Falk Dübbert macht Sachen

Making

18.09.2019 19:38
von Falk Dübbert
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Den Alltag wuppen.


Der Umzug ist nun schon fünf, fast sechs, Monate her und erst jetzt bin ich so weit, wie ich im Mai sein wollte.
Immerhin habe ich die Algen auf dem Balkon kleinbekommen. Sollte es am Wochenende noch mal richtig schön sein, werde ich die Bretter noch mal gut ölen, damit sie gut über den Winter kommen. Dann kommen ein paar Dinge vom Balkon in den Keller und ich werde dort eine „Spalte“ Kartons auflösen, damit die nächste Regalsektion ihren Platz findet.


Der Maxime „Nichts in public clouds, wo Du die Verschlüsselung und das Patchregime nicht im Griff hast“ folgend habe ich meine Cloud-losen Fitness-Tracker und Sportuhren reaktiviert.
Die Software des China-Gadgets ist zwar so chinesisch, wie so was sein könnte, aber ich kenne außer mechanischen Schrittzähler einfach keine ohne Cloud-Zwang. Die Erfahrungen mit dem Microsoft-Band und Bayer Blutzucker-Messgerät haben das Ende der Cloud-Akzeptanz in Gesundheitsdingen bei mir besiegelt.
Um wieder positiv zu werden: Bis Oktober möchte ich nach und nach meine Ziele angehen. Da mir die tiefhängenden Früchte ausgehen, kommen nun die Ziele dran, die eine Verhaltensmodifikation und eine Lebensstilumstellung erfordern.

16.09.2019 10:28
von Falk Dübbert
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Kleine Projekte - große Fortschritte

Diese Woche stehen folgende Projekte an:
  • Regale und Fahrradhalter im Keller (heute, etwa 3 Stunden)
    Der Maxime „nix auf dem Boden“ folgend, will ich im Keller die Ivars endlich aufstellen. Dann kann ich endlich die Wohnzimmer-fremden Dinge aus dem Wohnzimmer schaffen und im Arbeitszimmer auch Fortschritte ansteuern.
    Update: Die Fahrradhalter und die Kragarme kommen morgen an die Wand.
  • Arbeitslampe im Arbeitszimmer (Mittwoch, 30 Minuten)
    Hier ist noch eine „Designer-Lampe und eine Warmton-LED montiert. Die Lichtfarbe im Arbeitszimmer soll aber rein 5600K „Tageslicht“ sein. Kein Kaltweiß, kein Warmweiß sondern nur noch Tageslicht.
  • Rennrad-„Umbau“ auf Wintertraining
    Im Oktober geht das bilanzierte Training los. Dazu fehlen noch ein paar Dinge.

Die Regale im Keller.
vorher:

nachher:

14.09.2019 13:02
von Falk Dübbert
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Netzwerkplanung im Kleinen

Angestoßen durch ein Kundenprojekt habe ich mir meine WLAN- und LAN-Situation hier etwas durch den Kopf gehen lassen und jetzt endlich den Aufbau festgelegt. Da ich viel mit sehr großen Dateien arbeite, reicht mir WLAN pur nicht aus. Außerdem möchte ich die Leistung so absenken können, dass das WLAN in meiner Wohnung bleibt. Herausgekommen ist das:

Ein typischer in Europa gern gemachter Fehler ist das 1-6-11-Kanalmuster auf 2,4 GHz. 1-6-11 ist das einzige Überlappungsfreie Muster bei 11 je 22Mhz breiten Kanälen, also mit 802.11b-Kompatibilität und FCC-Konformität.
In Europa und bei N-WLAN als geringste Anforderung sind es aber 13 Kanäle mit je 20 MHz-Breite. Deswegen ist 1-5-9-13 auch Überlappungsfrei. Kanal 9 (der „MIKROWELLENKANAHL!!!!11elf!“) wird gemieden wie das geweihte Wasser, dabei laufen Mikrowellen abgesehen von Bestrahlungsgeräten in Kliniken selten und strahlen sehr selten nennenswert aus dem Gehäuse heraus (eigentlich nie). Mit vier Kanälen kann man seine APs zweidimensional so verteilen, dass keine überlappenden Sender nebeneinander liegen.

