Falk Dübbert macht Sachen

Sag mal Falk.

19. Mai 2020
von Falk Dübbert
Keine Kommentare

Auf die nächste Stufe aufsteigen

Hinweis: Dieser Artikel ist immer noch nicht fertig…

Eine grobe Vorstellung von den nächsten Zielen und Teilzielen habe ich schon lange und war hier auch of genug Thema.
Das Problem ist eher, vom Gefühl der inneren Unruhe und des Unbehagens zu einem Satz an smarten (spezifisch, messbar, attraktiv, realistisch, terminiert) Zielen und von den Zielen zu einem konkreten Einstieg zu kommen.

Im Bereich Elektronik, Making und Amateurfunk habe ich, wie schon geschrieben, ein paar Wünsche definiert, aber bei den Tests einfach festellen müssen, dass Amateurfunk von zu Hause aus schlicht gar nicht möglich ist. Damit „wartet“ der Amateurfunk bis zur wieder-Verfügbarkeit des Geländewagens. Einen Schwenk auf /p-Kurzwelle und QRP sehe ich dieses Jahr nicht.
Making wartet auf die Fertigstellung des FDM-3D-Druckers, während das Thema der ersten Fräse nun abgehakt ist und ich auch Projekte für das Gerät habe. Bei der Elektronik stellen die Projekte auf der Wunschliste höhere Anforderungen an die Bauteil-Selektion und damit an die Messtechnik. Im Grunde möchte ich eine Art Anti-Digitalisierung vornehmen.
Ich werde keinen Plattenspieler mit einem 14kg schweren Glasklotz als Drehteller nehmen und auch nicht auf Klasse-A-Single-Ended oder Röhren-Endstufen umsteigen. Aber dennoch habe ich „beschlossen“, Dinge in diesem Jahr anders zu tun:

  • Ich werde weniger tun, um die Zeit totzuschlagen sondern entweder ist die Tätigkeit selbst das Ziel oder das, was durch diese Tätigkeit am Ende ermöglicht wird.
  • Zeitpläne sind nur dann von Bedeutung, wenn sie das Ergebnis qualitativ verändern.
  • Gegebenes Ziel, mininaler Aufwand. (1)
    Zwar wird dieses Jahr nur wenig von meiner Ingeniosität in die Werkstücke eingehen, denn im wesentlichen folge ich Bauanleitungen, verbessere vorhandenes oder ersetze obsolete integrierte Bauteile durch diskrete, aber diese Art des Vorgehens entspricht deutlich eher meinem Wunsch, als das zwischenzeitlich praktizierte periodische Ersetzen aller technischen Geräte, das ich fortan auf IT und Gerät mit großem Energieverbrauch beschränke.
    Bei dieser schon länger gefühlten aber nicht benannten Transformation will ich einen Schritt weitergehen als ich es bisher tat.

Bislang folgte ich im Bereich Elektronik keinem Plan, sondern sammelte das Zeug „einfach so“ an oder kaufte bei konkretem Bedarf nur das benötigte Gerät.
Momentan stelle ich einen Satz bessere Messgeräte zusammen. Kernelement bei der Auswahl der Geräte ist zum einen, dass es noch wie das jeweilige Gerät aussehen muss und zum anderen, dass bauteilgenaue Serviceunterlagen zugänglich sein müssen. Wenn HP/Agilent/Keysight also meint, mir ein hochpreisiges Messgerät ohne diese verkaufen zu können, das mit großer Sicherheit länger bei mir im Einsatz sein wird, als der nächste Firmenname hält, dann haben die sich gehörig geschnitten und ich werde mir das niedrigpreisige Chinesische Gerät oder das alte Schlachtross kaufen.

Ich mache mir nichts vor:
Ein modernes Digitalspeicheroszilloskop dürfte auch mit Unterlagen in 99% der Fälle irreparabel sein, wenn es sich nicht um eine Displayhintergrundbeleuchtung oder eine abgebrochene Encoderachse handelt. Bereits Eingangsverstärker bestehen bei aktuellen Geräten aus einem großen Custom-Made-Chip und alles dahinter sind programmierte Bauteile oder die für den Abgleich benötigte Messtechnik tendiert eher zu Einfamilienhaus als zu Vorjahres-iphone.
Messtechnik der 80er und 90er Jahre ist auch kein Allheilmittel, denn sie stirbt auch gerne an nur für diese Geräte hergestellte Displays (hallo russischer Geigerzähler), an Speicherbauteilen mit Amnesie (hallo Fluke) oder sonstigen Spezial- und Obsoleszensbauteilen.

Aktuelle Messtechnik sieht dazu von Netzteil, über elektronische Last, Multimeter und Frequenzzähler gleich aus. Im Grunde sind es Rechner mit einer Messerweiterung. Selbst die Bedienelemente sind nahezu identisch über die Front verteilt. Einzig Oszilloskope sehen anders aus, aber auch nur weil sie größere Bildschirme haben. Für Hersteller ist das sinnvoll, weil sie nur eine Gussform für die Fronten brauchen und durch die Verlagerung in Software geringeres Risiko bei der Entwicklung haben. Für den Nutzer verlagert sich aber die Benutzung und der Zweck des Geräts in eine Art Meta-Ebene, wobei die Grenzen zwischen Quelle, Generator und Messgerät immer weiter verwischen und ich meine nicht das Hameg-Einschubsystem oder den Voltcraft-4-in-1-Klotz.

