Falk Dübbert

vor 1 Tag
von Falk Dübbert
Keine Kommentare

Von der 10kg-Hantel besiegt...

Ok.

"Crash-Diäten gehen auf die Muskelmasse." 

Das war bekannt.

Aber jetzt habe ich erst gesehen, wie sehr das der Fall ist. Ich bin von Heimtraining ins Fitnessstudio gewechselt bzw. der Zugturm und die Hantelbank bleiben in der neuen Wohnung abgebaut, weil ich aktuell eher Richtung breiteres Bett und Platz um dieses herum tendiere. 

Da ich für kommendes Jahr nicht für die ganze Zeit sagen kann, wo es hingeht, fiel die Wahl auf den Marktführer.
Die Vertragsbedingungen haben was von 00er Jahre Rippmich-Bude, aber effektiv reden wir über einen Betrag in Höhe der Wohnsitzsteuer und die Buden haben zum Glück in der Regel viele Parkplätze, da sie ihr übliches Habitat in ehemaligen Baumärkten oder Fabriken haben. 

Während ich bei den meisten Muskelgruppen mit den Schätzwerten ganz gut lag, hatte ich beim Armbeugen mit der Kurzhantel so meinen Tiefpunkt.

Ich habe gemerkt, dass in den 90 Tagen Diät die Umfänge von Armen und Beinen erheblich nachließen. Gleichzeitig war aber die Hautfalte recht dünn geworden, weswegen der Caliper-Test nicht problematisch aussah. Aber beim Versuch die früher normalen 6x10 mit einer 10kg-Hantel anzugehen, bin ich kläglich gescheitert und 10kg wären "früher" nur die kleine Aufwärmrunde gewesen. 

Normalerweise dimensioniere ich meine Gewichte so, dass der zehnte Zug gerade so eben unter Aufwendung aller Kraft klappt. 

Jetzt liegt etwas Arbeit vor mir. In der Tendenz werde ich mehr Zeit in Kraft investieren müssen. 

vor 4 Tage
von Falk Dübbert
Keine Kommentare

Webserver makeover

image

 

Ich habe am Webserver rumgespielt. Primär habe ich den Cache erhöht und mehr Logs in die RAMdisk umgeleitet.

Auf Platte wird erst mit dem Logrotate geschrieben, wobei auch die Besucherdaten verschleiert werden. GoAccess (Bild oben) und Webalizer greifen aber auf die RAMdisk zu. Da werde ich DSGVO-mäßig noch mal ranmüssen, weil gerade im Webalizer noch ein paar ReverseDNS zu eindeutig sind, selbst wenn man die letzten acht Zeichen randomisiert. 

Die Test-VMs waren auch schon mal verdockert. Die Seafile-Instanz macht aber noch ein bisschen viel Ärger, weil SDFS-Volumes aus Docker-Containern heraus sind… sagen wir mal nicht die beste Idee. Im Grunde macht es aber gar keinen Sinn einen Server, der nur eine Aufgabe hat, zu verdockern. Die Inhalte haben eh andere Schnittstellen.

Und – es klingt wieder ein bisschen Anti – aber ich habe meinen Git-Server mit Rechtsklick “… löschen” heimgesucht. Git und ich werden für meine Projekte keine guten Freunde. Auch wenn SVN an einigen Stellen etwas mehr Schminke auftragen muss und an anderen Stellen nach Verwesung riecht, fahre ich mit SVN besser. Nächste Woche kommt das SVN in eine VM beim Hoster und ich ziehe beim Aufräumen die Äste gerade.

vor 5 Tage
von Falk Dübbert
Keine Kommentare

Wochenrückblick

Eigentlich war die Woche nicht komplett gut. Aber momentan bin ich eh etwas sehr zukunftsbezogen unterwegs.