In der IT kommen viele Varianten des Vier-Farben-Theorems vor. So versucht man bei ganz paranoiden Ansätzen die Firewalls unterschiedlicher Hersteller der Sicherheitskomponenten so zu platzieren, dass ein Exploit nur in einer Zone, aber nicht in den benachbarten angewendet werden kann. Der BWLer, der den Finger auf den Mitteln hat bekommt bei solchen Gedankenspielen genauso Herzrasen wie der agile Full-Stack-Container-Automatisierer, weil damit alle Skaleneffekte zum Teufel sind.

Bei mir ist die Situation wie überall in urbanen Gebieten:
An Vorder- und Rückseite des Hauses sind 2,4GHz-Kanal 1 und 6 hoffnungslos überlastet. Wenn ich den AirCheck eine Stunde laufen lasse, hat er auf Kanal 6 über 30 Stationen empfangen, da es immer noch der voreingestellte Kanal von vielen Provider-seitig gestellten Routern ist.
Entsprechend fallen diese beiden Kanäle fast aus. Auf 5 GHz ist die Dämpfung der Wände ausreichend, dass freie Auswahl besteht mit einer kleiner Ausnahme von Kanal 36. Der am Fenster von 11 Stationen belegt ist, die aber alle an der Rauschgrenze liegen und somit kaum CDMA-Einschränkungen auslösen dürften.
Die Accesspoints beherrschen alle das automatische Umschalten der Clients auf 5 GHz. Somit sollte bei maximal 5m Abstand zu einem Accesspoint in der Wohnung 2,4 GHz kaum genutzt werden. Die Antennenstandorte habe ich durch Inversion ermittelt, also indem ich zwei Accesspoints mit omnidirektionalen Antennen an die Stellen stellte, wo ich typischerweise WLAN-Geräte verwende, und dann mit dem AirCheck die Stelle mit dem stärksten geometrischen Mittel der beiden Signale suchte. Eine Stelle, wo der eine Sender mit 90% und andere mit 10% anliegt, ergibt so 0,9*0,1=0,09; hingegen ergibt eine Stelle mit 45% und 45% 0,2025 und in Realität sind es eher 66% und 60%.
Die gleiche Methode klappt übrigens auch bei der Suche nach dem Aufstellungsort von Subwoofern.

Die Sicherheitsthematik ist dagegen etwas komplizierter.

Gäste wollen oft auch mal WLAN und ein Aufkleber an der Wohnungstür verrät per QR-Code das Passwort für das Gäste-WLAN, in dem der Router ein Captive-Portal mit Nutzungsbedingungen bereithält, die als Schutzzauber vor Anwaltspost aus München oder vom Westufer der Alster schützen sollen. Die Gäste können untereinander nicht sehen und die IP-Ports laufen über eine Positiv-Liste, während gesperrte Seiten mit einer Sperrliste gehandhabt werden.

Bei mir wird Technik auch mal älter. Solange der Drucker noch tut und der Toner oder die Tinte nicht exorbitant teurer geworden ist, bleibt er und beim NAS, Scanner oder Telefon gilt das gleiche. Das heißt, dass ich einiges an Hardware habe, die seit Jahren kein Sicherheitsupdate empfangen hat. Diese Geräte landen im blauen Netz, das intern alles erreichen kann, aber nicht oder nur eingeschränkt „raus“ darf und vor allem dürfen von außen nur äußerst eingeschränkt Geräte „rein“.

Dazu kommen die „Gast-Rechner“. Meine (streng genommen die meiner Arbeitgeberin) Kunden lassen typischerweise keine fremden Rechner in ihre Netze. Stattdessen bekommt man ein Notebook oder neuerdings einen Compute-Stick oder eine VM, der die das außer generischen Mäusen und Tastaturen keine USB-Verbindung akzeptiert. Die Verbindung zum Kunden geschieht über VPN. Damit braucht dieses Gerät Internet.