Momentan habe ich ein paar 4-Stellige Multimeter mit Baujahren von 1972 bis 1996. Da ich ein paar Geräte bauen möchte, bei denen es auf die genaue Kenntnis der Bauteil-Eigenschaften ankommt, hat sich schon letztes Jahr ein LCR-Meter dazu gesellt.
Ein 6,5-Stellen-Multimeter kommt jetzt hinzu um Widerstände, Spannungen und Ströme genau bestimmen zu können.
Eine Genauigkeitssteigerung um Faktor 100 ist aber nur die Hälfte wert, wenn der Zustand der Messgeräte nicht bekannt ist. Also kommen zu den besonderen Geräten auch noch ein paar Normale. Ok. Das Wortspiel war fies. Normale sind in der Elektronik Geräte, die eine Spannung, einen Strom oder Widerstand mit hoher Genauigkeit abgeben können.
Während ich beim Spannungsnormal keine Chance habe, seinen Wert weiter zu plausibilisieren. Kann ich das wesentlich komplexere Frequenznormal mit einem GPS-Empfänger abgleichen. Bei den Spannungen und somit den Strömen bleibt am Ende nur das Vertrauen in das Normal.

Die Reihenfolge wird sein:
  • mit dem Spannungsnormal alle Multimeter kalibrieren
  • mit dem genauesten Multimeter den Stromkalibrator kalibrieren
  • damit die anderen Multimeter kalibrieren oder die Abweichung dokumentieren
  • das Quartz-Frequenznormal mit dem Zähler mit dem externen Eingang und dem GPS abgleichen
  • den anderen Zähler und die Oszilloskope am Quartz abgleichen
  • Mit dem genausten Multimeter das LCR Meter abgleichen bzw. dessen Abweichung dokumentieren.

Dann kann ich an die Projekte gehen.

Bei den ersten Projekten kombiniere ich zunächst nur Baugruppen:
  • Digitales Labornetzteil 30V 5A
  • Elektronische Last 30V 5A
  • QRP-Funkgerät
  • Digitales Labornetzteil 60V 6A
  • Digitales Labornetzteil 2× 50V 5A
  • Frequenzzähler 5,8GHz
  • Milliohmmeter
Dann kommen die ersten Neuinterpretationen:
  • Monoblock Audio-Endstufe (um genau zu sein, werden es derer mehrere)
  • Elektronische Last mit Eingang bzw. Frequenzgenerator für einen Ripple.
Eigenentwicklungen:
  • Ionenkammer-Radioaktivitätsmessgerät
  • Laser-Partikelzähler

… und dann dürfte das Jahr schon mehr als rum sein.

Parallel zu den Elektronik-Projekten habe ich bereits begonnen, meine Kollektion von Video- und Audio geräten neu auszurichten. Zum einen habe ich mir einen bestimmten Platz zum Runterkommen eingerichtet. Dort ist nichts online oder smart. Bzw. der eBook-Reader könnte online gehen, ist aber nicht eingerichtet.
Ich hätte gerne den Platz um einen richtigen Plattenspieler aufzustellen, aber das dürfte sich in der Wohnung vorerst nicht realisieren lassen. Bereits die Aufstellung von drei bzw. vier hochwertigen Musikanlagen auf so engem Raum ist, vorsichtig formuliert, grenzwertig, was normale Maßstäbe der Vernunft angeht.
Die Idee ist dabei vielmehr jeweils ein Modul zu haben, das ich bei einer Neuauslegung des Wohnraums mitnehmen kann und dessen Eigenschaften ich kenne.

Zu dem Komplex Musik bewusster genießen kommt die Abkehr von MP3 auf dem Handy. Viel Verlust ist seit der iTunes-Kastration in iOS10 und MacOS10.15 da eh nicht mehr zu beklagen. (2)

Ich werde in Zukunft zur Kassette zurückgehen, was tragbare Musik angeht. Ich werde dann den Player und maximal drei Kassetten dabeihaben, also drei Alben oder Zusammenstellungen. Es ist nichts drahtlos und patentstrategische Erwägungen des Handyherstellers AptX HD, nicht zu implementieren, spielen keine Rolle. Titel überspringen oder mitten im Album einsteigen ist mit „Kosten“ in Form von Spulvorgängen verbunden. Ich höre das Album so, wie der Künstler oder wenigstens Produzent es erstellt hat und nach der Tageslaune des Musiksortieralgorithmus im Handy.

Ich freue mich sehr darauf Musik wieder mehr haptisch erfahren zu können, auch wenn CD und Kassette gegenüber der LP der zweite Preis sind.

