Falk Dübbert Sport

ein privates blog

20.08.17
von Falk Dübbert
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Doch nichts mit Cloud.


Eigentlich stand der Kauf einer totalen Cloud-Sportuhr mit App und Online und WiFi und … schon so gut wie fest.
Ich hätte mich voll geöffnet und eine Polar Multisport-Uhr gekaut. Ausgerechnet Microsoft, dessen CEO gerne mit „Cloud first!“ zitiert wird, sorgte dafür, dass ich nochmal die Grundfrage stellte, die man eigentlich vor jeder Anschaffung stellen sollte:
Bist Du mit dem alten unzufrieden?
Und diese Frage konnte ich nur verneinen. Da ich „eh“ zum Bloggen eine Windows-VM brauche, kann ich darin auch gleich meinen gewohnten Offline-fähigen ProTrainer5 installieren. Für die Polar RS800CX und CS600x sind genug Sensoren und Anzeige-Köpfe vorhanden um aus fast allen Sportarten (beim Schwimmen trage ich keine Uhr) Daten zu gewinnen und die Fortschritte dokumentieren zu können.
Als Fitnesstracker kommt, nachdem Microsoft die Health-App vor die Wand gefahren hat – sie bekommen das Dingen wohl nicht mehr zum Laufen – nun wieder der XNfit zum Zuge. Wie sollen die eigentlich sowas komplexes wie Office 365 hinbekommen, wenn sie nicht mal so eine Fitness-App hinbekommen?

17.07.17
von Falk Dübbert
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2 Minuten 32 Sekunden

Ankunft Hamburg Triathlon 2017
Soviel Zeit liegt zwischen mir und meinem Ziel.

Bis zum Triathlon 2018 sollte ich:

  • 16 kG leichter sein
  • Begriffen haben, dass Badminton kein Schwimmtraining ersetzt
  • wirklich mehr in Naturwasser schwimmen
  • besser (kniefreundlicher) und schneller laufen
  • Insgesamt mehr Muskeln aufbauen

14.07.17
von Falk Dübbert
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ein halbes Jahr Sport

Auch, wenn es dieses Jahr (wie jedes Jahr davor) immer noch eine gewaltige Differenz zwischen Trainingsplan und erreichtem übrig blieb, kann ich mal einen Überblick geben, was es bringt, wenn man plötzlich an der Sportschraube dreht:

  • Man nimmt nicht zwangsläufig ab, aber insofern man sich an ein oder zwei Regeln beim Essen hält, sind 0,4 kG bis 1,0 kG pro Woche drin. 
  • Mit zunehmenden Alter machen folgende Körperteile eine Trainingsumfangssteigerung nur mit Widerwillen mit:
    • Die Knie (beide) nehmen lange Läufe schnell übel.
    • Füße reagieren auf Sportschuhe und lange Trainingseinheiten mit Geruch, Schmerzen, Hornhaut und Fußpilz
    • Hypermobile Wirbel bleiben hypermobil.
  • Freunde reagieren zum Teil mit Unverständnis, wenn man 10km Feldweg statt ihrer bevorzugt. 
  • Fahrradteile sind nicht billig. 
  • Laufschuhe sind ebenfalls weder billig noch für die Ewigkeit 

15.06.17
von Falk Dübbert
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Frontalcrash

 

Ich habe ja schon erwähnt, dass ich durch meine Disziplinlosigkeit und das Ungewohnte der aufgenommenen Reisetätigkeit zu meinen vorhandenen Pfunden Anfangs des Jahres eine recht heftige Gewichtszunahme hingelegt habe. 

Dennoch sehe ich mich mittlerweile halbwegs für den Triathlon vorbereitet. Die intensivere Vorbereitung mit 4-5 Trainingseinheiten pro Woche hat alle möglichen Werte außer dem Gewicht in den Idealbereich verschoben. Schwimmen funktioniert passabel, Radfahren hervorragend und Laufen irgendwie. Beim Laufen muss ich halt meinen Körper selbst tragen und bin so meinen Fettpolstern, die mit jedem Schritt an mir ziehen, gnadenlos ausgeliefert. 

Allerdings ist mir die momentane Gewichtsreduktion mit 0,6kG / Woche momentan zu langsam, zumal diese ohne den intensiven Sport auch noch erheblich geringer ausfallen würde.
Das Ziel, 74kG zu unterschreiten (so leicht war ich das letzte mal mit 14), wäre so irgendwann gegen Q3 2018 zu erreichen. Das ist mir zu lang und die Probleme mit dem Knie und fehlender Agilität sind ja nicht von der Hand zu weisen. 

Daher plane ich von August bis September mein Gewicht mit einer 20-Tage PSMF-Diät zu crashen. Das ist eine der finstersten Crashdiäten auf dem Schulhof.
Im Grunde isst man nix außer etwas Eiweiß um den Muskelverlust in Grenzen zu halten und Gemüse um etwas Sättigung zu erreichen. 

