Falk Dübbert

immer noch ein privates blog

vor 1 Tag
von Falk Dübbert
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Letzter Krafttrainingstag


Heute war der letzte Tag mit Krafttraining „pur“, bei dem das Laufen nur dem Warmmachen dient.
Ab morgen hämmert der Trommler fremdgesteuert:
Montag, Laufen (draußen, wenn kein Schnee liegt), 40 Minuten
Dienstag, Schwimmen, 1500m
Mittwoch, Radfahren (Fitnessstudio), 60 Minuten + Laufen, 20 Minuten
Donnerstag, Laufen (draußen, wenn kein Schnee liegt), 40 Minuten
Freitag, Radfahren (Fitnessstudio), 90 Minuten
Samstag, Schwimmen, 1500m
Sonntag, Laufen (Fitnessstudio), 50 Minuten.

vor 2 Tage
von Falk Dübbert
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RSS- und Atom sind nicht tot. Es stimmt einfach nicht!

Momentan gibt es wieder jede Menge Elegien zur RSS-Technologie zu lesen.
Liebe Journalisten, die Ihr auch die Entwicklung zu „dark social“ beklagt: ES STIMMT EINFACH NICHT! Es findet nur außerhalb eurer Filterblase statt.

Bei meinen Webprojekten (außer den statischen) sind die RSS-Feeds immer die am häufigsten geladenen Objekte. Selbst bei den ich-AG-Company-Blogs, bei denen ich nur technischen input dazugebe, zeigt die Auswertung auch viele Feed-Leser an. Ich bin mir absolut sicher, dass ich auch in einer Filterblase lebe, aber die Nuller-Jahre mit Web2.0 sind eben vorbei. Facebook ist immer noch groß, aber versprüht den Charme der Deutschen Telekom oder des Aufenthaltsraums im Altenheim mit seiner übermäßigen Dichte an Pöbelrentnern. Blogs werden wieder wichtiger und das, was durch die Business-Kasparisierung des letzten Jahrzehnts hops ging – die Ehrlichkeit und Verlässlichkeit – auch.
Einer der Gründe für das Ende von Google+ ist nämlich auch, dass die gesamte Idee eines „sozialen Netzwerks“ in Richtung von Whatsapp-Gruppen und direct messages abkippt. Die Form des offenen Teilens wird in den kommenden Jahren weniger wichtig. Ich bin mir relativ sicher, dass man selbst als B2C-Firma in fünf Jahren auch ohne Facebook-Präsenz klarkommen und diese Ansicht auch vertreten kann. Zweifel, dass die Aufwände, die qua Social-Media-Relation-Management in Community-Management etc. flossen, messbaren ROI ergaben, habe ich schon lange. Interaktion ist kein Umsatz und ob diejenigen mit denen ich per Facebook interagiere, Umsatz generieren, ist noch fraglicher.
An Ziel-gerichtete Werbung in sozialen Netzwerken glaube ich erst, sobald Twitter aufhört, mir Frau Kardashians Unterwäsche unter die Nase zu halten. Meine Webaktivitäten finden auch zunehmend unsichtbar statt.

  • Da wäre das Usenet. Nicht das für Bilder und Filme, sondern das zum diskutieren. Das ist wirklich tot.
  • Ich twittere noch, aber nicht in der Intensität wie früher. Auch hier findet das meiste per direct message statt.
  • Ich nutze, seit dem ich beruflich einmal durch einen allzu neugierigen Kunden meines Arbeitgebers Ärger für einen Tweet bekommen habe, Twister Twister für politische und kritische Dinge, wie den Informationsaustausch zu Sicherheitslücken in IT. (Twister hat massives Problem mit in vielen Ländern illegalen Inhalten, weil es darin keine zentralen Filter oder Takedowns geben kann. Das muss man selbst erledigen.)

Dadurch, dass Google RSS töten wollte, entsteht gerne der Eindruck, dass RSS tot sei. Sicher hat man als kommerzieller Inhaltsanbieter ein Problem mit RSS, denn RSS ist wirtschaftlich absolut uninteressant. Man kann nicht mal ein VG-Wort-Zählpixel einbauen, Werbung in RSS bringt gar nichts ein und auf shared Webspaces fressen RSS-feeds CPU und Bandbreite, wenn der Generator mehr kann, als den Content-Output mit einem anderen Filter auszugeben. Somit ist RSS kein Thema für große Präsenzen, sondern z.B. die immer mehr werdenden kleinen patreon- und flattr-finanzierten One-Man-Shows, bei denen die Finanzierung sehr indirekt über jederzeit kündbare Abo-Modelle stattfindet. Das ist natürlich etwas, was erstens in Europa und zweitens im speziell in Deutschland mit seinem eher Institutions-zentrieten Journalismus nicht unbedingt Beachtung findet.

vor 2 Tage
von Falk Dübbert
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Noch mehr Verschiebungen

Jetzt gerade bekomme ich wieder die volle Dosis Stress ab. Eigentlich wollte ich es geschafft haben, bis zum Umzug mein Zeug durch die „Does it spark joy?“- (2018) bzw. die „Ist es schön oder wertvoll? / Hast Du es in den letzten 12 Monaten benutzt?“ (2001) -Weiche zu leiten.
Das kann ich getrost vergessen, solange ich meine Freizeit 800km entfernt von meinem Krempel verbringe und das Wochenende mit Schlafdefizitausgleich, Wäschewaschen, Sport und organistorischen Minimalaufgaben schon mehr als belegt ist. Die Pflege von Freundschaften oder ein Privatleben in Vereinen oder Organisationen ist da schon nicht mal mehr möglich.
Aber noch sieht es so aus, als würde ich alles hinbekommen. In der Einsatztaktik verfährt man wie im Rettungsdienst nach „Kill first, who kills first.“
Linearisierung der Probleme nach Dringlichkeit sorgt neben der Befreiung von dem Ausblick auf den „langen Schwanz“ auch dafür, dass man zunächst immer nur ein schaffbares Problem vor sich hat.

  • Bereitstellung der Mittel für den Umzug (Anhänger, Zugfahrzeug, Kisten, Decken…).
  • Vorbereitung des Umzugs (Sortierung & Entsorgung)
  • Umzug
    Die Idee beim Umzug auch den Tausch der Möbel und das Design der Räume vorzunehmen, muss ich ebenso erst mal fallen lassen. #
    Gut. Das Jahr ist noch lang und sobald das Wetter so ist, dass ich beim Kunden nicht auf Auto angewiesen bin, kann ich mehr fliegen und habe dann auch mehr Zeit zur Verfügung.