Im Büro kommen Akustik panels an die Wände und unter die Decke: einerseits um die Aufnahme- und Videokonferenz-Situation zu erleichtern, andererseits um den Raum akustisch etwas neutraler zu halten und natürlich am Tisch stehend auch gut wiedergegebene Musik hören zu können. Hier wird allerdings ein FLAC-Player werkeln müssen.

Im Video-Aufnahmebereich habe ich etwas Zeit investiert um die Aufnahmeschwelle zum Aufnehmen herunterzusetzen. Ich sehe noch nicht ganz ob der Weg der richtige ist. Es gibt hohe Bild- und Tonqualität, Zuverlässigkeit und Bezahlbarkeit. In mir reift die Erkenntnis, dass die meisten Setups maximal in zwei dieser Kriterien brillieren.

Setup Bezahlbar Qualität Zuverlässigkeit Sinnvolle Einstellung Einsatzzweck
Apple Iphone + Sennheiser MemoryMic Ja EDA (3) + 100,- Jein (4k MP4, Mono) Nein FHD (Rechenpower) Overhead-Aufnahmen, Schnelle Aufnahmen vom Stativ
Sony SR5 + Sennheiser XSW-D Ja (zusammen 500,-) Jein (FHD AVCHD, Stereo) Jein (kein Backup-Ton) FHD Reise-Setup
Panasonic HVX200 + Sennheiser EW 100 Jein (zusammen >1k) Jein (720p / 1080i + 4 Kanal, MXF) Ja (zweifacher Backup-Ton, internes RAID) 720p (Kammartefakte) Interviews, Outdoor, ENG-Style
Panasonic HVX200 + Tonangel + Letus35 Nein (zusammen >2k) Ja (1080i + 4 Kanal, MXF) Ja (zweifacher Backup-Ton, internes RAID) 1080i Aufmacher, Narrative Anteile in größeren Projekten
Nikon D5200 (D500) + Recorder + Tonangel + Tascam DR680 Nein (zusammen >2k) Ja (FHD / 4k ProRes, Stereo) Jein (komplexes Setup, viele Teile) FHD / 4k Narrativer Film

Im Audio-Aufnahmebereich gibt es eigentlich nichts zu verbessern. Ich habe eher die Qual der Wahl. Hier warte ich nur auf die Akustik-Panels und -Deckensegel.

Bei der Fotografie sieht es anders aus. Hier habe ich alle Komponenten, die keine Entscheidung über das zukünftige Gehäuse-System erfordern, auf Vordermann gebracht. Ich habe eine ausreichende portable Blitzanlage, eine fürs Studio und meine Messtechnik ist auch hier auf den Punkt genau.
Die Umstellung vom kleinen auf den den großen Sensor habe ich bislang gescheut. Einerseits bin ich mir ziemlich sicher, dass ich auf dem DX-Pferd außer für Sport nicht mehr reiten will. Andererseits waren die Ausflüge ins FX-Land nicht dauerhaft, da zu kostspielig und eine Kamera, die wirklich neue Fähigkeiten ins Team bringt, wird das Technik-Budget von fünf, eher sechs, Monaten aufessen und dann habe ich nicht ein einziges Objektiv dazu. Somit werde ich wohl, um die Probleme mit meinen jetzigen Gehäusen zu lösen hier noch einmal aufrüsten um dann gezielt Anlauf zu nehmen auf ein FX-Profigehäuse und eine Tüte Objektive, sollte der Bedarf sich bestätigen.

Meine Web präsenz litt ein wenig unter dem Anlauf zum Umstieg auf Ghost als CMS, den ich dann doch abgeblasen hatte, weil mir der Code und die Art zu veröffentlichen einfach VIEL zu hanebüchen war. Mittlerweile bin ich mir deutlich sicherer, wenn ich sage, dass Textpattern als einfaches CMS das beste ist, was man finden kann. Wie bei den Telefonen mit Windows Phone gab es in der Vergangenheit mit Lifetype CMS ein smarty-fähiges CMS, das einfach schöner zu bedienen war, denn Markdown ist nicht jedermanns Ding, aber Textpattern lässt sich vom ipad aus mit Inhalt befeuern und ist was die Templates angeht, halbwegs potent. Die Codebasis ist klein und es gibt keine Foundation im Hintergrund, die plötzlich Corporation sein möchte und nur noch eine Closed Source-Variante weiterentwickelt oder in Wahrheit ein Freemium-Modell verfolgt.

Ich hoffe trotz dem Rückschlag durch Corona bald einen vernünftigen Rhythmus zu haben, in dem ich im Wechsel Blog und Social-Media-Kanäle bespiele. Ursprünglich sollte der Umstieg auf Apple 2018 die Content-Produktion erleichtern, erweist sich aber mehr und mehr als Roadblock, denn sowohl der Zugang zu Hardware-Leistung als auch zu guter Open-Source ist durch Apples Design- und Restriktions-Entscheidungen eingeschränkt. Dazu kommt, dass die MacBook Pros seit 2017 keinen schönen Track-Record hingelegt haben, meine Tastatur fiel schon zweimal aus und die Temperaturprobleme, die eher nicht nach Pro riechen, kann ich bestätigen. Bereits mit einem 4K-Bildschirm ist der viel zu spät einsetzende Lüfter ein Dauergeräusch. Bei zwei Bildschirmen wird sogar störend. Mit Gimp 2.10 oder BlackMagic Davinci Resolve geht seit Catalina nichts ohne den Raindesign-Ständer, will man nicht gegen die Temperaturdrosselung ankämpfen.

