Falk Dübbert macht Sachen

Gadgets & IT

26.12.2019 17:59
von Falk Dübbert
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So langsam nervt das; liebe Stadtwerke Pinneberg!


Seit März bin ich – mittlerweile würde ich „leider“ sagen – Kunde bei den Stadtwerken Pinneberg mit ihrer Marke Pinnau.com, was mein Internet angeht. Die eigentliche Dienstleistung wird von Wilhelm.tel erbracht.

An immer wieder über Stunden nicht erreichbare SIP-Server habe ich mich ja fast gewöhnt.
Auch dass die wtel-Hotline mir erstmal erzählt, dass der Umstand dass der Server zwar auf Pings antwortet aber weder per telnet noch SIP-Diagnosetool (PROTOS) erreichbar ist, daran liegt, dass ich keine providerseitig konfigurierte Fritzbox sondern „einen Fremdrouter“ und „ein Fremdtelefon“ betreibe, erscheint mir traurigerweise normal. Ich antworte nicht mal mehr, dass ich hauptberuflich Netzwerk-, Storage- und Virtualisierungsprobleme diagnostiziere und ich bitte, wenn ich mit einer sehr spezifischen Problembeschreibung ankomme, nicht mit einer unspezifischen „Lösung“ wie Routerneustart abgespeist werden möchte.

Aber dass die zugewiesenen IPv4 immer öfter vom Grabbeltisch aus dem Iran, Pakistan, der Ukraine oder Russland stammen, was dann dazu führt, dass
  • Paypal
  • ebay
  • Twitter
  • Youtube
  • die Postbank
  • Coinbase
  • givemecoins

und andere, vor allem die VPN-Gateways meiner Kunden jede Anmeldung per Email bestätigt haben wollen oder schlicht verweigern. Das nervt echt. Ich würde echt was drum geben, wenn ich die Glasfaser los wäre und wieder „bis zu 16MBit“ Telekom hätte.

Aber leider sind die Stadtwerke die einzigen im Haus.

19.12.2019 10:18
von Falk Dübbert
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Über Weihnachten...

3D Drucker:
  • Atmel tauschen
  • Sailfish laden
  • Extruder umbauen
    • neue Motoren
    • Metallextruder
  • Drucker insgesamt justieren und kalibrieren
Icom-Funkgeräte:
  • Digitalkabel herstellen
  • Antenne ausprobieren
MTB:
  • Laufradsatz 1 wieder geradeprügeln
  • Laufradsatz 2 mit Spikes versehen
  • Federgabel warten (Ölwechsel)
  • auf Endmaß putzen
Rennrad:
  • Winter-LRS klarmachen
  • auf Endmaß putzen

19.12.2019 06:51
von Falk Dübbert
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State of the Webserver

Ok. Machen wir es kurz: Die Umstellung von PHP5 auf PHP7 war nur halbfreiwillig. Ich werde hier in diesem Blog ein paar Themen zurücknehmen, die ich dafür an deren Stellen veröffentlichen werde.

Textpattern steht ein wenig auf der Abschussliste, weil die Offenheit gegenüber Mobilgeräten und die Art der Templateverwaltung für einen Programmierer / Webdesigner mit Codingskills sicher toll ist, ich aber zum einem nach meiner Arbeit mit tausenden Cmdlets nicht auch noch privat in einer komplett neuen Sprache, die aber eigentlich entweder absolute Nische oder schon tot ist, coden lernen möchte. Da waren die Smarty-basierten CMS und Blogtools wie Lifetype und Joomla noch sehr angenehm. Zum anderen glaube ich nicht mehr an die Zukunft des PHP/MysQL-Stacks.

Ein bisschen neigen alle dazu, den Mangel zum neuen Standard zu erklären:
Keiner hat mehr Geld um sich etwas zu kaufen -> Software und Server werden nun gemietet und Musik kommt aus der Streaming APP
Webgestalter können nicht mal mehr unfallfreies HTML -> Markdown ist der neue Standard!
Der Betriebssystemhersteller verkackt die Oberfläche -> Wir verwalten alles per Powershell.
Container legen die Einstiegsschwelle höher -> Flatfile CMS!

Aktuell macht Grav als Flatfile-CMS für den statischen Inhalt den besten Eindruck und Ghost sieht als neues Blogtool ganz gut aus.

