Falk Dübbert

ein privates blog

vor 2 Tage
von Falk Dübbert
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Wochenrückblick KW50

Diese Woche war etwas anstrengender als andere. Es ist gut, dass jetzt nach 2,5 Tagen Schluss und dann für 12 Tage "Ruhe" ist.

Der Unfall bzw. der Schreck, den mir die gescheiterte Auftragsmordfahrerin einjagte, hatte mir mehr zugesetzt, als ich erwartet habe. Insgesamt habe ich die Feststellung gemacht mal wieder zu viel Gewicht auf der Stange gehabt zu haben. Der Plan für die letzte Woche war einfach zu dicht.

Ich habe den Entschluss gefasst wieder mehr Einzelkämpfer zu sein. Das zweite Desaster diese Woche, der Rückflug von Hamburg nach Stuttgart, bei dem das erste Flugzeug defekt war und im zweiten nach einer Stunde Verspätung ein Gespäckstück brannte, was dazu führte, dass das Flugzeug  noch eine Stunde Verspätung ansammelte, womit der Zeitvorteil gegenüber einer Autofahrt auf Null zusammenfiel. 

Daher gebe ich mir für 2019 den guten Vorsatz, keine Zusagen mehr zu machen, bei denen ich auf andere oder etwas angewiesen bin, das ich nicht permanent zur Verfügung habe. Ich sage also zum Beispiel keine Termine mehr zu, zu deren Einhaltung ich ein Linienflugzeug benötige. 

   

vor 6 Tage
von Falk Dübbert
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fast arschlos.

Nein das ist kein weiteres Feiern eines Diät-Fortschritts, sondern ein eher ein Unfallbericht.
Ich habe ja gestern mein Zeug gründlich und penibel gepackt .

Heute morgen habe ich mich auf den Weg zur Geschäftstelle meines Arbeitgebers gemacht und ,weil ich wandnah parkte, den Rucksack dabei auf die Rücksitzbank gelegt.

Um sieben habe ich einen Parkplatz gefunden, steige aus und gehe zur hinteren Tür, die ich öffne. Ich greife nach meinem Rucksack und das Geräusch von metallischer Kaltverformung erhallt.
Ein Grundschul-Schulbus hat mir die Tür angefahren.

Das Problem für mich und meinen Kreislauf: Ich stand während des Crashs in der Tür! Hätte ich meinen Po also etwas weiter rausgestreckt, wäre der auch zerknittert .. oder ab.

Wäre ich 10cm weiter zurück gestanden … Uff. Ich mag es mir kaum ausdenken, denn auch wenn die Türversteifung des Leons offensichtlich gewirkt hat und der Schaden sich auf den Rand der Tür begrenzt, zeigt der Umfang der Verformung am Unfallgegner dass doch etwas mehr Energie ausgetauscht wurde.

Die Busfahrerin ging gleich auf Angriff über. Ich weiß nicht, wer den Leuten in den Kopf gesetzt hat, dass man mit Lautstärke und Beschimpfungen seine Rechtsposition verbessern würde. Auf jeden Fall bräuchte sie die Polizei weil ich die Tür aufgemacht hätte und schuld sei. Die kam dann auch irgendwann und ich stellte mich mit „ich bin der Herr ‚zu Zwei‘“ vor.
Die Rennleitung konnte der Dame halbwegs vermitteln, dass ihre Auffassung mit der Rechtslage und ihre Version der Hergangs mit dem Schaden an den Fahrzeugen nicht ganz zusammenzubringen ist. Etwas nachdenklicher stimmt mich, dass jemand mit einer solchen Fahrweise und mangelhaften Fehlerkultur, die ich nach dem Erleben eines zweiten Fahrers für das ganze Unternehmen bestätigen kann, mit dem Transport von Kindern betraut ist.

vor 10 Tage
von Falk Dübbert
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Wochenrückblick KW49