Anmerkungen:
1) Es gibt entweder „gegebenes Ziel“ oder „gegebenen Aufwand“. Das im Volksmund verbreitete „Minimaler Aufwand. Maximales Ziel.“ ist nicht möglich.
2) Nein. Ich ertrage weder Radio, Schbottifei noch Apple Music „Sender“. Behaltet euren totkomprimierten MainStream-Scheiß einfach. Ich will auch mal Scheißlaune haben dürfen und die auch musikalisch ausleben können.
3) Ein EDA-Gerät ist „eh da“.

7. Mai 2020
von Falk Dübbert
Keine Kommentare

Mai 2020 - Es ist immer noch grau.

Wenn ich meine Situation beschreiben müsste, würde ich „Uff!“ sagen. Corona beginnt sich heftig auf meine Stimmung auszuwirken.

Homeoffice war für mich bereits vorher 75% angesagt, aber 100% und keine außerfamiliäre Kontakte, außer der Supermarktkassierern hinter Glas ist dann doch mal eine andere Nummer.
Dazu bin ich bei einem IT-Dienstleister angestellt und bei den Firmen, bei denen ich die Hauspostille lesen kann, steht fast immer „die Fachabteilungen werden ihre externen Kosten reduzieren“. Das schlägt natürlich aufs Gemüt, weil Kurzarbeit für mich zum einem weniger Geld aber vor allem noch mal weniger Sozialinteraktion bedeuten würde. Da muss man den Deckel schon sehr fest zudrehen, um die Frühlingsdepression in der Lampe zu behalten.

Grundsätzlich fehlt mir immer noch der erkennbare Plan im offiziellen Handeln. Ich ahne, dass in den letzten Wochen ein Erkenntnisprozess eingesetzt hat, aber meine ebenso zu erkennen, dass dieser nicht freiwillig war.

Ich komme aus dem der Philosophie des Zen, auch wenn ich gerne seelenlose Dinge horte und Spaß am Umgang mit ebendiesen Dingen habe, aber im Zen-Buddhismus, schwingt bei all der Neugierde, Offenheit und Ausgeglichenheit auch immer eine große Portion Utilitarismus mit. Die Mahayana- und Vajrayana-Prägungen sehen deutlich weniger Wert im Individuellen oder im Einzelnen. Man stellt eine gute Sache in die Mitte seines Lebens oder
Konstruktionen des Weiterlebens nach dem Tod sind im Universismus noch viel weiter ausgeführt als in den im indogermanischen Raum verbreiteten Religionen. Das spendet Trost für vom Streben Betroffene und Angehörige. Im Zen allerdings ist, anders als das Westen verbreitete Abziehbildchen davon, das Ziel allen Strebens sehr wohl festgelegt.

Aktuell haben wir in Deutschland bis hinunter auf die Länderebenen eine sehr christlich und wertorientierte geprägte Regierung und durch die Geschichte der letzten 100 Jahre starken Fokus auf Kantsches Naturrecht. Auch die SPD zeigt sich mit geringen Geschmacksabweichungen mittlerweile wieder kleinbürgerlich und auf Grundwerte bezogen, wenn sie denn mal eine Linie findet. Diese Regierung verwaltet in erster Linie. Handlungsorientierung oder Veränderungsdrang dürfte mit dem Abgang des letzten Kabinetts Schröder bis zum Umdrehen der Alterspyramide ad acta gelegt sein.

In diesem weltanschaulichem Spannungsfeld wird „Lebensschutz“ natürlich immer der Vorzug vor „Freiheit“ oder gar „Wagnis“ gegeben werden. Das war sehr schön daran zu sehen, wie die gesamte nicht-Schwedische Presse gegen den Schwedischen „Sonderweg“, der eigentlich keiner war, anschrieb. Und es schwang fast überall etwas Neid und Missgunst mit. Man gönnte den Schweden die Freiheit nicht.

Dabei machte Anders Tregnell eins richtig: Er gab das klare Ziel „Herdenimmunität, aber die Krankenhäuser nicht überlasten.“ aus und an diesem Ziel richten die Schweden ihr Handeln aus. Grundsätzlich sind die Infektions-Zahlen in Schweden höher, was dort von den Sterbefällen abgesehen aber auch gewünscht ist. Jedoch wird man erst in drei bis vier Jahren sehen, welcher Weg der schonendste ist.

