Falk Dübbert

ein privates blog

16.09.18
von Falk Dübbert
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Filmreview: LOGAN

Auch wenn er "seitlich" der X-Men spielt, zähle ich den Abschiedsfilm aus dem Marvel-Universum von Patrick Stewart und Hugh Jackman mal dazu. 

Ich will aber nicht über den Wikipedia-Artikel hinaus über die Handlung schreiben, sondern einfach meinen Eindruck schildern. 

Meiner Ansicht ist Logan der bestgefilmte Streifen des ganzen X-Men-Universums. Kameramann John Mathieson hat zwar auch X-Men: First Class "verbrochen", aber man kennt ihn eher als Haus-Kameramann der Scott-Familie oder als Kameramann von Gladiator und 47 Ronin und in Logan sieht man viel sehr modernes Kino. Mangold und Mathieson finden eine brutal ehrliche Bildsprache. Die Entwicklung die Mangold von Cop-Land zu Logan hingelegt hat ist beeindruckend. Obwohl viel CGI im Einsatz war um den Film nicht nach CGI aussehen zu lassen, wirkt die größtenteils subjektive Kameraführung stets authentisch. Wo in Cop-Land noch ein weicher Hollywood-Video-Look herrscht, knallt Logan mit harten Kontrasten und epischen Farbraumumfängen und einer Schärfe am Rande der Überschärfung. 

Jackman und Stewart wirken verwittert, alt und verbittert. Mehr Authentizität geht wirklich nicht. Wer je seine Großeltern oder Eltern gepflegt hat, wird die grandiose Leistung der entsprechenden Szenen zu schätzen wissen.  Die schonungslose Kameraführung, Set-Design und sonstige Bildsprache gepaart mit einem außerordentlich präzisen Schnitt setzen Logan von den Marvel-Universe-Filmen deutlich ab. 

Auch ist mit Boyd Holbrook endlich mal ein glaubwürdig böser Bösewicht-Darsteller dabei. Die bisherigen X-Men-Bösewichte wirkten ja eher so Scherenschnittartig wie die Xeroxkopie eines Comic-Bösewichts. 

Leider verliert sich der Film im letzten Drittel ein wenig in schlechte Marvel Angewohnheiten und kippt in die Probleme, die ich immer mit Marvel-Filmen habe. So verliert im Show-Down der Film seinen zuvor präzise eingehaltenen Rhythmus, schnelle Schnitte und Explosions-Effekte, Achsendreher bei Crane Shots nehmen hingegen zu und gegen Ende wird die Bildsprache einfach nur kitschig, wo man sich als Filmfan ein nüchternes Ende gewünscht hätte. 

Fazit: Wer einen weiteren X-Men Film sehen will, wird herbe enttäuscht sein. Wer Todeszug nach Yuma mochte wird diesen Film auch mögen.

 

16.09.18
von Falk Dübbert
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Shimano Steps DU-E8000 Motor Firmware Upgrade 4.5.1

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Heute habe ich vor der Abfahrt zur Sonntagstour noch die Firmware meines E-Bikes aktualisiert. Für mich ist es das zweite Update der Motorsoftware seit dem großen Hauptupdate im Februar.

Der Akku hält im Eco-Modus deutlich länger, die Sonntagstour mit ihren 46km nimmt nur noch zwei Kästchen statt drei.

Im Trailmodus ist das Ausschleichen der Motorleistung an der Grenze zu 25km/h deutlich harmonischer.

Der Boost-Modus jammert nicht mehr so auf Feldwegen mit sehr steilen Steigungen.

15.09.18
von Falk Dübbert
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Mittelfristige Projekte

September: 

  • Projekt UHU abgeschlossen 
  • Papierkisten sortiert und nicht benötigtes vernichtet 
  • NAS aufgeräumt
  • Workstation abgebaut und verschenkt
  • veraltete Technik entsorgt
  • 2 neue Fotos von mir gemacht

Oktober: 

  • ein Iphone repariert
  • 3 neue Fotos von mir gemacht
  • 4 Kettensägen fit und verpackt
  • Dachboden entrümpelt
  • Rückbau in der Wohnung begonnen 
  • Fahrradständer abgebaut
  • Fahrradträger verschenkt
  • Suzuki auf Winter umgebaut

November:

  • Wohnzimmer entrümpelt
  • Kraftstation abgebaut und verschenkt
  • Boxsack abgehängt und verpackt
  • Lichttechnik verpackt

Dezember:

  • Lager entrümpelt

Januar:

  • 3ZKB Wohnung gefunden

15.09.18
von Falk Dübbert
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Bitcoin tot oder Zombie?

