Falk Dübbert macht Sachen

Sag mal Falk.

vor 6 Tage
von Falk Dübbert
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Medienplatz (fast) fertig.

Ein Punkt der mich etwas wurmte waren die beiden Heco-Boxen am Medienplatz. Die Cult 20 sind halt relativ leichte 20L-Kompaktboxen, die zum einen nicht die hochwertigsten im Programm waren.
Über die Tieftöner raunt man zwar, dass sie aus RFT-Produktion stammen, was sie in manchen Foren automatisch zu komplett verkannten, zu Unrecht geschmähten, High-End-Wundern macht, aber die Antriebe sind nicht die stärksten, die Magnete nicht die homogensten, die Membranen nicht die steifesten und die Gehäuse eher leicht. Sie sind nicht unbedingt schlecht, aber die vierstellige Postleitzahl auf dem Typschild sollte schon was anzeigen.
Auch wenn die Leute heute Plastikeimer aufstellen und die per DSP geradeprügeln war HiFi in der goldenen HiFi-Zeit nicht immer besser.

Ich wollte aktive BiAmping-Nahfeldmonitore mit symmetrischen Eingängen haben und dabei schon in die 30L-Klasse aufsteigen. Das Netzteil sollte eingebaut, die Bassreflexöffnung nach vorne zeigen und das Gehäuse ebene Frontflächen haben.
  • 30L um ohne Subwoofer auskommen zu können und beim Abstimmen die Leute mit Tieftonfähigkeiten nicht vom Sessel zu pupsen.
  • Bi-Amping um im Nahfeld kein frequenzabhängiges Phasengangswirrwarr zu haben, das mit jeder Korrektur in der Weiche komplizierter wird.
  • symmetrische Eingänge um mit dem schwebenden (potenzialgetrennten) Notebook keinen Brummkreisel zu bauen.
  • Eingebautes Netzteil, um die Verkabelung übersichtlich zu halten.
  • Ebene Frontfläche um auch bei wandnaher Aufstellung ein einfaches Richtdiagramm mit Ablösung nach vorne zu haben.

Die Fostex PM2 erfüllten diese Voraussetzungen alle und haben dazu einen exzellenten Ruf. Bei ebay gab es ein angestoßenes Päärchen mit einem nur kosmetisch erscheinenden Schaden.

vor 10 Tage
von Falk Dübbert
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MacOS 10.15 "Catalina" Apples nächster Bold Move?

Mit dem üblichen „Kommt Bald Freut euch schon mal“ wurde MacOS Catalina ausgerollt. Da Apple gerade mal 79 unterschiedliche Kombinationen von CPU, GPU und Chipsatz unterstützen muss dachte ich, dass ich mal early adopter spiele und habe mich fein ausmanövriert:

  • Von drei NAS-Systemen ist nur noch eins erreichbar.
  • zwei Hardware-nahe Anwendungen sind nicht mehr lauffähig.
  • Die CPU ist jetzt bereits bei normalen Aufgaben ERHEBLICH stärker belastet. Zum Teil hört man die Lüfter bereits im mit Visual Studio Code oder Bracket.

Bei den ersten zwei Punkten gehe ich nicht davon aus, dass Apple sich auf ein Eingeständnis einlassen wird. In Catalina ist der SMB-Stack von Samba in den Kernel gewandert und ich gehe nicht davon aus, dass eine SMB1-Unterstützung überhaupt vorgesehen ist.

Apple sieht sich als wohlmeinender Despot und verhält sich auch genau so. Die Abschaffung von 32Bit, SMB1 ist zusammen mit der Abschaffung von richtigem USB zu betrachten. Apple engt seinen Adressatenkreis weiter ein und richtet gezielt sich an stark konsumistische, geradezu hedonistisch eingestellte Personen und zwar ausschließlich.

Apples Produkte waren schon immer zugeknöpft und Open Source hat Apple auch nur benutzt, wenn es der Erzählung, positiver als andere zu sein, genutzt hat. Jetzt, wo selbst die Hersteller von Militär-Equipment, sich einen offenen und positiven Anstrich mit Agilität, Kulturwandel, Inklusion und Nachhaltigkeit geben, kann man in Cupertino hier kein Alleinstellungsmerkmal mehr generieren und operiert mit mehr „Courage“. Ich sehe den Wechsel des SMB-Stacks eher als Schritt, die ungeliebte GPL loszuwerden und gleichzeitig Vendor-Lock-Inn-Effekte zu verstärken.

Tatsächlich erwähnt der Support bei Apple die icloud als Alternative zum eigenen NAS, wenn man sich mit dem SMB1-Problem an ihn wendet und ich hatte einen weiteren Louis-Rossmann-Augenblick. Nur reicht die Performance der iCloud vorne und hinten nicht. Selbst mit „deutschen“ Internetzugängen ist ganz klar die iCloud selbst der Flaschenhals. Von der sehr fragwürdigen Kollisionsbehandlung, die eher an Informatikunterricht in neunten Klassen erinnert, will ich gar nicht erst anfangen.

