Falk Dübbert Gadgets

15.08.18
von Falk Dübbert
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Baseline

Heute habe ich einen weiteren Punkt von meiner Zielliste für August streichen können.

Ich kann am Wochenende eine schön lange Leistungsmessung mit dem Rennrad aufnehmen.

Die Idee hinter dem Feuerwerk, dass ich gerade veranstalte ist, dass ich im kommenden Jahr genug Werte beobachte, um erstens die Bahnen eng genug zu halten und zweitens den verdeckten Fortschritt finden kann.

Wenn ich zum Beispiel auf der Waage nichts mehr verliere, kann ich auf den Fettanteil schauen.
Wenn sich meine Zeiten durch schlechtere Weg- und Wettersituationen nicht verbessern, kann ich die Daten aus dem Leistungsmesser nehmen. Der Leistungsmesser zeigt mir auch die für meinen Fahrstil optimale Pedalfrequenz und damit Schaltstrategie.

Da ich das mit dem Datenschutz etwas strenger handhabe als andere, kommt ein Pulsmesser und Leistungsmesser mit einer Zwangscloud nicht in Frage.

Also bleibe ich meinem W.I.N.D.-System von Polar treu. Ich habe sowohl die Uhr als auch das Tachosystem in sehr hoher Ausstattung. Ebay macht vieles möglich.

Das alte Leistungsmess-Sytem von Polar funktioniert wie ein Tonabnehmer für E-Gitarren.

Der Sensor unter der Kette misst die Frequenz der Schwingungen der oben laufenden Kette. Gleichzeitig zählt ein zweiter Sensor die durchlaufenden Kettenglieder.

Dadurch ergeben sich, wenn man die Länge der Kettenstrebe und dazu das Gewicht der Kette über ihr abschätzt, die Spannung, damit die anliegende Kraft und der Weg und wenn man die Sekunden zählt kann man Kraft mal Weg durch Zeit (Ja! Das ist ne "Leistung!") ausrechnen. Dazu fallen noch ein paar Gimicks ab wie die Balance zwischen linker und rechter Muskulatur. 
Es bleibt nach Plan übrigens bis Ende Mai montiert.

Diesen Monat messe ich an zwei Wochenenden die Werte:

  • Spitzenleistung 
  • Durchschnittsleistung

Diese Werte dienen mir als Basiswert für die Trainingssteuerung. Später kommen noch längste Zeit mit über 80% Spitzenleistung und so dazu. 

26.05.18
von Falk Dübbert
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Noch mehr langweiliges Fliegen

Heute war auf dem Programm:

  • Achten fliegen  
  • Vierecke fliegen mit der Nase immer nach vorn
  • Vierecke fliegen mit der Nase immer nach innen
  • Dinge umkreisen mit der Nase immer auf das Ding

Neben dem Spaß, den das Fliegen bereitet, will ich auch Modell-Flugpraxis haben. Wenn man im Flugzeug sitzt gibt es keinen Unterschied zwischen Links und Rechts egal in welcher Richtung das Flugzeug steht. Bei Modellen und seien sie noch so stabilisiert wie die Phantom muss man das mit dem Bezugssystem erst mal verinnerlichen. 

Pro Akku und ich habe nur einen, mit dem ich mich zu fliegen traue, habe ich 12 Minuten Flugzeit. Es werden zwar 18 Minuten angezeigt, aber ich möchte, falls ich die Fernbedienung neu starten muss, noch etwas Reserve haben, denn bei Return to home schwebt die Drohne zunächst auf 30m Höhe über dem Startpunkt.  

 

23.05.18
von Falk Dübbert
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Ende keiner Dienstreise

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Auch wenn es total lame ist über eine alte Drohne zu schreiben, schreibe ich meine Beobachtungen zu meiner Drohne mal zusammen.

  • Meine Drohne ist eine Phantom 2 Vision +.
    Vorgestellt wurde sie 2014 und ist intern noch immer eine der Basteldrohnen, mit deren Einzelteilen DJI groß und erfolgeich wurde.
    Die P2V+ war DJIs Abkehr von GoPro. Damals war noch alles sehr modular – die Drohne kann ohne Kamera leben und geflogen werden.
  • Außer einer 6D-Trägheitsdämpfung, einem Luftdruck- und einem Kompass-Sensor klebt noch ein GPS unter dem Plastik-Gehäuse. Die Drohne kann einen Autopiloten aktivieren, aber es gibt noch keine Automatiken für “Umkreise dieses”, “Überfliege jenes” oder “fliege mir hinterher”.
  • Vernünftig fliegen kann ich erst, seit ich eine unstabilisierte Winzdrohne habe und mit der regelmäßig übe.
  • Ich habe etwa 150 Euro für die gecrashte Phantom und 60 weitere für das erste Gehäuse bezahlt. Als “defekt” wurde die Kamera angegeben. In Wahrheit hatte das Gehäuse kaum noch Stabilität und eine Endstufe hat einen Haarriss.
    Mittlerweile bin ich bei Kamera-Flachbandkabel Nummer vier und Gehäuse Nummer drei.  Die alten Phantoms sind gut reparierbar, solange kein Wasserschaden vorliegt.
    In der Regel reißt beim einem Crash der untere Teil der Kamera ab und dabei eine Achse aus. Bei der Reparatur der Kamerar sollte man mit 2K-Kleber umgehen können. 
    Gecrashte Gehäuse sollte man immer tauschen und Elektronik SEHR kritisch beäugen.
  • Die Kamera ist sehr empfindlich, wenn es keine Crashs sind, die sie stilllegen, schafft es auch der Verschleiß und die einfache Fertigungstechnik von DJI.
  • Bei seitlichen Windböen bzw. danach verliert die P2V+ an Höhe, weil der Luftdruck am Sensor fällt. Das können durchaus mal 3m sein, die die Drohne absteigt. Man ist gut beraten bei Wind etwas mehr Höhe zu geben.
  • Bei Wind ist die Drohne zu fangen m.E. die sicherste Methode der Landung.