Mein Firmennotebook braucht Zugang zu einer Cloud und ich gönne mir den Luxus, selbst vor Ort drucken zu können. Diese Geräte landen im grauen Netz, wo im Grunde die gleichen Regeln, gelten wie im Gäste-WLAN, außer dass keine Anmeldung erforderlich ist und man den Drucker erreichen darf.

Meine eigenen WLAN-fähigen Geräte (Bluray-Player, Fernseher, Streamplayer, Spielekonsolen, Smartphone, Tablets, Webcams, Waschmaschinen…) brauchen auch Internetzugang, aber keinen Kontakt zu Drucker oder NAS.

Technisch setze ich das ganze so um, dass im Abstellraum eine kleine USV den Router, das NAS und einen 2-Port-POE-Injektor versorgt. Der Injektor wiederum versorgt zwei POE-PD-Switche, an denen die Accesspoints und alle Clients hängen. Aus dem Router kommen Trunks zu den Switchen und zu den Accesspoints gehen ebenfalls Trunks, aber mit weniger VLANs. Die Administrationsoberfläche ist nur per Kabel im Abstellraum erreichbar und die der Accesspoints ist komplett abgestellt.

(Update 1, 14.9.2019: Die Linie vom Switch zum Medienarbeitsplatz muss natürlich schwarz sein.
Update 2+3, 15.9.2019: Einige Besucher fragen, wo das VLAN1 ist. Das native LAN1 ist nur an Port1 des Routers konfiguriert.)

27.08.2019 11:07
von Falk Dübbert
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Die Ruhe vor der Ruhe vor dem Sturm


Jeder kennt die „Diesmal mache ich alles anders!“ – Situation bei den guten Vorsätzen und jeder macht es mindestens fünf mal falsch. Statt zu identifizieren, was man richtig machte und was falsch lief, aber nicht beeinflussbar war, halten sich die meisten mit dem auf, was sie ändern wollen.

Damit meine Veränderung nachhaltig wird habe ich mir 100 Regeln aufgetragen, an denen ich mein Handeln orientieren möchte. 100 ist einerseits eine sehr große Menge. Daher ist der Satz wie der rote Wackerstein der Juristen ein sich veränderndes Werk. Denn andererseits sind 100 Regeln für ein ganzes Leben nicht viel.

Ich werde mich jetzt in der abendlichen Vorbereitungsstunde jedes mal hinsetzen und den Regelsatz verdichten. Ähnliche Regeln zusammenfassen und Regeln, die sich als falsch erwiesen oder nie gegriffen haben, entfernen.

Am Ende soll etwas handliches wie Gibbs‘ Regeln bei NCIS herauskommen, auch wenn meine Regeln im Schwerpunkt eher intrinsisch motiviert und auch nach innen adressiert sind, wenn die Regeln eines fiktiven Marineinfanteristen eher das Einfügen nach oben und unten steuern sollen.