Was ich Apple stark ankreide, ist dass man es – ich unterstelle mit Absicht – unterlassen hat, den harten Wegfall von SMB1 und der Verisign-Zertifikate klar in den Releasenotes zu kommunizieren und eine klare Fehlermeldung bereitzustellen, denn Passwort-Fenster schütteln erfüllt diesen Anspruch nicht.
Allerdings gibt die andere Seite in Redmond auch nur ein „Hoppla. Da hat etwas nicht funktioniert.“ aus, weil man ja jetzt so toll positiv ist.
Bei dem IOmega-NAS hatte ich versucht, den fehlenden SMB-Zugriff durch einen FTP over TLS zu ersetzen, was dann am Root-Zertifikat von Verisign mit einem Revoked-Fehler endete. Ergo habe ich nun knappe 420GB Daten zusätzlich in meiner Cloud, die ich bislang auf die NAS-Boxen spiegelte.

Als Option bleibt mir:
  • Das NAS auf iSCSI umzustellen und einen Mini-Rechner als Fileserver einzufügen.
  • Ein neues NAS mit SMB3 zu kaufen.
  • Einen Microserver zum NAS umzubauen.
  • Auch mit den Video-Rohdaten und den Backups dauerhaft in die Cloud zu gehen.

Dazu kommen die Probleme, dass ich Apple jetzt noch weniger traue. Im Zweifel stellt Apple sich und seine eigene Agenda und nicht den Kunden in die Mitte. Das ist beim Design der Produkte so. Das ist bei der Apple-Definition von „Nachhaltigkeit“ so, die man mit „man kann es gut recyclen, wenn es kaputt ist“ sehr gut zusammenfassen kann. Für jemanden wie mich, der von HP Servern (vor der grüne-Kasten-Ära), Panasonic Toughbooks, Dolch NotePacs und IBM / Lenovo W-Serie kommt, denen das Service-Manual entweder beiliegt oder man es einfach finden und herunterladen kann (konnte… HPE! i am talking to you!), ist Apple eh ein Kulturschock, aber das kann auch daran liegen, dass ich seit 7 Jahren in der zweiten Lebenshälfte angekommen bin und mein Geisteszustand mit „grumpy old white man“ sehr gut zusammengefasst ist.

vor 13 Tage
von Falk Dübbert
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Kalenderwoche 40: Hit and miss.

Die vergangene Woche war ein bisschen Top und Flop gleichzeitig. Zum einen hat der Designtisch große Fortschritte gemacht und bis auf ein paar Kabel und eine Master-Slave-Leiste ist erstmal alles nutzbar und ich produktionsbereit. Das gleiche gilt für mein Arbeitszimmer, das jetzt eine einheitliche Lichtfarbe (genauer Weißpunkt) von 5600k (Top).
Auf der anderen Seite habe ich mal wieder nicht gründlich genug gelesen. Der EW3270U von Benq, der laut dem Colorimeter wirklich gut ist, kann leider das Notebook nicht laden und gibt auch kein USB aus. Damit bleibt mir der Umstieg auf ein höheres Modell oder doch ein Thunderbolt3-Dock. (Flop)
Dazu zeigen sich ein paar Schwachpunkte im geplanten Setup mit dem großen Schreibtisch in der Mitte und ich habe vermutlich für drei ursprünglich als wichtig erachtete Geräte keinen Platz. (FLOP!)

Sportlich komme ich langsam auf Planerfüllungen um 67%. Das klingt Mittelmaß, ist aber echt Top!

Die jetzt schon fünf mal mit dem E-MTB gefahrene 50km Runde von GPSies ist auf dem besten Weg meine Samstags-Hausrunde zu werden. Allerdings sehe ich dieses Jahr keine Chance, die Runde ohne Motor zu überleben. Hier werde ich nach und nach den Motor-Einsatz reduzieren und wenn ich den Motor nur an der Stelle mit oberes Elbufer, unteres Elbufer und oberes Elbufer brauche, nehme ich zur Feier mal das Fully.

Fahrtechnisch taste ich mich an das aus beiden Trailtech-Schulungen gelernte heran.
Ich bin der Meinung, dass ich mich heute ohne den Schubs in die Richtung an drei oder vier Stellen ordentlich gemault hätte, als mein Hinterrad auf den nassen Wurzeln zur Seite abging.

Der Rhythmus
  • Montag nix
  • Dienstag Kraft 1 0,75h
  • Mittwoch Radfahren, Rennrad 1h
  • Donnerstag Laufen Park oder Band 0,75h
  • Freitag Kraft 2 1h
  • Samstag Radfahren, große MTB oder EMTB Runde 2h bis 4h
  • Sonntag Laufen auf der Rolle 0,75h + Kraft 3 0,75h

kommt so langsam in den Bereich, den ich brauche. Ich muss es „nur“ schaffen dieses Jahr bis Juli durchzuziehen. Der Rest, Traumkörper und Traumleistungen kommt dann von alleine.

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