20.05.18
von Falk Dübbert
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Warum hast Du Strahlenmessgeräte in Deinen Schränken?

Ich habe ein ( nicht ganz so neues) Hobby: Strahlenmessgeräte. Die Sammlung geht von kruden Eigenbauten über diverse Dosimeter und Geiger-Müller-Zähler wie dem eher berüchtigten als berühmten RKSB-104 und dessen Nachfolgern (Radex und SOEKS) oder dem KSMG bis zur Königsklasse großer Proportionalzähler und Ionenkammern.

Eine trag- und kalibrierbare Ionenkammer ist auch das aktuelle Ziel meiner eingeschlafenen Entwicklung. Fa. Fluke kann es mit dem Desi 481  und es ist recht imposant, was das Gerät so kann - unter anderem die Aktivität von Kaffee über dem Eigenrauschen anzeigen. Aber zurück zu dem Grund warum ich mir zwei 50L Kisten mit Messtechnik leiste, die man nie braucht.

Das Problem ist das mit dem "nie brauchen". Radioaktivität hat keinen Geschmack oder Geruch und sehen oder anders fühlen kann man sie auch nur ganz selten - und dann auch nur kurz.

Wenn man sich öfter Häuser aus den 50ern bis 70ern anschaut, ist Uranglasur gar nicht so selten, wie die Wikipedia es glauben machen möchte. Und alte Uhrenzeiger oder nachleuchtende Lichtschalter sind eigentlich immer ein Treffer. Auch in so mancher Porzellankiste bin ich schon fündig geworden. Außerdem findet man gerne mal mal einen Alpha- und Betastrahler in neuem chinesischem oder russischem Werkzeug. Die WIG-Elektroden, die dem Inverter eines Kumpels beilagen, haben wir entsorgt. Anschleifen wäre keine gute Idee gewesen.

Alte Objektive knattern auch mal gerne und es ist nicht nur das gelbe Takumar betroffen.

Die Leute haben vor Radioaktivität eine Heidenangst, aber kaum einen Überblick, wo sie lauert.

20.08.17
von Falk Dübbert
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Doch nichts mit Cloud.


Eigentlich stand der Kauf einer totalen Cloud-Sportuhr mit App und Online und WiFi und … schon so gut wie fest.
Ich hätte mich voll geöffnet und eine Polar Multisport-Uhr gekaut. Ausgerechnet Microsoft, dessen CEO gerne mit „Cloud first!“ zitiert wird, sorgte dafür, dass ich nochmal die Grundfrage stellte, die man eigentlich vor jeder Anschaffung stellen sollte:
Bist Du mit dem alten unzufrieden?
Und diese Frage konnte ich nur verneinen. Da ich „eh“ zum Bloggen eine Windows-VM brauche, kann ich darin auch gleich meinen gewohnten Offline-fähigen ProTrainer5 installieren. Für die Polar RS800CX und CS600x sind genug Sensoren und Anzeige-Köpfe vorhanden um aus fast allen Sportarten (beim Schwimmen trage ich keine Uhr) Daten zu gewinnen und die Fortschritte dokumentieren zu können.
Als Fitnesstracker kommt, nachdem Microsoft die Health-App vor die Wand gefahren hat – sie bekommen das Dingen wohl nicht mehr zum Laufen – nun wieder der XNfit zum Zuge. Wie sollen die eigentlich sowas komplexes wie Office 365 hinbekommen, wenn sie nicht mal so eine Fitness-App hinbekommen?

26.06.17
von Falk Dübbert
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Ich packe meinen Koffer

Koffer

  • 4 T-Shirts, 1 Langärmeliges Shirt, 1 Pullover
  • 5 Unterhosen, 5 Paar Socken
  • Schlafanzug, lang
  • 1 Hose
  • Cargo-Shorts (für die Freizeit)
  • Laufshirt, Laufschuhe, Laufsocken, in Baumwollbeutel
  • Sportshirt, Sportsocken, Hallenschuhe, in Turnbeutel
  • Wäschesack
  • Kulturbeutel (Duschgel, Sonnenschutz, Blistex, Handgel, Deo, Zahnpasta, Mundspülung, Zahnseide, Wundgel, Desinfektionsspray, Pflaster, Hornhautradierer)
  • Zahnbürste in Reisebox
  • Rasierapparat mit Display in Reiseetui (kommende Woche ist der ohne Display dran.)
  • Nagelset
  • Muskelstimulator
  • Blutdruckmessgerät
  • BZ-Messgerät
  • Bluetooth-Lautsprecher
  • Micro-USB-Lader, Ladegerät für Tablet
  • Drucker, Papier, Briefumschläge, Unterlagen, Briefmarken
  • Messer, Kombizange
  • Gastgeschenk für Freitag

Rucksack

  • Notebook Firma, Maus, flaches Netzteil, Schloss
  • Notebook Privat, Schutzhülle, Netzteil und USB-C-Kabel, Adaptertasche, Maus
  • Kopfhörer/Headset, schalldicht, Schutzhülle, USB-Stick, Audiokabel, USB-Kabel
  • Desinfektionstücher, Feuchte Toilettentücher (nicht verwechseln)
  • Tablet, Schutzhülle
  • Notizbuch
  • 1 Block Haftnotizen
  • 2 Kugelschreiber
  • Dose Kaugummis
  • Trinkflasche
  • Regenschirm, Regenjacke
  • 2 USB-Sticks, leer