Diese Woche war hart. Zum einen habe ich angefangen meine Ernährung weiter oder „wieder“ umzustellen.
Zwar lasse ich Kohlehydrate auf der einen Seite wieder zu, aber auf der anderen Seite setze ich weiter auf frisches und frisch zubereitetes. Das bindet natürlich ausgerechnet morgens etwas mehr Zeit. Jetzt muss ich nur noch mein Abendessen auf Linie bringen und dort aber low-Carb werden.
Das nächste Teil-Ziel beim Projekt „Umbau meines Körpers“ ist jetzt erstmal den geplanten Stand einzuhalten und sich nicht irgendwelchen Heißhungerattacken hinzugeben. Wenn ich das dann auch wirklich durchhalte, sind Gewichtsziele auch kein Problem mehr.
Es sind die Ausnahmesituationen, bei denen sich ein Selbstorganisations-, Trainings- oder Diätplan beweisen muss und alle wohlmeinenden Bücher inklusive „Fettlogik überwinden“ teilen das Problem, das von Clausewitz bereits im 19. Jahrhundert treffend zusammenfasste: „Kein Operationsplan reicht mit einiger Sicherheit über das erste Zusammentreffen mit der feindlichen Hauptmacht hinaus.“.
Man braucht schon ein hohes Niveau an Fokussierung, um nach 18 Arbeitsstunden nachts um zwei, einem persönlichen Rückschlag oder einfach einer Unterzuckerung nicht doch Fast-Food zu bestellen, die halbe Tüte Chips zu leeren, die Tafel Schokolade zu essen oder ein Bier auf den Schock zu gießen. Diese ganzen Selbsthilfe-Bücher geben nämlich keine Hilfestellung über eine Binsenweisheit hinaus.

Das Teil-Projekt „Muskelaufbau“ läuft im Gegensatz zur erlahmten Gewichtsabnahme erstaunlich gut. Ich schaffe es die Trainingspläne einzuhalten und habe wirklich überall mehr Fortschritte gemacht, als ich zu träumen wage. Die Aussage, dass Muskelaufbau mit 40+ nur halb so schnell geschieht wie mit 20, kann ich ins Reich der Märchen verweisen. Langsamer ja, aber eine Halbierung dürfte übertrieben sein.

Bei einigen Muskeln bin ich kurz vor den Zielwerten und an den Beinen bekommt man außer an den Innenseiten der Oberschenkel keine Falte mehr zu fassen. Bei den Armen fehlt noch was bis dahin und „Ja!“ ich habe noch ordentlich Bauch.

vor 11 Tage
von Falk Dübbert
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Neues aus dem Testlab: Storage

Gelber Storage.
Ich habe meinen Frei-Tag genutzt um einerseits etwas Sport zu treiben und andererseits mein Testlab voran zu treiben. "Richtiger" Storage ist leider außerhalb meiner finanziellen Möglichkeiten. Dennoch wollte ich Block-Storage haben und jetzt nicht für das Lab einen Linux-Server mit einem NFS-Share aufsetzen. Nachdem ich eine Tüte von Open- und Closed-Source-Storages durch hatte fiel meine Wahl auf "ESOS(ESOS - Enterprise Storage OS)": https://www.esos-project.com als Grundlage.

Die Hardware besteht aus einem Dell R310 mit 16GB RAM und einem Xyratex-FC-Diskshelf, das normalerweise zu einer F-Class 3Par gehören würde.

Showstopper waren eigentlich nur festzustellen, solange ich auf einen Emulex- statt auf einen QLogic-FC-HBA gesetzt habe um die Verbindung zwischen Server und Diskbox herzustellen.
Insgesamt macht ESOS einen wirklich ausgereiften und robusten Eindruck. In meinen Augen ist das ein zu Unrecht unbekanntes Projekt. Die Konfiguration über eine Textkonsole ohne jegliche Assistenten mag etwas spröde sein, aber sie ist in jedem Fall responsiver als eine Weboberfläche, die auf ein in Ungnade gefallenes Framework wie Silverlight oder Flash setzt.

vor 24 Tage
von Falk Dübbert
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Fortschritte und Ernüchterung

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Die ersten sechs Wochen kombiniertes Intervall+Krafttraining liegen hinter und ich konnte schon einiges an Fortschritten verbuchen. Das Laufband habe ich schon “besiegt” zumindest im Intervall-Profil konnte ich mit 10,8 km/h den Endgegner besiegen.
Ab Montag steht dann zwei mal Cardio an (1x vor und 1x nach dem Kraftraining) und an den D-Tagen kommt Ausdauer pur.