In Deutschland wäre so ein Ziel nicht denkbar. Es gibt hier vier Fraktionen, die Ängstlichen, der Verzweifelten, die Leugner und die Ignoranten. Utilitaristen kommen nicht zu Wort und wenn werden sie als kaltschnäuzig und zynisch niedergeschrie(b)en oder den Leugnern oder Ignoranten zugeschmissen.
Die Verzweifelten bekommen langsam Gehör aber für viele Existenzen ist es bereits zu spät. In der Gastronomie gehe ich mittlerweile von 25% aus, die überleben werden. Bei Hotels wird es die Hälfte sein. Und das, was bleibt, wird teurer werden. Das Problem ist, dass Gastronomie für viele schon der Plan B ist und die meisten nicht das Stehvermögen oder die Zeit haben nochmal zu starten.

Dabei hieß das deutsche Ziel am Anfang auch Verlangsamung. Als dieses auf absehbare Zeit eingehalten wurde, bekamen die Stimmen, die nach Eindämmung oder gar Suppression verlangten, plötzlich mehr Gewicht.
Diese Stimmen verschweigen allerdings stets, dass sie auf einen erfolgreich getesteten Impf- oder Wirkstoff angewiesen sind um aus den Maßnamen für die Suppression wieder herauszukommen. Der Weg zu Impfstoffen ist selten gerade und es gibt auch kaum Wege dessen Beschreiten zu beschleunigen. Selbst wenn ein Impfstoff es schafft, in diesem Jahr alle drei Testphasen zu durchlaufen: Allein in Deutschland würde man über 80 Millionen Dosen herstellen und applizieren müssen, um über 40 Millionen Menschen zu impfen. Und im Gegensatz zu Mundschutzmasken ist das ein kompliziertes Produkt, das man nicht über Lebensmitteldiscounter vertreiben kann. Selbst, wenn 150.000 Ärzte daran mitwirken würden, sind das über 500 Impfungen pro Arzt. Davor müssten die Dosen aber erstmal hergestellt und verteilt werden. Der Impfstoff wird sicher in wenigen Monaten bis Jahren angepasst werden müssen, sollte Sars-CoV-2 ein saisonaler Virus werden und entsprechend driften oder mutieren.

Ich würde mir bis zum Abschluss eines größeren Versuchs mit Freiwilligen erstmal eine Strategie wünschen, die davon ausgeht, dass es auf absehbare Zeit weder Impf- noch Wirkstoff gibt. Aktuell habe ich die Befürchtung, dass die Lockerungen eher aus der Not geboren sind, dass die „Bazooka“ und „kein Arbeitsplatz geht verloren“ Rhethorik auf der auf den ersten Blick nicht haltbaren IAB-Schätzung von 90.000 Arbeitsplätzen für vier Monate Lockdown beruhten. Diese wurde jedoch von der Realität überrollt und die Bazooka hätte selbst mit einer Haushaltsverdopplung nur die Feuerkraft einer Nerf-Gun.

Mir fehlt eine genaue Analyse der Maßnahmen, dafür hätte man sie mit drei oder vier Tagen Abstand in Kraft setzen müssen. Die Verfügungen hauten aber die Pakete in „wir machen das jetzt auch“-Manier raus. In den Gesamt-Zahlen sieht man eigentlich nur die Maßnahmen vom 13.3. – alles was danach kommt ist unter „ferner liefen“. Die Maßnahmen danach führten nur zu Einmaleffekten. Ich werde Mittwoch die Graphen neu plotten.

22. April 2020
von Falk Dübbert
Keine Kommentare

Schluss mit der Angst! Wo ist das Konzept?

Update 23.4.: ich hätte mir den meisten Text sparen können, denn Falk Steiner hat es schon sehr gut formuliert.

Maßnahmen, die sich auf das Infektionsschutzgesetz berufen – zumindest betonen das die Rechts-Kommentatoren immer wieder – müssen notwendig sein.

Bei der Isolation eines Patienten mit positivem Befund kann ich die Notwendigkeit immer nachvollziehen.
Bei der Isolation des Kontaktkreises dieses Patienten, bis zwei Tests mit ausreichendem Abstand dessen Status geklärt haben, sehe ich das auch.
Solange es noch viele unerfasste Infektionsketten gibt, kann ich auch Abstandsverfügungen und Kontaktsperren nachvollziehen.

Aber bereits an der Stelle Geschäftsschließungen habe ich schon große Probleme, da diesen viele Annahmen zu grunde liegen, die zum Teil auf den ersten Blick Mumpitz sind.

Alle Stichproben der Morbidität unter den Patienten zeigen nur geringe Übersterblichkeit an. Über die Hälfte der Patienten ist erheblich älter als die Lebenserwartung. Die Aussage hier ist nicht „Die können ruhig sterben!“, sondern, dass in dieser Kohorte jeder Infekt auch ein anderes Coronavirus in einem Exit enden kann.

Alle Annahmen über zukünftige Entwicklungen beziehen sich auf einfache R0-Betrachtungen und die Modellrechnung von Ferguson et al. Fergusons Rechnung belief sich auf die das vereinte Königreich und die USA und liegt (zum Glück) soweit von der Beobachtung entfernt, dass man getrost von Modellversagen sprechen kann.

Bislang sehe ich keine Konzeption und es drängt sich der Verdacht auf, dass die Politik tatsächlich an die baldige Verfügbarkeit einer direkt auf das Virus wirkenden Behandlungsoption oder eines Impfstoffs glaubt.

