Falk Dübbert

ein privates blog

11 Stunden zuvor
von Falk Dübbert
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“Windows 10. Alles bleibt neu!”

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Microsoft hat es geschafft, mich wieder zum Apple-Kunden zu machen.

Auf dem Bild sieht man mein neues und mein altes Telefon.

Ich war seit 2004 treuer Windows Mobile – Benutzer.

Für mich kam kein anderes System in Frage. Selbst die Kacheln habe ich geschluckt. Die Verarschung mit VPN und S-MIME habe ich hingenommen und Workarounds gebastelt. Nun ist Schluss.

Mittlerweile sind die Mängel, was die Feature-Parity und die Stabilität des OS angeht,  in den Bereich vorgedrungen, wo es mich Produktivität kostet:

  • Cortana ist ganz gut und nett, aber wenn das Telefon sich mit dem Auto verbunden hat und ich frage “wie lange hat der nächste Baumarkt geöffnet?”, hilft mir ein Bing-Ergebnis, das Bauanleitungen für Heimwerker auflistet, auf dem Bildschirm wenig. Eine Spracheingabe für Bing hatte ich auch ohne creepy lady.
  • Cortana funktioniert mit Edge gar nicht. Ein Fallback auf die im Gerät verbaute Spracherkennung ist nicht vorgesehen.
  • Cortana kann sechs nicht hilfreiche Fehlermeldungen ausgeben.
  • Die neue Mail-App orientiert sich an Outlook, ich muss also erst in Outlook und dann in den jeweiligen Posteingang. Bislang hatte jedes Konto sein eigenes Symbol. In diesem Outlook sind Telefonnummern nicht mehr direkt wählbar und die Telefonfunktion hat wie die eingebaute Kontaktverwaltung hat keine Verbindung zur Zwischenablage. Das ist, um es gelinde zu sagen, zusammengenommen ein Dealkiller und es gibt m.E. auch keine Entschuldigung dafür. Aus E-Mails telefonieren zu können ist für mich die wichtigste Funktion eines Smartphones.

Insgesamt zeichnet sich für Microsoft unter Satya Nadella kein gutes Bild ab. Windows 10 ist ein einziges Debakel, selbst in der Desktop-Version tauchen immer wieder Ecken auf, wo es einfach Feature-Parity oder Product-Maturity mangelt. Alle Fragen zu Windows10 aus dem gewerblichen Umfeld betreffen die Downgrade-Rights und wie man Broadwell-Treiber in Windows 7 Images streamt.

7 Tage zuvor
von Falk Dübbert
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Heißester Tag im Jahr.

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Ich habe gestern 2-Takt-Galore gespielt. Also alle Zweitakt-Geräte vom Dachboden auf den Hof getragen und dort einmal angeworfen.

Die Kettensäge spielte mal wieder die schwäbische Zuverlässigkeit: 40 Jahre alt sein, aber einmal ziehen lassen und schon schaffe wolle. Das chinesische Mulitgerät wollte etwas mehr Liebe, war dann aber doch zur Kooperation bereit.

Der Stromerzeuger lief zunächst nur mit etwas Benzin im Luftfilter.

Säge und Multigerät bekommen nun je eine Kiste und kommen ins Werkzeug-Regal. Beim Stromer muss ich ein paar Ersatzteile besorgen, weil u.a. die Gummifüße eine feste Verbindung mit dem Dachboden hergestellt hatten und erstmal oben blieben.

9 Tage zuvor
von Falk Dübbert
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Stranger Things: Bingeable (und ein Muss!)

Ich habe mir Stranger Things  angetan und bin ganz angetan. Zum einen hatte auch ich in den 80er meine prägende Phase und zum anderen muss ich sagen, dass ich selten eine so gut fotografierte Serie gesehen habe, deren Story so wenig bricht. Die Serie fühlt sich an wie ein 8 Stunden Spielfilm.

Es gibt meiner Ansicht nach nur einen Tiefpunkt und zwar die vier Folge, wo man merkt, dass die Showrunner den Plot nun herumreißen um Climax und Finale anzukündigen.

Und es gibt einen wunderbaren Ausstattungsfehler: In S1E2 bei 0h25m52s ist Ihnen doch ein ab > 2004 vertriebenes Funkgerät (ich halte es für ein Kenwood TK290 oder TK390) in die Szene geraten. Ansonsten sehe ich kaum Fehler. Selbst die Heathkit hatte das richtige Design im S-Meter.

Zur Story muss ich sagen, dass das Meiste absolut zusammenpasst.

  • Ich habe keine Probleme mit dem Monster. Die riesige Tulpe passt meiner Meinung absolut zum Upside-Down.
  • Ich wusste sofort, als ich Barb das erste mal sah, dass sie das zu tötende Plotdevice ist. Und: Wer als Teenager rumrennt wie Tilly aus der Palmolive-Werbung, hat es auch 1983 verdient.

16 Tage zuvor
von Falk Dübbert
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Ein bisschen unheimlich.

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Ich habe meine Akkuladegeräte für Rundzellen aufgestockt. Zum einen habe ich meine alten Akkus aus der Pre-Längerfrisch-Ära entsorgt und komplett auf RTU-Akkus umgestellt, was Ready-to-Use bedeutet. Solche Akkus haben nur ganz geringe Selbstentladungen und können Tage lang herumliegen, ohne wesentlich an Ladung einzubüßen. Mittlerweile stehen sie auch 3200er NiMH-Hochleistungsakkus kaum noch nach, was die Stromlieferfähigkeit anbelangt. Aber trotzdem gibt es noch genug Situationen, in denen ein Satz Akkus fehlt.

Eigentlich hatte ich zielsicher vorhergesagt, dass Blitzgeräte in 2016, genau wie Kameras proprietäre Akku-Systeme verwenden. Ich lag wie so oft daneben.