Wenn man die üblichen Tech-Hipster-Medien wie t3n, techcrunch, Basic Thinking oder Wired verfolgt, riecht Bitcoin und die gesamten Kryptowährungen schon stärker nach Verwesung als Windows7.

Nachdem Kursfeuerwerk Ende 2017 platzte die "Blase" und der Kurs stürzte "ins Bodenlose" (u.a. Spiegel), nach "massiven Kursverlusten" sind alle "Anleger verunsichert" (t3n) - keine Links, weil LSR. Das sind tolle Analysen. Allerdings haben sie mit der Realität wenig zu tun. 

Schaut man sich auf den Marktplätzen für Bitcoin die gehandelten Volumina an, kann ich, wenn ich die Super-Hausse mal ausblende, nicht erkennen, warum da ein Sterben vorliegen würde. Seit April werden die Oszillationen immer kleiner und nach jeder Exkursion nach oben kehrte der Bitcoin auf ein Niveau oberhalb von 5.000 EUR zurück. Die täglich gehandelten Volumina an einem Marktplatz liegen entsprechend der sich öffnenden Schere zwischen Hashleistung und Hash-Schwierigkeit zwischen zwei und 17 Millionen Euro am Tag.
Dass das zurückgehende Volumen technisch bedingt sein könnte, weil die Investitionsrate der Player zurückging und die neuen CPU- bzw. Asic-Generationen nur schleppend in die Miningpools finden, bekommen die meist mit einem untechnischen Hintergrund ausgestatteten Journalisten meistens entweder nicht mit oder nicht auf die Reihe. 

Zum Vergleich:

Wer vor drei Jahren für 10.000 EUR Bitcoin gekauft hat, steht heute mit einer viertel Million Euro dar. 

Wer 1999 für 20.000 Mark Telekom-Aktien gekauft hat, hatte 2002 immerhin ganze 2.000 EUR. 

Tatsächlich sind die Kursschwankungen jetzt erstaunlich gering. Als ich mit zwei Raspis und einem Mining-Stick mit dem Mining anfing, waren 40% vom Kurs am Tag durchaus üblich und man konnte seinen EUR-Ertrag mit recht simplen Bots fast verdoppeln. Am Ende dieser Phase habe ich gar nicht mehr geschürft sondern nur gehandelt. 

Die Kryptowährungsszene professionalisiert sich auf der einen Seite. Die fragwürdigen Player werden nach und nach vom Markt gedrängt oder gehackt. Auf der anderen Seite gibt es Seitwärtsbewegungen im Altcoin-Bereich um sich dem Regulierungswunsch durch Notenbanken und große Geldhäuser weiter entziehen zu können. Aber was man deutlich sieht, ist dass Bitcoin wieder in erster Linie ein Zahlungsmittel ist.  Die asiatischen Marktplätze zeigen viele kleine Umsätze, die nicht auf "Investoren" oder "strategische Anleger" deuten. 

 

14.09.18
von Falk Dübbert
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Neue Spalte in meiner Tabelle

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Damit keine “Unfälle” mit dem Elektrolyt- und Wasserhaushalt mehr passieren, habe ich in meiner Tabelle einiges umgestellt. Das Tagesdefizit orientiert sich an 1400kcal pro Tag. Entsprechend 1,4 kg Verlust pro Woche. 

Vorher war die Tabelle so formatiert, dass sie möglichst hohe Verluste belohnte, jetzt wird die kg/Woche Spalte umso grüner je näher ich an 1,4kg Verlust pro Woche liege. Technisch gesehen ist das jetzt eine gesteuerte Diät und keine Crash-Diät mehr. 

Der Wert "Fettanteil" kommt von einem Omron BF-302 (Vorgänger des BF-306) Fettmessgerät. Die Fettmasse ist einfach das Produkt des Gewichts mit dem Fettanteil. Allerdings “dämpfe” ich den Wert ein bisschen in dem ich den aktuellen Wert hoch drei nehme und mit den Werten von den zwei Tagen zuvor multipliziere und aus dem ganzen die fünfte Wurzel ziehe. Der Hintergrund ist der, dass eine Arm-zu-Arm-Messung alles andere als zuverlässig ist und Blutdruck und Salzgehalt  selbst Temperatur und Licht auf die Messung Einfluss nehmen können. Große Ausreißer werden so etwas eingebremst und damit die Signifikanz erhöht.  

