Es war wieder so weit. Ich war unter Wasser.
Ich habe meine „nur ein neues Ding ins Wasser nehmen“-Regel mal wieder etwas überstrapaziert, aber hier sind meine äh Erkenntnisse:
Kurzversion in Tabellenform:
| Teil | Modell | Gut | Schlecht | Fazit |
| Unterwassergehäuse | Sealife SportDiver Ultra | dicht | Kein Selfie, keine echte Tastensperre | Wird erstmal die primäre Kamera aber mit anderem Handling |
| Leihtrocki | Santi E-Lite | dicht | Taschendesign etwas altbacken | Ich freue mich sehr auf meinen Edge |
| Wing/Backplate | Finnsub Fly 13D Rescue | Geringer Widerstand im Wasser, keine fragwürdigen Teile | Langes Anrödeln, Trimm noch nicht toll | Änderung am Schrittgurt und mehr Sessions um Trimm zu finden |
| Jetflosse | Tec-Line Lite, weiß | keine Krämpfe, fast neutral im Süßwasser | Wenig Vortrieb gegenüber Mares X-Stream oder Power Plana Tec | Sind erstmal die Hauptflossen |
| Hauptlampe | Light&Motion Sola 1500 | Umschaltbar Spot / Flood, Hell genug | Magnet im Schalter | Wird ersetzt |
Unterwassergehäuse Sealife SportDiver Ultra
Ich habe das Gehäuse erst ein einziges Mal nass gemacht und werde daher keinen kompletten Testbericht verfassen, zumal das ja ein Late-to-the-party-Bericht wäre. Aber:- Das Konzept mit der App-gesteuerten Dichtigkeitsprüfung ist wirklich gut gemacht und wirkt sehr durchdacht.
- Die App wirkt erheblich ausgereifter als z.B. die Seafrogs-App und da verlassen sie einen auch schon.
- Während die Marktbegleiter ordentlich Adapter beifügen, will Sealife, dass man sein Smartphone beklebt.
- Die Grip-Tabs sind nicht wirklich grippy. Wenn das Gehäuse beim Einstieg etwas mehr Beschleunigung erfährt, sind zumindest kleine iPhone13 Pro woanders.
- Es gibt keine Tastensperre. Wenn man das Gehäuse in der Beintasche mitnimmt, macht es komische Dinge.
Leihtrocki Santi E-Lite
Es macht wenig Sinn über Leihtrockis oder Stangentrockis zu schreiben, vor allem wenn man XXL anzieht, obwohl man 2XLS bräuchte. Grundsätzlich ist ein leichterer Trocki, der auch wirklich dicht ist, eine tolle Sache.
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