100 Regeln:
1. Sage immer die Wahrheit. Sage besonders in persönlicher Hinsicht und was Deine Gefühle betrifft, die Wahrheit.
2. Übernehme immer die hundertprozentige Verantwortung für alles, was Du tust. 
3. Sei immer höflich und freundlich, aber verbindlich.
4. Sage nur etwas, wenn Du wirklich was zu sagen hast oder angesprochen wirst.
5. Biete bei allen Handlungen Mehrwert! Sei nie belanglos!
6. Gewähre jedem fünfzehn Minuten klarer Kommunikationsmöglichkeit, in denen sich die meisten Probleme lösen lassen. Danach vertage das Gespräch und sei dabei bestimmt.
7. Rede nur noch über das was Du gemacht hast, nicht das was Du vorhast.
8. Erledigt ist besser als perfekt
9. Behandle zuerst das kritische Problem
10. Plane in Vision, Strategien, Techniken, Prozessen und in 5 Jahren, ein Jahr, drei Monate, zwei Wochen und zwei Tagen.
11. Stelle eine Liste aller zu erledigen der Dinge auf, und ergänze sie tagsüber laufend.
12. Plane für jede Stunde 15 Minuten Zeit ein in denen Du auf Ungeplantes reagieren kannst.
13. Schätze den Zeitbedarf für jedes unkritische Problem zu Beginn. Bis 10 Minuten gehst Du sie sofort an. Bis 40 Minuten vergibst Du einen Termin noch am gleichen Tag. Darüber am Folgetag so früh wie möglich.
14. Das Projekt, das man zu Ende bringt, ist das Projekt, das man angefangen hat.
15. Gehe den Dingen auf den Grund. Verfalle nicht dem Bedürfnis früh einen Verdacht zu äußern.
16. Plane von allem 1/4 als Reserve ein.
17. Beschäftige Dich nur mit Dingen, die 1. fachlich oder physisch weiterbringen 2. Du auf exzellentem Niveau beherrschst 3. Dir außerordentlich Spaß machen
18. Durchbreche die Alltagsroutine, wo sie schadet.
19. Erwarte nicht immer 100 Prozent Leistung rund um die Uhr von Dir, aber lege jeden Tag drei Anlässe fest, bei denen Du alles gibst.
20. Suche bei quälenden Entscheidungsproblemen zunächst Distanz zum Thema
21. Prüfe bei Ängsten, innerem Druck und Unzufriedenheit mit Dir selbst, ob diese nicht „hausgemacht” sind.
22. Fasse gute Vorsätze nie aus Prinzip, sondern stets mit Blick auf persönliche zählbare Vorteile.
23. Nehme täglich 45 Minuten kreative Denkzeit, und lass dich durch nichts davon abhalten
24. Lerne mehr
25. Nutze jede Gelegenheit zu Sport
26. Führe ein Sporttagebuch.
27. Trinke immer Wasser und habe immer eine Flasche dabei
28. Schlafe immer ausreichend.
29. Trinke keinen Alkohol, 1. Wenn Du noch fahren musst. 2. Wenn Du allein bist.
30. Halte Zusagen punktgenau ein 1. Kommuniziere Abweichungen, sobald sie sich abzeichnen 2. Kommuniziere sie klar. 3. Abgesagt ist abgesagt.
31. Vermeide etwas zu versprechen oder zuzusagen, wenn 1. Es Dich festlegt 2. Mit eigenen Plänen kollidiert 3. Du dafür etwas brauchst, das Du noch nicht hast oder das Du hast, aber dessen Zustand Du nicht kennst.
32. Sage alle Einladungen immer frühestmöglich ab, insbesondere: 1. Hochzeiten/ Polterabende 2. Jahresfeiern 3. Geburtstagsfeiern 4. Vereinsfeiern 5. Weihnachtsfeiern 6. Beerdigungen
33. Bevor Du etwas tauschst, prüfe 1. Ob Du quantifizierbar unzufrieden bist 2. Ob es eine Lösung mit weniger Aufwand gibt 3. Ob Du nicht ganz darauf verzichten kannst
34. Sobald Du zwei ähnliche Dinge hast, von denen Du nur eins benutzen kannst, verschenke eins.
35. Prüfe jede Woche einen Schrank oder Regal auf nicht mehr benötigte Dinge.
36. Kaufe immer das zweitbeste Produkte eines Herstellers, es sei denn 1. Du kannst es Dir nicht leisten 2. Du nutzt es wirklich selten 3. Es gibt absolut keinen Vorteil für Dich gegenüber dem nächstgünstigeren 4. Das Spitzenmodell kostet unwesentlich mehr.
37. Nimm immer die Erfahrung mit. Verbinde die Punkte später.
38. Halte es flach, einfach und übersichtlich.
39. Sei wohltätig, ohne dem Empfänger die Freiheit zu nehmen.
40. Sei hart zu Dir selbst. In der Komfortzone gibt es keinen Fortschritt.
41. Notiere bei allem, was du vorhast, ein Ziel.
42. Lass Dich nie einschüchtern.
43. Akzeptiere keine Termine vor 10 Uhr, wenn der andere zu dem Termin fahren muss.
44. Höre auf Deinen Körper: 1. Steige täglich auf die Waage, aber lass Dich nicht unter Druck setzen. 2. Messe täglich morgens Deinen Blutzucker und steuere mit dem Abendessen und dem abendlichen Sport gegen. 3. Messe mindestens zweimal pro Woche Deinen Blutdruck und steuere mit den Ausdauereinheiten gegen.