18.12.2019 08:04
von Falk Dübbert
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PHP 5.3 -> PHP 7.2 geringe Flurschäden

Im Zuge der Vorbereitungen auf 2020 habe ich den NGINX/MySQL/PHP-Stack aktualisiert.

Zerbrochen sind:
  • die Tracmor-Lagerverwaltung
  • meine selbstgebastelte Webcam-Oberfläche für die Überwachungskameras
  • meine Wetterstationsapp
  • die alte Lifetype-Version meines Blogs, die 2003 auf einem WAMP (Windows, Apache, MySQL, PHP) in meinem Kleiderschrank startete. Diesmal wohl endgültig.

Ich werde nichts davon reparieren.

Das Blog, meine Service-Apps, die Oberfläche der BTC/LTC-Tradingbots und ein paar andere Dinge haben es überlebt.

04.12.2019 04:01
von Falk Dübbert
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Wer rastet, der rostet später

Eigentlich läuft es gerade recht gut. Ich mache in der Stadtwohnung endlich Fortschritte. Mittlerweile „funktionieren“ die Räume. Ich muss aber weitermachen und alles, was nicht zur Funktion beitragen kann, entfernen.
Die exotische Rumänin auf dem Bild ist der Hund meiner Eltern und war für einen Tag zu Besuch. Ich wollte testen, ob ich sie notfalls für eine übersichtliche Zeit bei mir aufnehmen kann. Das hat geklappt. Nach etwa vier Stunden gehörte die Wohnung ihr und sie hatte zwei Lieblingsorte. Mein hässliches Sofa und die Kofferraumdecke vor meinem Wäscheschrank. Es gab keine Unglücke und Füttern und Tränken sind auch kein Problem.
Die Entscheidung wirklich zu wohnen und eine Wohnung nicht nur als umbauten Platz für seine Dinge oder Platz zum Waschen, Duschen und Essen zu sehen, ist ein wichtiger Schritt für mich.

Die Konzepte ändern sich auch nicht mehr so dramatisch, wie zu Anfang des Jahres. Nach dem ersten Plan, der im Grunde eine herausgerissene Möbelkatalogseite hätte sein können, und der Uff-ich-schaffe-das-nicht-Phase, in der ich im Grunde nur meine alten Möbel aufstellen und dann meine Ruhe haben wollte, danach habe ich nun einen Mittelweg gefunden.
Es ist immer noch zuviel geplantes und angefangenes im Rennen, das abgebaut werden muss. Die Einschränkungen kommen von Platz und Zeit.

Die Videoausrüstung reift gerade in das Konzept aber solange ich noch technische und organisatorische Schulden der letzten fünf Jahre abtrage, kommt sie nur im Rahmen von „produktiven Tests“ zum Einsatz. Für Funk und Elektronik habe ich endlich ein Konzept entwickelt, das eben nicht auf schmallippigem Verzicht beruht. Nach dem ich zu jedem Gerät aufgeschrieben habe, was ihm fehlt und was noch zu tun ist, habe ich drei Gruppen und drei Qualitäten definiert, in die ich meine Ausrüstung einteile. Mit diesem Konzept kann ich überflüssiges verschenken oder entsorgen und zielgerichtet neues aufbauen.
Mein Testrack kommt einem Betrieb auch immer näher, genau wie die sonstige IT-Ausstattung in der Wohnung moderner wurde. Die Veranstaltungstechnik wird kleiner, aber besser. In Sachen Werkzeug kommen zwei Linie hinein. Zum einen lagere ich das ganz brutale Zeug aus, bis es gebraucht wird. Zum anderen packe ich alles so um, dass die Zeit von Eimern und Taschen endlich vorbei ist und bleibt.

Das Arbeitszimmer hat heute mit dem neuen, RIESIGEN Sitz-Steh-Schreibtisch endlich den vermissten Sprung gemacht. Zwar fällt das alles ein Stück weit unter „Toolbox-Fallacy“:https://medium.com/too-much-me/thetoolboxfallacy-883c4ff5f9b4, aber ich habe den Ablauf mit dem zweiten Schreibtisch bereits etabliert und er funktioniert.
Jetzt soll die Arbeit an Rechnern weniger ungesund werden. Der nächste Schritt im Arbeitszimmer ist vergleichsweise klein und beinhaltet den finalen Aufbau des Medienplatzes und ein paar Änderungen im Layout. Danach kommen dort eigentlich nur noch Sortieraktionen und technische Ersetzungen vor.

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