Ich habe extra eine Woche Urlaub eingelegt, um mir Zeit zu geben, mich an das Fast-Nichts-Essen zu gewöhnen. Außerdem dürfte ich total unterzuckert zu nicht viel zu gebrauchen sein, bis die Leber die Fettdepots entdeckt hat. Nach normalerweise bis zu drei Tagen kehren die Blutzuckerwerte in den Normalbereich zurück, wenn nicht, breche ich die Diät an der Stelle ab. Ich werde, wie ich es schon jetzt tue, Gewicht, Blutzucker, Blutdruck und Körperfett genau beobachten. 

Ansonsten freue ich mich jeden Tag über geschaffte 5%. Rechnerisch sollte ich am Ende der drei Wochen die acht vorne haben.

Danach beginnt der "Wiederaufbau" normaler, also gesunder Essensgewohnheiten und einer allgemeinen Fitness mit deutlich mehr Kraftsport im Mix. 

6.04.17
von Falk Dübbert
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Ein Teil-Durchbruch, aber neue Probleme

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Bis Ostern verändere ich erstmal nichts am jetzt eingependelten Rhytmus und dem Umfeld, außer dass ich vermutlich die Kalorienzahl noch weiter runterschraube.

Ich will nicht in das “Fettlogik-Überwinden”-Horn stoßen, dass Diäten unter dem Grundumsatz gar keine negativen Auswirkungen haben und so weiter. Die letzten drei Wochen waren ziemlich heftig und

  • Leben aus dem Koffer ohne richtiges Wochenende
  • Eisenharter Trainingsplan
  • Crashdiät / Zuckerentzug
  • Koffeinentzug

Sind eigentlich Dinge, von denen man sich höchstens eins zur Zeit antut und mein Körper signalisierte auch recht heftig, dass er von Teilen dieses Vorhabens nicht viel hält.
Auf der anderen Seite habe ich jetzt aber wieder einen natürlichen vorhersehbaren 5,25-Stunden-Schlaf.
Ich komme von drei Stunden und war vorher auf Koffein und Zucker, weil ich eine Zeit lang meinen Tagesrhythmus extrem verbogen hatte.
Polyphasischer Schlaf funktioniert, solange man für das Erledigen seiner Arbeit bezahlt wird und nicht zehn Stunden am Stück funktionieren muss. Wenn man aber polyphasische Modelle mit herkömmlichen Arbeitszeitmodellen kombinieren möchte, kommt es zu seltsamen Wechselwirkungen. Im Wesentlichen stellt man sich auf alles das um, was in Ernährungsratgebern als schlecht bezeichnet wird: Viel Kaffee und Zucker.

Ich hatte über die letzten 12 Wochen versucht, das mit lächerlich viel Sport aufzufangen. Bis ich vor vier Wochen den Stecker zog…
Die erste Phase mit dem Kaffeeverzicht ging am Anfang genauso auf die Waage wie eine Rauchentwöhnung.
Ich bin aktuell wieder “adipös”, weil ich in drei Wochen die “Arbeit” von fast zwölf Wochen vernichtet habe.

Daher habe ich zwei Wochen nach dem Kaffee-Verzicht auch alle Zuckerquellen eliminiert. Ein bisschen war es auch eine Panikreaktion, denn statt der projizierten  1,5kG runter ging es fast 3kG bergauf.

Ergo ging es an Eingemachte. Zum Frühstück gibt es nun zwei Scheiben Vollkornbrot mit Frischkäse und Gemüse. Je nach der geplanten Sporteinheit am Nachmittag kommt noch ein WENIG Rührei hinzu. Zum Mittagessen esse ich normal. An Tagen mit HIIT oder kombinierten Einheiten mit Krafttraining und lasse ich auch Nudeln oder Fastfood zu.

Allerdings wäre die Einsamkeit eines Hotelzimmers mit Mineralwasser nicht zu ertragen, wenn ich schon nicht mal mehr naschen darf/kann/will. Deswegen ist nun wieder Süßstoffhaltige Limonade im Spiel.

Auf der positiven Seite kann ich vermelden, dass meine Regenerationzeiten kürzer sind und dass ich erstmals größere Trainingserfolge im Sinne von Zeitverbesserungen verspüre.

29.03.17
von Falk Dübbert
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Mal wieder bloggen.

Erst mal der Städte-Vergleich. So sieht der Abend in München aus:

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So sieht der Abend in Hamburg aus:

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(Zugegeben. Hamburg war etwas früher aufgenommen.)

 

Ich bin etwas k.o.. Zum einen ist da die Ernährungsumstellung, der Sport und zum anderen das Leben in einer fremden Stadt.

 

Jetzt kommt der April und damit die dritte Trainingsphase

mit intensiveren und längeren Trainingseinheiten. Da jede Teildisziplin des Triathlons pro Woche zweimal vorkommt, kann ich eine Einheit hart und eine lang gestalten.