45. Schütze die Umwelt. 1. Nutze alles so lange wie möglich. Prüfe immer die Möglichkeit einer Reparatur. 2. Verzicht vor Reparieren vor Gebrauchtkauf vor Neukauf 3. Kaufe bei gleicher oder ähnlicher Leistung immer das umweltfreundlichere Produkt. 4. Vermeide Flüge, wo es nur geht. 5. Wasche die Maschine gut gefüllt mit wenig Waschmittel und geringer Temperatur 6. Schalte alle nicht benötigten Geräte ganz aus und nutze Zwischenschalter bei Geräten ohne echten Ausschalter.
46. Sei großzügig bei dem, was Du empfängst und streng mit dem, das Du gibst.
47. Ordne Deine Gedanken. Sei immer im hier und jetzt.
48. Wenn Dich etwas sehr belastet, das Du nicht kurzfristig lösen kannst, blende es zur Not mit Hypnose aus.
49. Reduziere alle Dinge, die Du mit Dir trägst oder auf dem Tisch hast.
50. Das oberste linke Fach unterhalb der Schulterhöhe ist immer das mit der höchsten Frequenz.
51. Fasse ungenutzte Dinge in Kisten zusammen und notiere für jede Kiste, wieviele Teile darin sind und einen Termin, zu dem Du die Kiste erneut sortiert haben willst.
52. Kenne den Inhalt jeder Kiste und kenne den Zustand des Inhalts.
53. Wenn Du eine Kiste neu sortiert hast sollte sie danach halb so groß oder halb so schwer sein.
54. Beim Sortieren müssen mindestens zwei Punkte erfüllt werden: 1. Hast Du es in den letzten zwei Jahren genutzt? 2. Ist es besonders schön oder wertvoll? 3. Kann man es auch mit ausreichend Geld nicht kurzfristig ersetzen?
55. Zahle Rechnungen am Tag nach dem Eingang.
56. Lade alle Kreditkarten am ersten eines Monats auf jeweils 1000,- auf.
57. Warte mit großen Ausgaben zum 21. des Monats.
58. Gehe keine Verträge mit Mindestlaufzeiten ein.
59. Meide public Clouds (alle), solange es geht.
60. Kaufe keine Geräte, die zum Funktionieren auf einen zentralen Dienst angewiesen sind.
61. Benutze merkbare Passwörter bei Benutzerkonten, aber trage sie alle ein und ändere sie zweimal jährlich.
62. Trenne privates von Firmendingen und von geschäftlichen.
63. Setze der Arbeit Grenzen.
64. Lasse, wann immer es geht, Dein Telefon zu Hause.
65. Habe getrennte Telefone für Arbeit, Medien, Dating und privat.
66. Helfe immer in der Not. Aber erst, wenn Du um Hilfe gebeten wurdest.
67. Habe einen Putzplan und halte ihn ein.
68. Habe einen Wartungsplan und halte ihn ein.
69. Trage für jedes Gerät mit Batterien einen Termin in den Kalender ein.
70. Prüfe ein Mal im Monat Schränke und Lager auf 1. Abgelaufene Lebensmittel 2. Fehlendes Verbrauchsmaterial 3. Defekte Geräte
71. Erwähne in der Öffentlichkeit nie 1. Wieviel Du verdienst 2. Für wen Du gerade arbeitest 3. Wie es Dir geht
72. Mach keine Öffentlichen Aussagen, die negativ auf den Urheber zurückfallen können.
73. Politik und Religion sind private Angelegenheiten
74. Zeige nie Bilder von: 1. Deinem Wohn- oder Schlafzimmer 2. Waffen, egal welchen 3. Körperteilen, die Du nicht auch sonst zeigen würdest. 4. Freunden oder Dates, die nicht explizit mit aufs Bild wollen.
75. Trenne die öffentliche Person, von der professionellen und der privaten.
76. Fotografiere keine Leute beim Essen oder Schlafen.
77. Plane Fotos stets und führe sie genau aus.
78. Akzeptiere keine Geschenke von Fremden.
79. Verlasse die Wohnung so, wie Du sie vorfinden möchtest.
80. Müll darf nur ein 12-Uhr-Läuten hören, bevor er rausgebracht wird.
81. Wasche die Wäsche immer frühestmöglich und hänge sie frühestmöglich auf.
82. Esse nach 18 Uhr nur noch Salat mit wenig zuckerhaltigem Gemüse.
83. Satt heißt stopp!
84. Esse unterwegs kein Fleisch!
85. Habe 6 Fleisch- und Fisch- freie Tage in der Woche.
86. Reduziere an Sport-freien Tagen die Zufuhr von Kohlehydraten.
87. Führe ein Ernährungstagebuch.
88. Wenn eine Nachricht zweimal hin und hergeht nimm etwas interaktives.
89. Habe dich entschieden, was Du hören oder sehen willst, wenn Du den Fernseher oder die Stereo einschaltest und halte Dich daran.
90. Höre immer so laut wie nötig, aber so leise wie möglich.
91. Trage bei allen gefährlichen Tätigkeiten ausreichende Schutzausrüstung
92. Fasse gefährliche Sachen nur an, wenn Dein Kopf klar und frei ist.
93. Übe mehrfach die Woche ein Musik-Instrument, wenn Du zu Hause bist.
94. Übe regelmäßig Bogenschießen und Schwertkampf, wenn Du zu Hause bist.
95. Plane in jeder Woche zwei Stunden für Reparatur, Pflege und Wartung von Geräten und Utensilien ein.
96. Entsorge Material für Projekte, die Du nach 6 Monaten nicht fertiggestellt hast.
97. Halte Dein Wissen über Erste Hilfe aktuell und übe den Umgang mit der Ausrüstung regelmäßig.
98. Familie geht vor Freunden gehen vor Beruf geht vor Bekannte.
99. Erkläre nie etwas mit bösen Willen, wenn es auch mit Unfähigkeit erklärt werden kann.
100. Plane nie mit dem Scheitern.