Coronaviren waren für 99% der Erkältungen verantwortlich und damit für >200 Millionen Krankentage allein in Deutschland. Es wäre die ganze Zeit wirtschaftlicher Druck vorhanden gewesen ein Medikament zu entwickeln und es erschließt sich mir nicht, warum es jetzt plötzlich einen Wirkstoff geben sollte. Gegen einen nennenswerten Innovationsschub spricht auch, dass die kommunizierten Behandlungsversuche und Studien eher alte bis obskure Wirkstoffe anpeilen. Auch IT-basierte Ansätze wie Folding-At-Home sind eher der Versuch eines Präzisionschusses mit einer Blunderbuss, da hier massenhaft Verbindungen auf mögliche Wirksamkeit gegen SARS-CoV-2 modelliert werden.

In den Vorlesungen zu Katastrophenmanagement wird immer die Analogie eines sinkenden Schiffs auf hoher See verwendet:
Was nicht an Bord ist, oder mit vorhandenen Fähigkeiten gebaut werden kann, ist auch nicht da.
In alle Richtungen sind zwei Wochen Wasser, solange die Maschine es noch macht.

Ich bezweifle nicht mal, dass Drosten und Co. mit dem wieder einsetzenden exponentiellen Verlauf Recht haben werden. Aber ich sehe die Relevanz nicht.
Bereits bei der Forderung des Virologen mögliche Impfstoffkandidaten unerprobt in die Anwendung zu geben, scheint zu sehr der realitätsfremde Forscher durch, den man aus Versehen oder Verzweiflung zu lange ans Tageslicht gelassen hat. Denn auch der Absicherung etwaiger finanzieller Risiken durch den Bundeshaushalt, bringt wenig, wenn wir im Extremfall über eine Nebenwirkung in der Dimension Contergan reden.
Die Entwicklung eines Impstoffs gegen Tollwut zog sich fast 100 Jahre hin. Gegen Aids, dessen Struktur seit 37 Jahren bekannt ist, existiert immer noch kein Impfstoff. Bei Ebola gibt es zwar mittlerweile Behandlungsoptionen, aber diese wirken auch eher wie Brandschneisen und Gegenfeuer und nicht wie gezielte Löschversuche.

Selbst wenn ein Impfstoff entwickelt werden könnte, zeigt die nunmehr seit 13 Wochen anhaltende Nichtverfügbarkeit von FFP- und MNS-Masken, dem dafür notwendigen Filtervlies oder Trockenhefe, dass nicht jede Produktion beliebig schnell skaliert werden kann.
Und die genannten Artikel sind einfachste Einwegprodukte, während eine Impfstoffsynthese eine hochkomplexe Angelegenheit ist, die bereits in „Friedenszeiten“ Probleme hat, vom Laborprototypen auf eine skalierbare Produktion übertragen zu werden. Die Erfahrungen mit synthetischem Insulin können da einen Hinweis geben, wie schlecht es laufen kann.

Die Medien sind vom Empörungsmodus in den Angstmodus umgeschaltet. Gleichzeitig wird eine argumentative Wagenburg errichtet. Jedem Kritiker der Maßnahmen schlagen große Wogen ins Gesicht. Die Zahlen geben das Maß der Panik jedoch kaum her.

Bislang bleibt – Europaweit betrachtet – Covid19 laut Euromomo hinter der Grippewelle von 2017 zurück. In Österreich, Dänemark, Estland, Finnland, Deutschland (nur Berlin und Hessen erfasst), Griechenland, Ungarn, Irland, Luxemburg und Norwegen ist bislang gar keine Übersterblichkeit zu erkennen.

Das liegt sicher mit an den ergriffenen Maßnahmen und im Fall Deutschland auch an einer gehörigen Portion Glück, dass die ersten Cluster noch gut identifizierbar waren und so die späte allgemeine Reaktion sich nicht rächte, aber während die ersten Maßnahmen vom 13.3. – bei denen einige Bundesländer wie z.B. Bayern nur halbherzig mitmachten – sich sehr deutlich in den Zahlen niederschlugen, waren alle weiteren in der Wirkung auf die Gesamtzahl weniger stark.

Allerdings fehlt der systematische Ansatz die Zahlen zu betrachten. Wenn man am Stimmungszeiger des RKI einen Generator anschließen würde, hätte man eine eine Energiequelle. Auch die vom RKI verbreiteten „Wahrheiten“ sind hochproblematisch, da sie neben der allgemeinen Problematik mit RKI-Zahlen auch wahlweise eklantante Fertigkeitenlücken im Umgang mit Zahlen oder einen Hang zu „Zweckwahrheiten“ bedeuten.
Wenn der Vizepräsident des RKI niedrigen die Zahlen am 15.4. als Effekt des Osterwochenendes bezeichnet. Fragt man sich schon, ob jemals jemand mit Hintergrund in SPSS oder R an den Zahlen war und den armen Mann gebrieft hat. Gleiches gilt, wenn der Präsident des RKI hohe Zahlen am Freitag (also Stand Donnerstag) als problematisch ansieht und dabei missachtet, dass die Zahlen an Donnerstagen seit Patient 1000 immer höher waren (Meldeverzug der am Wochenende angesammelten Diagnosen) und es sich klar um ein wiederkehrendes Artefakt handelt.

