Falk Dübbert ...

Produktionswert

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Ich habe zur Genüge angekündigt, dass ich meinen Trainings- und Fitnessfortschritt zum Teil mit Bild und Ton öffentlich machen möchte.


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Es gibt nun vier Produktionsschienen. Die Masse der Videos wird aus der Handkamera kommen, weil sie schlicht und einfach den einfachsten Workflow anbietet. Ich muss noch nicht mal eine Speicherkarte suchen und sie bietet als Amateur-Kamera ein ansprechendes Set an Automatiken. Auch die Bedienung per Touchscreen ist für den Selfie-Filmer eher von Vorteil.


Die wichtigen Filme produziere ich mit den großen Camcordern. Wobei diese nicht nur durch ihre Größe “groß” sind, sondern auch einiges an Aufwand mit sich bringen, obwohl es sich um “self-contained” Geräte handelt. Zum Größenvergleich: die Handkamera passt mit Monitor, 2 Mikrofonen, Akkus, Putztuch, Scheinwerfern, Schwebestativ und Stativ in einen 35L-Rucksack. Die funktional gleiche Ausstattung macht für die Camcorder einen Kompaktwagen voll.


Reden wir über die Beautyshot-Camera, also aktuell eine DSLR kommt noch eine Kiste mit externen Rekordern für Bild und Ton und ein Koffer mit Objektiven dazu.


Das macht das Filmen etwas unspontan. Andererseits sieht man sich sehr schnell an den reinen Amateurvideo-Feeds satt.


Ich habe mir angeschaut, welche Dailymotion-, Vimeo- und Youtube-Kanäle ich gerne ansehe und aus der Vorlagen-Liste alle die entfernt, bei denen ich einen Produktionsaufwand von mehr als 10 Stunden pro Woche sehe.


Wenn ich Samstags oder Sonntags drehe, kann ich über die Woche schneiden und hochladen. Das ganze wird einen recht hohen Grad an Disziplin erfordern. Sowas kann man schaffen, aber ich habe ausgerechnet beim Sport und der Ernährung gesehen, dass gerade am Anfang der Mann mit dem Baseballschläger häufiger vorbeikommt und einen für ein bis zwei Tage aus der Bahn wirft. Mal verpasst er einem eine schmerzhafte Schulter, mal einen Schnupfen oder wunde Zehen, aber am Häufigsten schlägt er einen einfach mal K.O.. An solchen Tagen geht dann nichts mehr.


Die Planung für das Projekt umfasst daher einen monatlichen Dreh mit “Aufwand” und zwei Updates, die in der Mensch-erzählt-seiner-Kamera-etwas-Ebene spielen.

Für mehr dürfte die Zeit nicht reichen.

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