Falk Dübbert Foto & Video

ein privates blog

21.01.17
von Falk Dübbert
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Vlog, Phlog, Blog

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Ich hatte im September ein paar Gespräche mit Leuten geführt, die sich mit Videoproduktion auskennen (sollten). Im Grunde war dabei die Idee mit dem schnellen einfachen Einstieg und der Plan, den Großteil der Videos mit der DSLR zu produzieren, gleich mit gestorben. Der Workflow wird nun größtenteils so aussehen.

 

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Es gibt noch ein paar offene Punkte. Unter anderem habe ich das Schnittprogramm noch nicht festgelegt. Ich habe Erfahrungen mit Avid MediaComposer und Lightworks und Davinci Resolve steht auch noch auf der Liste mit den heißen Kandidaten. Während Avid sicher nur gebraucht in Frage kommt, gibt es von den anderen beiden jeweils kostenlose Versionen.
Der externe Recorder für die DSLR steht auch noch nicht fest. 
Während die großen Camcorder mit DVCproHD ein editierbares Format ausspucken, sind meine Spiegelreflex-Kameras dazu nicht in der Lage. Aus Ihnen kommt 4:2:0- und schlimmer noch Long-GOP-Material.

Dazu bin ich bei Licht und Ton-Funkstrecken noch auf Kompromissen. Meine chinesischen LED-Scheinwerfer haben dieses schöne Wasserleichen-Grün und meine Mikrofonfunkstrecke hat ein Problem mit LTE und fehlender Genehmigung. Hier sind die Rode-Funkstrecken bereits gesetzt, aber ich weiß noch nicht, wann ich deren Finanzierung eintakten kann.

Insgesamt kann es aber kommende Woche losgehen. Die Probleme kommen eher aus der allgemeinen Lebenssituation.

4.01.17
von Falk Dübbert
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Produktionswert

Ich habe zur Genüge angekündigt, dass ich meinen Trainings- und Fitnessfortschritt zum Teil mit Bild und Ton öffentlich machen möchte.


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Es gibt nun vier Produktionsschienen. Die Masse der Videos wird aus der Handkamera kommen, weil sie schlicht und einfach den einfachsten Workflow anbietet. Ich muss noch nicht mal eine Speicherkarte suchen und sie bietet als Amateur-Kamera ein ansprechendes Set an Automatiken. Auch die Bedienung per Touchscreen ist für den Selfie-Filmer eher von Vorteil.


Die wichtigen Filme produziere ich mit den großen Camcordern. Wobei diese nicht nur durch ihre Größe “groß” sind, sondern auch einiges an Aufwand mit sich bringen, obwohl es sich um “self-contained” Geräte handelt. Zum Größenvergleich: die Handkamera passt mit Monitor, 2 Mikrofonen, Akkus, Putztuch, Scheinwerfern, Schwebestativ und Stativ in einen 35L-Rucksack. Die funktional gleiche Ausstattung macht für die Camcorder einen Kompaktwagen voll.


Reden wir über die Beautyshot-Camera, also aktuell eine DSLR kommt noch eine Kiste mit externen Rekordern für Bild und Ton und ein Koffer mit Objektiven dazu.


Das macht das Filmen etwas unspontan. Andererseits sieht man sich sehr schnell an den reinen Amateurvideo-Feeds satt.


Ich habe mir angeschaut, welche Dailymotion-, Vimeo- und Youtube-Kanäle ich gerne ansehe und aus der Vorlagen-Liste alle die entfernt, bei denen ich einen Produktionsaufwand von mehr als 10 Stunden pro Woche sehe.


Wenn ich Samstags oder Sonntags drehe, kann ich über die Woche schneiden und hochladen. Das ganze wird einen recht hohen Grad an Disziplin erfordern. Sowas kann man schaffen, aber ich habe ausgerechnet beim Sport und der Ernährung gesehen, dass gerade am Anfang der Mann mit dem Baseballschläger häufiger vorbeikommt und einen für ein bis zwei Tage aus der Bahn wirft. Mal verpasst er einem eine schmerzhafte Schulter, mal einen Schnupfen oder wunde Zehen, aber am Häufigsten schlägt er einen einfach mal K.O.. An solchen Tagen geht dann nichts mehr.