Beim Krafttraining sind die Scheiben mehr geworden und zwar überall. Außerdem muss ich keine Freihantel-Übungen mehr durch Maschinenübungen ersetzen. Dennoch ist noch viel Strecke zu gehen, bis ich meine alte Fitness erreiche. Bei Bizeps und Trizeps schaffe ich gerade mal ein Drittel. Andererseits kommen die Fortschritte schneller als ich dachte. Wenn ich die Fortschritte jetzt mit den Übungsbüchern aus den 90ern vergleiche, bleibt von der Annahme, dass sich die Erfolge jenseits der 30 nur halb so schnell einstellen, nicht viel übrig. 1995 waren es 14 Wochen, bis ich die Grundfitness hatte, die ich jetzt habe. Das mag zum einen daran liegen, dass ich dank diesem Internet, das prima geeignet dazu ist, sich mit Compuserve zu verbinden, natürlich fachlich höher fliege. Damals hatte ich lediglich einen Kassat und ein von der Stadtbibliothek ausgemustertes Trainingsbuch.


IMG_0409 (1) Bei den Beinen habe ich keine Probleme, weil mein Körper sich noch gut daran erinnern kann, über hundert Kilo stemmen zu müssen. Die Gewichte und Wiederholungszahlen liegen allesamt auf hohem bis sehr hohem Niveau, auch wenn ich nach den Übergängen von isolierten Maschinenübungen zur jeweiligen Freihantelübung, die zugehörige Stützmuskulatur jeweils merkte. Die nächste Phase im Training beinhaltet die erste Umstellung von Kraft- und Muskelaufbau auf Kraftausdauertraining.
Das ist der Schritt, bei dem man die Komfortzone der üblichen Fitness-Trainer verlässt, da deren Zielgruppe primär auf Optik trainiert und beim Kraftausdauertraining die Luftballon-Muskeln wieder dünner werden, was aber auch daran liegt, dass ST-Fasern eine andere Leistungsdichte aufweisen als FT-Fasern und die Typ-I-Fasern durch ihre höhere Kapillardichte und bessere aerobe Energiebereitstellung weder lokale Reserven noch große Mengen in den Fasern eingelagertes Wasser brauchen.


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Noch fehlen aber gut die Hälfte bei den anzustrebenden Maximalkraft-Werten. Erst dann gehe ich das Training ruhiger an. Solange ich soviel Muskelmangel ausgleichen muss, bleibt es auch bei Eiweiß-reicher Ernährung. Ob Eiweiß-shakes mit Weizen und Soja-Isolat besser sind als eine Ernährung mit taglichem Fleisch lasse ich einfach mal offen.

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vor 27 Tage
von Falk Dübbert
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Silobildung

Die Plastikkisten sind wieder „da“. Ob es „Projekte“ oder „Hobbys“ sind, sie müssen in die Plastikkisten meines bevorzugten Lieferanten für HotDogs passen.
Grundsätzlich halte ich die Idee eines teilbaren Formfaktors für sehr gelungen. In der Veranstaltungstechnik gibt es das Truckmaß 13,60·2,4·2,7m³ und die Maße von Transportkisten sind in der Regel Vielfache von 1/24 oder 1/16 dieser Längen. Bei mir ist es nicht ganz so elaboriert. In der Wohnung dominiert die durchsichtige 45L Plastikbox des HotDog-Stands mit angeschlossenem Möbelhaus. Im Lager und Keller sollen diese nach dem Umzug schrittweise durch die sogenannte Eurobox ersetzt werden, für die ein offener Industrie-Standard existiert.
Grundsätzlich soll aber alles am Ende seine eigene Transportkiste und festen Ort haben. Und ich meine wirklich alles