Selbst Oberklasse Blitze, wie der Nikon SB-910 oder der neue SB-5000 setzen immer noch auf Rundzellen, die Nomalerweise etwa zwei bis drei Stunden zum Laden brauchen.

Das ist natürlich zu lange, wenn man gleich los muss. Deswegen habe ich mir dieses “Ei der Vernichtung” besorgt.

Ansmann liegt Understatement beim Namen mal wieder fern “Die Besten der Besten! Sir! Ultra! Pluss! Sir!”, aber das Gerät macht seinen Job. Vier RTU-Akkus werden innerhalb von 20 Minuten von “Blitz mag sie nicht mehr” auf “Rappelvoll”.

 

 

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Die Rossmann-Akkus haben sich übrigens auch in dieser Anwendung bewährt. Dennoch ist das ganze etwas mit Creepyness verbunden, wenn so ein Satz Akkus binnen weniger Minuten trotz Gebläsekühlung auf 50°C hochschnellt.

 

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19 Tage zuvor
von Falk Dübbert
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Ein Kästchen weniger…

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Es steht ein kleiner Umbau an. Wenn ich kommende Woche im Schlafzimmer (endlich) die Fußleisten alle anbringe, lege ich zwei Cat5-Netzwerk-Kabel darunter und der Desktop-Switch am Schreibtisch kann wegfallen.

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Das Tolle ist: beim jetzigen Strompreis hätte ich die Kosten schon nach 42 Jahren wieder drin. Hauptsächlich verspreche ich mir jedoch etwas mehr Speed zum NAS.

(Die beiden Testserver sind nicht eingezeichnet und die Alarmanlage ist dann wirklich nicht mehr mit dem Netz verbunden.)

20 Tage zuvor
von Falk Dübbert
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Zugelaufen: MH-660

Heute ist mir ein Moving-Head zugelaufen, der Probleme mit der Temperatur hat.

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Ein Blick auf das Leuchtmittel erklärte das recht schnell: Das war am Ende und alte Entladungslampen erzeugen mehr Wärme.

 

Aber man könnte die Lampe weder über DMX noch sonst wie ausschalten, war der zweite Teil der Fehlerbeschreibung…

 

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Irgendjemand fand es eine gute Idee, die Sicherheitsschaltung zu “vereinfachen”. Ich suche gleich mal einen Griff, ein Relais, einen Transistor, eine Schraubklemme, die Lampe, etwas Reinigungsschaum und ein Hauch aus der schwarzen Sprühdose. Danach sollte er wieder laufen wie ein junger Gott.

23 Tage zuvor
von Falk Dübbert
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Ikea Fullen oder: Ein Möbelstück, wie ich es “eigentlich” vermeiden wollte.

Don Alphonso schrieb vor einiger Zeit einen Artikel, den ich gerade nicht wiederfinde, über Erfolg im Leben und wie er sich stilistisch in der Wohnungseinrichtung ausdrückt.

Eigentlich keilte er mal wieder gegen das Re:Publica-Inventar aus, was zumindest bis vor etwa einem Jahr noch ganz amüsant war.

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Ich habe mir diesen Monat vorgenommen, ganz viel altes abzuschneiden. Loslassen von Dingen ist immer schwer, wenn man mal richtig Mangel erlebt hat. Also wenn man einen Job in 28km Entfernung bei 1000,- Einkommen hat und einem dann das Fahrrad als einziges Fahrzeug geklaut wird.

Zum Loslassen kommt, dass ich gerade jetzt zweimal durch die Wohnung fege und zunächst das ganze Chaos, das sich in der Zeit mit eher 100 Arbeitsstunden in der Woche angesammelt hat, vor mir her in eine Ecke schiebe.

Letzter Schritt ist, dass ich mir jeden Raum anschaue und sein Problem erfasse. Bei meinem Schlauch-artigen Badezimmer sind es ganz klar die fehlenden Ablagen.

Ich habe noch keine Idee, ob ein Waschbeckenunterschrank sinnvoll ist. Alle meine Erinnerungen an solche Schränke sind seltsam. Meist passten die Zuleitungen oder der Durchlauferhitzer nicht in die Aussparung und jemand hat dann die obere Platte weiter angesägt. Kantenumleimer hielt damals nicht, also ließ man ihn gleich weg. Entsprechend gammelte die Teile alle.

Wenn ich in Dimensionen von Nachhaltigkeit, Stil und Ökologie denke, ist dieser Schrank ein Sündenfall. Ökonomisch muss er nur ein Fünftel der Nutzungsdauer eines normalen Schranks bieten, um nicht im Minus zu sein.

Ikea hat Waschbeckenunterschränke von 70,- bis 90,- und Fullen für etwa 15,- €. FÜNFZEHN EURO. Allein die vier Topfscharniere kosten zwölf Euro. Die Möbelbauplatte ist dünn und ab Werk krumm. Die Füße wirken wie Abschnitte von Kabelhüllrohr. Die Rückwand ist selbst für Presspappe dünn und der Schrank nicht wirklich stabil.

IKEA traut seinen Kunden nicht zu einen Nagel in weiche Spanplatte zu schlagen ohne sich auf den Finger zu hauen und legt eine Nagelhalterung bei. Malms Schatten schlägt sich in einer Wandsicherung für ein kniehohes Kästchen nieder. Die Platten sind wirklich schlecht, jede Schraube macht 8mm Risse um sich obwohl alle Löcher vorgebohrt sind.

 

Sollte mir das Leben mit Schrank gefallen, werde ich irgendwann sechs Bretter kaufen und das Teil nachbauen. Dann habe ich insgesamt 30 Euro ausgegeben.