Die Planung für das Projekt umfasst daher einen monatlichen Dreh mit “Aufwand” und zwei Updates, die in der Mensch-erzählt-seiner-Kamera-etwas-Ebene spielen.

Für mehr dürfte die Zeit nicht reichen.

21.09.16
von Falk Dübbert
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Gadget-Änderungen bis und in 2017

Größeres Update am 27.09. und am 29.09.:

Ich habe den Input von ein paar Freunden und die Photokina-News einfließen lassen.

Split der Foto-Ausrüstung

Ich habe lange Zeit, nämlich die letzten vier Jahre, nichts wesentliches an meiner Fotoausrüstung verändert.
Allerdings sind zwei Leute unabhängig mit Projekten an mich herangetreten, die etwas mehr Aufwand erfordern werden und ich habe, was das Blog angeht, für 2017 auch eigene Ideen, selbst jetzt, wo sich der berufliche Erfolg ankündigt und der Bedarf an einem sichtbaren Portfolio nicht mehr ganz so dringend ist, will ich hier einiges auf einen anderen Level heben. Mittelmaß wie das Bild untern gab es auch von mir genug.

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DX war für mich lange Digitalfotografie, wie sie sein soll: Problemlos, schnell einfach. Ich hatte zu D70-Zeiten einfach ein 17-35 zu meinen 2,8-Zooms 28-70, 70-210 dazu gekauft und war relativ zufrieden. Dadurch, dass ich mich auf die Mitte des Bildfelds beschränkte, waren die Randabdunklungs-Probleme der nicht unbedingt telezentrisch gerechneten Analog-Objektive für mich weniger relevant.

Mit der Ablösung der D70 durch die D2x und später die D5200 kam auch DX-Glas, weil gerade die D5200 mit ihrer recht hohen Pixeldichte die Grenzen von Analog-Glas recht deutlich zeigen konnte. Eine “Investition” in DX-Glas macht aber nicht wirklich Sinn. Zwar ergibt sich mit den neuen Monster DX-Objektiven von Sigma (1,2) und der D500 ein System, das eventuell in einigen Disziplinen auf par mit aktuellen Fullframe-Kameras kommen kann,  aber es würde in meinen Augen auch die Nachteile beider Systeme vereinen. Um bei Crop-Sensoren auf  eine genau so kleine Tiefenschärfe (Schärfentiefe – ach kloppt euch) zu kommen, muss man entsprechend des Crop-Faktors weiter aufmachen. Aus einem 35mm 1:1,8 wird so vom Gestaltungs-Spielraum her ein 35mm 1:2,8 (2,7) und diese 2/3-Blende tut wirklich weh. Genaugenommen nicht diese sondern die, wenn man das Objektiv eine Blende schließen muss, um die Farbsäume einzufangen oder mit den Verschlusszeiten der Kamera auszukommen bei 2,8 hat man es nämlich von der Bildwirkung her mit 4 zu tun usw.
Das mündet dann in irrwitzig großen Frontlinsen und damit Objektiven, die man braucht um auf 1:1,8 zu kommen. Licht- und Zeittechnisch aber auch von der Länge und dem Gewicht her sind die diese Profi-DX-Objektive Monster, aber im Ergebnis bleibt die Crop-Problematik voll erhalten.
Ich habe daher für beschlossen, den Versuch, nur ein Kamerasystem zu unterhalten, relativ bald aufzugeben. Ich würde zunächst eine gebrauchte D3x und zwei Festbrennweiten, 50mm und 85mm, anstreben.

  Bisher 2017
Alltag µ-tough Telefon
on location D5200 D5200
Sport D2x D2x
Interview, outdoo Portrait D2x D3x
Studio D2x D3x

Und nein die D2x wird nicht via ebay verschrottet. Der Panzer wird mich bei Reportage-Aufnahmen, wo es härter zugeht, weiter begleiten und zunächst beim Sport auch noch mitmachen dürfen.