Neu ist eine Spalte, die den Gewichtsverlust auf Plausibilität prüft. Dabei vergleiche ich den Fettverlust mit dem Gewichtsverlust, wenn ich sehe, dass der Gewichtsverlust deutlich über dem Fettverlust liegt färbt sich die Spalte rot und die so angezeigten schlechten Tage decken sich mit den “Episoden”, die maßgeblich durch Volumenmangel hervorgerufen waren.

Ich bin kein Boxer, der am Vortag des Wettkampf aus der Sauna auf die Waage steigt, sondern will dauerhaft das Gewicht reduzieren. Das geht nur, wenn ich dabei nicht (noch mehr) Raubbau an meinem Körper betreibe.

14.09.18
von Falk Dübbert
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Wenn das Symbol und nicht die Taten das Handeln bestimmt.

Diese Woche war wieder so eine, in der ich dem Spruch:

Was ist, wenn 100 Politiker bis zum Hals im Sand stecken?

Dann hat der Sand nicht gereicht.

doch wieder beipflichten möchte. Die Antwortlosigkeit auf Chemnitz hat im Grunde den aktuellen Erfolgstypen Mensch schön gezeigt: Angepasst, seine Worte abwägend und zu keiner Initiative fähig. Alle sind nur noch dabei zu spät zu reagieren.

Beispiel: Martin Schulz, der mir bislang nur als mit Verlaub antisympathischer EU-Apparatschik, aufgefallen ist, versuchte seinen Berlusconi-Moment zu wiederholen und schlug verbal auf die AfD ein. Es trifft nicht die falschen, aber es bringt niemanden vorwärts. Außer medialem Schulterklopfen wird nichts dabei herauskommen. 

Aber vielmehr regen mich die SPD nahen Claqueure auf, die auch Tage danach Schulz und Kahrs für ihre billigen Manöver feiern, während im EU-Parlament Abgeordnete von CDU, Grüne, FDP und der SPD richtig Schaden angerichtet haben. 

Das gleiche Muster präsentierte in den letzten Tagen der Bundesinnenminister Horst Seehofer. Durch Festhalten an Verfassungsschutzpräsident Maaßen richtet er weiterhin enormen Schaden durch massiven Vertrauensverlust in die Institutionen an, "rechnet" aber mit der AfD ab. 

Damit das hier nicht in den falschen Trichter gerät: ich halte von AfD nichts bis weniger als nichts. Sie ist nicht mehr als die Rep, DVU oder NPD in neuem Gewand und sicher nicht im Spektrum der demokratischen Parteien. Aber aktuell wird sie meiner Ansicht als Alibi für das Nicht-Angehen größerer Probleme genutzt. 

12.09.18
von Falk Dübbert
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Gewichtsexkursionen und warum mich das nicht mehr angreift.

Heute morgen war es wieder soweit. Die Waage schoss fast ein halbes Kilo nach oben, weil ich gestern Abend einen Fress- und Trinkflash hatte - Noch vor drei Wochen quatsch vor einer wäre ich halb verzweifelt bzw. hätte den Kühlschrank so leer gehalten, dass ich die Heißhungerattacke hätte aussitzen müssen. 

Ich habe viel Porzellan zerbrochen in den letzten paar Wochen, weil ich mich unter anderem mit der Diät unter totalen Druck gesetzt habe und mein gesamtes Umfeld terrorisierte.

Jetzt lasse ich eine Fressattacke gedämpft zu. Es ist sogar ein Schokoriegel da. Erstaunlich ist, dass, wenn man die Fressattacke - hier eine fünftel Tüte Nachos mit Salsa - vorher wiegt, eben nur ein Bruchteil einer normalen Fressattacke passiert. 
Vor ein paar Monaten wäre die ganze Tüte und ein Bier verschwunden und der Tag hätte eben nicht 300kcal (460kcal mit der Salsa) mehr gehabt sondern 1500 kcal.  Dann wäre die Gewichtszunahme auch zum Teil dauerhaft gewesen. 

Ich bin jetzt deutlich entspannter.
Selbst persönliche Rückschläge und solche im Beruf kümmern mich aktuell nicht in der Weise, wie es vor ein paar Wochen der Fall gewesen wäre.

Diese Woche beginnt das große Entrümpeln und ich freue mich sogar darauf.