Auch bei den Masken gibt es vier Seiten zu betrachten und auch ich muss meinen Standpunkt hier präzisieren.

  • Nicht die Virengröße (ca. 160nm) sondern, die eines Tröpfchens (ca. 5 µm) ist entscheidend für die Filterwirkung.
  • Der Hauptschutzmechanismus bei Corona ist die Bremswirkung. Das Hauptproblem beim längeren Tragen der Maske ist die Bremswirkung.
  • Einfache Stoffmasken spielten bei der Tuberkulose Epidemie um 1900 eine unrühmliche Rolle und verbreiteten die Infektionen eher, als dass sie halfen.
    Mycobacterium tuberculosis ist allerdings in feuchten Medien alleine vermehrungsfähig. Viren benötigen einen Wirt um sich zu verbreiten. SARS-CoV2 ist auf einen bestimmten Zelltypen in der Lunge angewiesen. Er kann sich in der Maske nicht verbreiten. Solange aber es keine Annahme zum Infektionsstatus des Trägers oder seines Umfelds gibt sind beide Seiten einer Maske als infektiös zu betrachten – aber nur die Außenseite wird im Umgang zum Problem.
  • Die meisten Leute haben den Umgang mit Masken nie gezeigt bekommen – und der Irrglaube, dass Schautafeln und Youtube Videos ausreichend wären, ist weit verbreitet. Das Wichtigste ist jemand, der individuelle Fehler früh benennt und abstellt.

Die vielen widersprüchlichen Äußerungen von teilweise denselben Experten machen die Nachvollziehbarkeit der Sinnhaftigkeit auch sehr schwer.
  • Im Januar und Februar wurde von Masken noch abgeraten.
  • Im März war man eher still.
  • Jetzt gibt es eine Maskenpflicht außer in Bremen.
  • Die ersten asiatischen Länder mit Maskenpflicht melden wieder steigende Zahlen.

Es gibt keine Evaluierung, welche Maßnahme wie viel Beitrag zum Rückgang gebracht hat und mir fehlt angesichts der Inkonsistenz auch der Glaube, dass wirklich fachliche Erwägungen statt lex bildzeitung hinter den Maßnahmen stehen. Was ist eine Kontaktsperre wert, wenn ich tagsüber in einem Großraumbüro arbeiten kann und soll, das ich mit dem durch Taktreduktion übervollen ÖPNV erreiche? Wieso kann ich in einer 120qm-Wohnung keine 4 Personen Besuch empfangen, während in einem 120qm-Geschäft sich 5 wechselnde Kunden und ein Mitarbeiter aufhalten dürfen?

Dazu fehlt jegliche Kommunikation über das mittlere oder ferne Ziel.

Die Virologen wünschen sich eine vollständige Eindämmung und nicht nur Verlangsamung, auf die Frage, ob das das Ende der Reisefreiheit bedeutet, wird entweder laut geschwiegen, der Fragende desavouiert oder ausgewichen. Politiker reden dann gerne über Impfstoffe und holen Großinvestoren in die Pressekonferenzen oder Talk Shows (Ich singe dann immer das Monorail-Lied ).

Nach wie vor fehlt eine Geschichte, er man folgen kann. Nachdem die erste Klippe mit lediglich einem verbeultem Rumpf ausging, braucht es nun aber einen gesteckten Kurs. Weder die Wissenschaft noch die Politik sind bereit, hier etwas tragfähiges zu präsentieren.

Die Arbeitsmarktzahlen sind am 12. März stehengeblieben und wenn man von den anderen Ländern, auch solchen mit dem Konstrukt Kurzarbeit, auf Deutschland schließt dürfte der Paukenschlag dort noch kommen und die Forderung nach einer Legitimation der Maßnahmen wird dann das kleinere Problem sein, denn während die „Angst“ vor Corona noch sehr abstrakt ist, sind für viele die wirtschaftlichen Folgen schon sehr konkret.
Es fällt angesichts der konkreten Auswirkungen schwer, der Politik mit der Dünnes-Eis-Rhetorik in den Sommer zu folgen, wenn es den Anschein macht, dass außer der Hoffnung auf einen Cargolifter oder eine Einschienenbahn es keine Lösungsperspektive gibt.
Forderungen nach einer gezielteren Isolation oder gesteuertem Aufbau einer Herdenimmunität, können angesichts der aktuellen Konsequenzen nicht mehr mit „ungerecht“, „taugt nichts“ oder „zu riskant“ weggewischt werden, wenn das Handeln der Politik insgesamt so wirkt, als würde sie noch mit Peter Zwegat drehen, aber im Grunde alle wissen, dass die Kündigungen von Krediten und Wohnung schon im Briefkasten liegen und die jetzige Politik das unausweichliche nur verschiebt.