Änderungen bei Video

Bei der Video-Ausrüstung bin ich in mich gegangen. Video wird zwar in Zukunft (viel) wichtiger sein, aber ich glaube, dass ich zuviel umstellen müsste, um nennenswert von 4k oder 4:2:2 profitieren zu können.

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Ich werde zunächst etwas “Enabling” betreiben und an einigen Stellen das sehr altertümliche Zubehör durchtauschen und in tragbares LED-Licht investieren, das ich bislang zumieten musste.
Die neuen Trends 360° und VR-Video lasse ich zumindest die nächsten drei Quartale aus. 2,5k und 4k werden in der Produktion hin und wieder eine Rolle spielen, aber nicht dramatisch.

Zunächst erarbeite ich einen handhabbaren HD/FullHD-Workflow, der vorerst auf OpenShot (AVCHD-Support) aufbauen wird.

Glastechnisch bin ich recht frei. Im Grunde muss sich zeigen, wie ich das mit dem Vlogging gestalten werde. Da zeigt vieles in die Richtung: Ich klebe einfach genug Action-Cams überall hin, stelle den Camcorder auf den Remotehead und einer wird schon das passende Bild haben. Finanztechnisch bleibt es erstmal bei einer DSLR als Kamerakopf.

Audio (Aufnahme)

Der Ton braucht ein Update. Alle bisherigen Setups binden zu viel Zeit oder sind mit Problemen. Ich werde aber auch hier hauptsächlich das Telefon ins Spiel bringen. Das Ziel bleibt, so häufig wie möglich vom Rechner wegzukommen.

Computer und Tablets

Im Bereich Computer wird auch etwas Downsizing stattfinden, was sich in erster Linie auf die Menge lokaler Daten bezieht.
Dabei gebe ich im Grunde kein Geld aus. Zum einen habe ich bereits jetzt das Wetab mit Windows 8.1 reaktiviert zum anderen orientiere ich mich mehr Richtung Web- und Serveranwendungen, wodurch die Rechner von der Leistung her kleiner werden können.

Party-PA

Sie kommt wieder. Ich habe die Technologie. Sie wird besser als jemals zuvor.

Werkzeug & Elektronik

Die Umstellung auf Akku-Geräte ist in vollem Gange. Dazu kommen noch ein paar Messgeräte, die bisherige Einzelmessgeräte zusammenfassen.

Funk

Ja. Ich bin wieder Teil-QRV, auch da wird mehr passieren.

Sport-Elektronik

Es steht eine Modernisierung an, allerdings nicht überall.

16.05.16
von Falk Dübbert
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Portables Studio (Plan)

Momentan habe ich öfter Bedarf an einem Rucksack oder Bollerwagen-fähigen Studio-Set. Ich arbeite im Miet-Studio mit zwei Blitzköpfen aus einem Generator, einem kleinen Servo und einem großen Reflektor.
Ich drücke eher einmal zuviel auf den Knopf, als einmal zu wenig, obwohl ich nicht oder nur selten chimpe und immer noch instinktiv nach 16 Bildern Pause mache.

  • Das ganze muss trag-bar sein. –> max 20kG Gesamtgewicht.
  • Die Ausdauer der Blitze sollte für eine einstündige Session reichen. Also muss man die Akkus wechseln können ohne das Setup zu zerstören- > Die Blitze müssen einen Anschluss für externe Akkupacks haben.
  • Ich habe meine China-Licht-Stative satt.
  • Das ganze sollte fast ohne Kabel auskommen.

Nach langem Suchen habe ich folgende Einkaufsliste zusammengestellt:

  • 3 Stück gebrauchte Nikon SB-800
  • 2 Akkupacks mit Nikon-Kabel
  • 1 Pixelking Pro iTTL Sender
  • 3 Empfänger
  • 3er Pack Manfrotto 1051BAC
  • 1 Bowens-Adapter für Speedlights