Beim Werkzeug sind das L-Boxxen von Sortimo und beim Material Kisten und Wagen von Stanley aus der Fatmax-Serie, solange es Sinn macht. Einen SDS-MAX Kombihammer oder Zweihandwinkelschleifer bekäme man vielleicht aufrecht in das Maß, aber die wohnen in ihren angepassten Koffern ganz gut und Stapelbarkeit ist bei 25kg Koffergewicht auch kein Thema. Die Bohrer und Meißel hingegen sind ein anderes Thema. Da wollte ich einen Winkelschleifer-Koffer kaufen und mit OSB ausschlagen.
Andererseits funktionieren die jetzigen Eimer für Kleinteile und Material auch erstaunlich solange man ein eigenes Auto hat, bei dem die Inneneinrichtung aus was anderem als Plastik und Hartfaserpappe mit homöopathischen Stärken Teppichfasern darüber besteht. Das ist aber Teil 1 des Problems, wenn man, wie ich in Zukunft an mehreren Orten wohnt und Transportieren und Transportierbarkeit im Sinne von Portabilität stärker in den Fokus rückt. 

Grundsätzlich möchte ich reduzieren/auflösen/entschlacken – halt dieses Minimalisierungs-Dingen oder in meinem Fall Normalisierungs-Dingen machen. Das Problem ist weniger die Entscheidungsfindung an sich, denn wenn ich die Teile in der Hand habe, komme ich mit den vier Wurfzonen „Behalten“, „Unvollständig / Defekt“, „Verkaufen“ und „Entsorgen“ sehr gut voran. Das Problem liegt eher in der Organisation, was ich wie aufteile. In der IT setzen wir alles daran, Silos aufzubrechen und Systeme so dicht wie möglich zu vernetzen. Daten nicht zu haben, sondern mit ihnen zu arbeiten. (Schluss mit dem Business-Kasper-Sprech!) 

Bei meinen Sachen teile ich gerade sauber in Abteilungen und weise jedes Ding einem Zweck zu. Ein Innensechskant-Schlüssel gehört entweder zum Auto-Werkzeug oder zum Fahrrad-Werkzeug. Dadurch kann ich Silos bilden, die in der Regel nicht miteinander kommunizieren. Der blaue Werkzeugkoffer wird also nicht mehr der Dauerbegleiter sein.

 

vor 29 Tage
von Falk Dübbert
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Wochenrückblick KW 46: Planübererfüllung

Bei mir ging es damit weiter, zunächst die Möglichkeiten, danach die die Fortschritte und am Ende die zu lösenden Probleme zu erkennen.

Beim Krafttraining hatte ich endlich den ersten echten Durchbruch.

Das sind 140kg und sie machten auch bei längeren Sätzen keine echten Probleme. Außerdem konnte ich viele Übungen, die ich bislang aus Unsicherheit an Maschinen durchführte, an die Lang- bzw. Kurzhanteln verlegen. Dazu kommt dass ich jetzt ohne Probleme so lange schnell laufen kann, dass mir die Puste ausgeht. Bis vor einigen Wochen war das Knie noch der limitierende Faktor.

Das Rennrad werde ich im Laufe der übernächsten Woche auf Winterbetrieb umbauen. Es bekommt Schutzbleche, Winterräder und -Bremsbeläge und in Sachen Triathlonrad verdichten sich die Anzeichen, dass ich Ende April ein „Chinarello“ bauen werde.
Die Mountainbikes fahre ich jetzt erstmal so, wie sie jetzt sind, durch den Winter. Da kommen höchstens je noch ein Laufradsatz.
Dem Alltagsrad drohen im Frühling allerdings Hydraulikbremsen und Rennrad-Schaltung, damit Rennrad, Triathlonrad und Alltagsrad ähnlich abgestufte Schaltungen haben und ich wirklich blind schalten kann.

Mein IT-Plan ist nun auch in der Detail-Phase angekommen. Da ich im kommenden Jahr eher non-territorial leben werde, plane ich, das letzte NAS stillzulegen und die Daten daraus in eine oder mehrere Clouds zu verlagern und der Webserver wird über den Jahreswechsel sein großes Update und die GIT-Integration bekommen.