27.07.2019 22:04
von Falk Dübbert
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Entscheidungen und Korrekturen

Im Zuge einiger Modernisierungen möchte ich bei mir etliche Dinge ablösen und physisch verkleinern.
Beim Werkzeug geht gerade durch die Akzeptanz der Tatsache, dass ich in einer Mietwohnung wohne schon länger eine Verkleinerungswelle durch. Werkzeuge und Maschinen müssen im blauen Bosch-18V-System sein oder sonst irgendwie in eine L-Boxx oder einen Koffer passen, damit ich sie stapeln kann.
Ich finde die Systainer zwar besser, aber im Grunde sind beides in erster Linie nur Kisten. Ich habe mir zwei Ivar-Regal-Sektionen plus eine 120cm-Werkbank Platz-Budget für Werkzeug und Elektronik gegeben.

In der IT bin ich noch ziemlich ratlos. Einigermaßen fest steht, dass ich privat kein Windows mehr haben will. Zum einen geht mit den Windows-Versionen „unterhalb“ Enterprise viel zu viel Creep einher und zum anderen scheint Microsoft selbst immer noch nicht zu wissen, was sie wollen. Erst wird zum Beispiel überall Cortana zwangsausgerollt, obwohl die Onboard-Spracherkennung der Windows 8 Phone zuverlässiger war als die Cloud-Tante und nun liegt Cortana seit dreieinhalb Jahren brach und lernt auch nichts mehr dazu. Allerdings ist der schleichende Tod der Sprachassistenten kein MS-Exklusives Phänomen.
Gleiches gilt für die Store-Apps – erst wird mit der Brechstange eine App-Verwaltung wie bei Apple durchgesetzt und jetzt stelle ich fest, dass selbst Microsoft wieder freistehende Installer ausliefert. Insgesamt wirkt Microsoft noch so, als würde man auf einen schrumpfenden Markt mit einem schrumpfenden Anteil an diesem noch gar nicht wirklich vorbereitet sein, als wären die Phasen der Leugnung, als man das Versagen von Windows 8 nicht wahrhaben wollte, und des Zorns, als man mit Windows 10 die Anwender überforderte bis offen verarschte nun vorbei und jetzt die Phase der Depression kommt.
Ich habe den leisen Verdacht, das man in Redmond am Liebsten das Betriebssystemgeschäft insgesamt aufgeben und sich auf Office als Webdienst zurückziehen möchte.