Ein bisschen fühle ich mich wie der Feuerteufel mit dem leeren Benzinkanister, der die Leichen aus seinem Keller in einen Schuppen geräumt hat und jetzt mit dem Zippo spielt. Das ist übrigens die Fantasie, die mir jedes mal, wenn ich "Burn-Down-Chart" lese für 195 Sekunden den Tag versüßt. Ok - Man sollte seine Tagträume besser für sich behalten.
Allzu beißender Zynismus gilt aktuell nicht als sozialadäquat. Aber in die Richtung "Ich verbrenn mein Studio; schnupfe die Asche wie Koks. Ich erschlag meinen Goldfisch; vergrab ihn im Hof." geht es durchaus. Die Lyrics des mit Bässen aufgepumpten Schostakowitsch-Songs darf man sich in meiner Situation nicht zu lange anhören, sonst fragt man sich, warum man sich so lange mit so wenig zufrieden gab. (Die nächste Frage wäre, warum Youtube Scatman, Psy und die A-Teens als nächste Videos im Auto-Play vorsieht.)

Heute habe ich Schluss mit der Sport-Pause gemacht. Denn die letzte Woche zeigten beide Füße mir den Finger (oder Zeh?) und jeder Sport, bei dem die Füße benutzt oder nass gemacht hätten werden müssen, war mit erheblichen Aua verbunden. Jetzt sind sie wieder belastbar. Das braun-weiße Mountainbike, das sich nicht entscheiden kann ob es ein AM oder ein "Enduro" sein will, rollt wieder

In Sachen Wohnung habe ich die Entscheidung zum Umzug nun zum Teil in die Tat umgesetzt und zumindest die alte gekündigt. Im Gegensatz zu Bewerbungen als Arbeitnehmer, wo ich eine Einladungsquote von >95% erzielte, sind Vermieter wohl in einer besseren Auswahl-Situation und können aus mehr Bewerbern pro offene Stelle aussuchen. Meine noch-Wohnung hat sich mit den Modernisierungsversuchen zu sehr verschlechtert um noch wirklich akzeptabel zu sein. Nebenbei ist sie einfach zu klein. 

Zum Glück spiele ich jetzt oberhalb des Strichs und es ist tendenziell kein Problem was passendes (3 oder 4 Zimmer, richtiger Keller, Elbnähe, keine Dachschrägen, kein Mischeigentum, Räumpflicht an Auftragnehmer vergeben, Stellplatz, Garage oder Carport, am Liebsten unrenovierter Bezug) zu finden. Es muss halt zeitlich mit den anderen Umstellungen passen, damit ich nicht wieder zu viele Zügel in der Hand halten muss. 

Tendenziell möchte ich bei vielen Dingen jetzt anfangen zu lindnern. Also lieber nicht mehr dem Hobby X oder Tätigkeit Y nachgehen, wenn ich darin nicht Exzellenz vorweisen kann oder wenigstens mehr als überwiegend positives Feedback oder dauerhaften Abstandsgewinn zum Alltag bekomme. Beim Sport liegt der Fall ein bisschen anders. Meine Hobbyliste sieht dann nach dem Umzug so aus:

  • Amateurfunk1
  • Modellflug2
  • Videofilmen
  • Fotografie
  • Bloggen
  • Elektronik-Hacken
  • Kochen
  • Heimwerken3
  • Veranstaltungstechnik & DJing4
  • Fahrradbauen

Alle Ex-Hobbys werden auf eine 45L-Plastik-Kiste limitiert. Ausnahme stellt die PA dar, die in Holzkisten gepackt genau wie das Werkzeug Keller- oder Lagerfläche einnehmen darf. Hier ist das Ziel auf jeweils ein Schwerlastregal runterzukommen und dabei nicht auf einen 4m hohen Keller hoffen zu müssen. Auch bei der sonstigen Zeiteinteilung möchte ich ein Budget-Modell etablieren. Gleichzeitig habe ich jetzt, wo ich meinen Körper so langsam wieder vorzeigen kann, ein paar Stil-Änderungen angefangen.

vor 14 Tage
von Falk Dübbert
Keine Kommentare

Einfach mal so einen Hang hochfahren.

image

Heute ist es passiert. Ich habe meinen MTB-Partner einfach mal stehen gelassen. Ich bin auf in den Wiegetritt und habe mein MTB einen der steilen Anstiege am Falkensteiner Ufer hochgeprügelt und bin dabei auch über einen oder vier der Absätze, die den Hang bei Regen am Hang halten sollen, gefahren. Mein Partner, der sonst der bessere Fahrer von uns ist oder war, hatte Probleme, diesen Leistungszuwachs zu erfassen, während er sein 27,5er hochtrug.