Denn, wenn sie keine tragfähige aus eigener Kraft erreichbare Perspektive vermitteln kann, verliert sie beides: Die wirtschaftliche Existenz weiter Teile der Bevölkerung und am Ende scheitert die Eindämmung darin das Gesundheitssystem zu entlasten, weil irgendwo bei 2/3 der Wirtschaftskraft der Punkt erreicht wird, an dem das Gesundheitssystem als ganzes nicht mehr finanzierbar ist.

6. April 2020
von Falk Dübbert
Keine Kommentare

Die Sache mit der Maske

Aktuell keimt in vielen Beiträgen die Hoffnung, dass sich die Regierung auf einen Deal „Handlungsfreiheit gegen Maskenpflicht“ einlassen würde, während die öffentlich-Rechtlichen eher wie ein Verlautbarungsfunk die Ansicht des Innenministers verbreiten, dass man noch lange also mehrere Monate mit den jetzigen Maßnahmen leben müsse.

Das RKI machte eine ähnlich unglückliche Figur, indem es wie schon den Tenor seiner Prognose, seine Einstellung zu Mund-Nase-Schutzmasken mehrfach modifizierte und am Ende unter dem Druck der Medien klein beigab.

Allerdings ist der Gebrauch einer Maske komplizierter als allgemein vermutet. Ich sehe mittlerweile viele, die – demonstrativ – OP-Maske tragen, aber bei deren Gebrauch komplett durchfallen.

Im Rettungsdienst sind (waren) MNS-Masken zu meiner Zeit unüblich, solange der Notfallpatient nicht immuneingeschränkt oder großflächig verletzt war. Dennoch wurde mir „Maskendisziplin“ eingeschärft:
  • Die Maske beim Aufsetzen nur an den Bändern berühren und von unter dem Kinn nach oben ziehen, damit sie sich entfaltet.
  • Die Maske, genau genommen den Draht an der Oberseite, einmal zu Beginn mit der passiven Hand richten, dann nie wieder berühren.
  • Überhaupt die Maske nicht berühren und das Gesicht an sich ist mit Maske noch mal extra tabu, weil Keime, die sonst weit weg geflogen wären, jetzt sowohl an der Maske als auch der Haut niederschlagen.

Eine Schmierinfektion wie bei Ebola ist bei SARS-CoV2 zwar der untergeordnete Verbreitungsweg, aber Gesicht <-> Einkaufswagen im Laden oder Gesicht <-> Haltestange im Bus sind Wege, wie man seine Infektion verbreiten kann.

Aber auch in die andere Richtung hilft das feuchte Milieu unter einer Maske dem Virus, zu überleben und seine Ausbreitung zu beschleunigen.

Tendenziell gilt wie auf Fotos „Nicht ins Gesicht fassen!“; aber mit Maske gilt es noch mal mehr. Niesen wird zum Maskenball mit nur schlechten Optionen und Masken jucken immer, sobald man sie nicht anfassen darf. Es ist also nicht so dass jede Maske immer hilft, sondern so, dass jede Maske helfen könnte, wenn der Umgang mit ihr geübt worden wäre. Sonst hilft sie bestensfalls nur nicht.

25. März 2020
von Falk Dübbert
Keine Kommentare

Was gehört in ein IT-Werkzeugset?

 

Hier die Liste:

  • Schraubendrehersatz Wiha (EAN 4010995282844 )
  • Schraubendreher PH0 (EAN 4010995282714)
  • Schraubendreher Torx 15 (EAN 4010995282967)
  • Schraubendreher Torx 20 (EAN 4010995282974)
  • Logilink Crimpzange RJ45 (EAN 4260113563502)
  • LSA Aufleger (sind eher Verschleißartikel)
  • LED-Lampe mit Magnet und Haken (von ALDI)
  • Magnetheber BGStechnic (EAN 4026947030890)
  • Spitzzange Knipex. (EAN 4003773023142)
  • Kombizange Knipex (EAN 4003773034896)
  • Leitungssucher Mastech MS6812 (Das Original von Kurth ist VIEL VIEL besser! Kosten halt Faktor 20.)
  • Spannungsdetektor Laserliner (EAN 4021563671144)
  • kurzes Stück Cat5 Kabel
  • Doppelweibchen
  • USB-Volt- und Amperemeter UNI T UT658B
  • USB-C Voltmeter und Amperemeter hama (EAN 4007249541789)
  • Tasche (z.B. Parat Basic, gezeigte war von Dreusicke)

Netzwerktester:
Die einfachen „Blinkies“ wie den von Bleil (EAN 4041722355258) kann ich kaum empfehlen.
Dem gezeigten Fluke Nettool entspricht der Netscout LRAT-1000 LinkRunner AT 1000 Network am ehesten für 1.200,- €.
Dem gezeigten Wavetek IDEAL LT8600 entspricht der Ideal SIGNALTEK CT für ab 2.200,- € (Man kann solche Teile auch mieten!).

Diese Seite verwendet Cookies, Tracking-Technologien, Logs, APIs und Codeschnipsel von dritten. Hier erfahrt ihr alles zum Datenschutz

✖Ok! Einverstanden.