Trotz der Unsicherheiten kommen bei mir ein paar Änderungen. Der bisherige IT-Tisch wird zum Design- und Video-Tisch mit allen Konsequenzen.

Der Arbeitstisch erhält dafür eine reine Arbeitsausstattung mit der USB3-Dockingstation für das jeweilige Notebook.
Beim NAS werde ich in den kommenden Tagen den Stromverbrauch messen und mich dann entscheiden, ob ich es weiter betreiben möchte.

Die Leistung ist eigentlich ausreichend. Allerdings wurde das Betriebssystem seit vier Jahren nicht mehr gepflegt und vom Hersteller ist mangels Existenz da auch keine Abhilfe mehr zu erwarten. Somit muss ich vor dem Weiterbetrieb noch mal in mich gehen und schauen, ob ich eine Schwachstelle übersehen habe. Das NAS soll mit einem Netzwerkanschluss von meinen privaten Rechnern aus erreichbar sein und mit dem anderen von den Video- und Hifi-Playern. Dem NAS an der Firewall den Internetzugang zu verwehren dürfte nicht das Problem sein, aber normalerweise möchte ich keine Geräte betreiben bei denen ich aufpassen muss, wo ich sie anstecken kann und wo nicht. Grundsätzlich wird es drei Netzwerke geben: Internet, Privat und Arbeit. Arbeit wird auf den Drucker und das Internet zugreifen dürfen. Privat auf alles. Und Internet dürft ihr euch denken. Für die Trennung der VLANs habe ich Netgear-8-Port-Switche besorgt und ein zweiter Accesspoint mit Schalter kümmert sich um die längliche Geometrie der Wohnung.

Im Bereich HiFi und Entertainment ändert sich an den Plänen nicht viel. Der Plasma-Fernseher muss irgendwie einem weniger stromhungrigen Gerät weichen, allerdings habe ich meine Probleme einen durchgängig intakten Fernseher zu entsorgen, wenn der Nachfolger den Wegfall von 3D bedeutet, was ich sehr gerne genutzt habe. 4k bringt mir als ü40 nicht viel und bei HDR sehe ich den Vorteil zwar sofort ein, aber ich schaue so selten im Dunkeln.

Die Sportausrüstung erfährt nur Reparaturen und Anpassungen. Das Fully bekommt eine Vario-Sattelstütze und Tubeless-Bereifung und das E-Bike einen neuen LRS. Das Trainingsrennrad werde ich noch im August reparieren und mit neuen Verschleißteilen ausstatten.
Da ich an meinem Körper einiges umbauen möchte und dieses mal auch nicht auf halber Strecke aufgeben will, kommen noch ein paar Sätze Klamotten und Protektoren dazu. Die Laufschuhe muss ich auch noch mal anfassen, wenn ich nicht der beste Kunde der Blasenpflaster Industrie werden will.

Möbeltechnisch muss ich auch so langsam anfangen auf den Stand zu kommen, den das Schlafzimmer schon erreicht hat.
Der nächste Raum ist das Wohnzimmer.

Das Hauptproblem bei allem ist aber der Umgang mit dem „Glob“ also nontechnical debt. Ich habe noch Probleme mich von vielen Dingen zu trennen – weil ich noch genaue Erinnerung an wirtschaftlich sehr traurige Zeiten habe. Allerdings muss ich, wenn ich funktionieren will, 3/4 meines Zeugs loswerden und damit natürlich auch eingestehen, dass viele Wünsche, Träume und angefangene Projekte nicht in Erfüllung gehen werden. Faustformel sind nun 90 Tage: was nach drei Monaten nicht in Gang ist, muss abgebaut werden. Pro Tag, den ich zuhause verbringe, möchte ich ab August eine Kiste aufgelöst und eine gesichtet haben.

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