image

Die Tour war mit dem alleine gefahrenem Ausklang 1200kcal wert.

vor 16 Tage
von Falk Dübbert
Keine Kommentare

Abgerissen

IMG_2794

Manchmal wundert man sich. Die Lagerspiel-Einstell-Schraube an meinem mit  Muskelkraft betriebenen Fahrrad ist abgerissen, obwohl diese nur Handfest angezogen wird. Zum Glück hat Bike-Components die noch vorrätig.

vor 20 Tage
von Falk Dübbert
Keine Kommentare

Oktober: Der Weg zur Stoa

Die Ernährungsumstellung ist im vollen Gange.

Nach der ersten Gewichtsreduktion geht es nun daran meine Präsenz wiederherzustellen.

Ich hatte "früher" fast etwas wie den Nimbus eines unzerstörbaren Golems, was die psychische Belastbarkeit anging aber auch die Figur eines Klumpen Lehms, was aber primär daran lag, dass ich sehr früh gelernt hatte, meine Probleme für mich zu behalten und nicht auch noch mit an den Tisch zu bringen. Dahin möchte ich nicht zurück. Es gab eine Zeit davor in der ich zwar kräftiger, aber nicht wirklich dick war und ich konnte eigentlich alles von meinem Körper abverlangen, was ich wollte. 30km Arbeitsweg mit dem Fahrrad waren kein Problem (Das lag damals woanders). Da möchte ich wieder hin. 

Dazu möchte ich neben der neuen Ehrlichkeit hier, die ich trotz der einen schlechten Erfahrung weiter praktizieren möchte, auch zu mehr innerer Einigkeit und Klarheit gelangen. Ich bin richtig gut in fast allem, wenn ich mit meinen Gedanken nur bei der Sache bin, auf die ich mich gerade konzentriere. 

Das bedeutet, dass ich meine Gedanken ordnen, strukturieren und dann nacheinander verfolgen muss. Dabei möchte ich ganz gezielt Reiz-Deprivationstechniken einsetzen, auch wenn die Erkenntnisse dazu aus den 30er Jahren stammen und außer in extrem fragwürdige Theorien und Sekten-Grundlagen nirgendwo mehr bestand haben.
Man könnte noch die Anhänger der Clean-Desk-Policy und der non-territorialen Büros in die Liste der Gestrigen aufnehmen, die diesen Theorien nachhängen. Aktuell geistert es wieder mal "Digital Detox" durch die Motivations-Vortrags-Industrie. Meine Meinung dazu: Es ist für 80% der Leute quatsch und die paar, die ein echtes Problem mit Reizüberflutung haben, brauchen mehr als einen "Schub in die richtige Richtung". 

Für das kommende Jahr habe ich eine Fülle an Umstellungen auf die Liste gesetzt. Es hat ein bisschen was von einer tektonischen Platte, die sich, nachdem sie 100 Jahre still lag, mit einem Beben bewegt und dabei alles auf und neben ihr mitbewegt und zum Teil zerstört. 

Zwei Erlebnisse in letzter Zeit haben mir gezeigt, dass ich mit emotionalen Engagement sparsamer sein muss.
Das ist ein unsmartes Ziel, kann also sofort umgesetzt werden.

Ein Zen-Lehrer des "westlichen Wegs" erlaubte sich, mich darauf hinzuweisen, dass man um Hilfe gebeten werden muss. 
Man gibt nichts einfach so und beschränkt seine Hilfe auch auf das erbetene, damit der Hilfsbedürftige seine Lage stets erkennen und sich selbst daraus befreien kann. Das hatte ich bislang nicht so explizit aufgefasst. 

Mit dieser Erkenntnis im Kopf halte ich mich nun aus den Problemen meines Umfelds heraus. Bis auf dass ich die gegebenen Versprechen wie auf einer Strichliste wegarbeite, gebe ich keine Zusagen in irgendeiner Form mehr.