Falk Dübbert macht Sachen

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Etwas Genuss mit Vintage-HiFi.

17. November 2019

Ich hatte für die Verkabelung der Surround-Boxen im Wohnzimmer die Kabel von der Stereo-Anlage „geopfert“.
Die Anlage im Schlafzimmer hat ein paar Besonderheiten.
Zwar ist der CD-Player (Kenwood DP-1100SG) das, was von vielen Foristen und etlichen Händlern gerne als High-End verklärt wird, aber der Verstärker (Kenwood KA-747) ist ebenso ein 80er Jahre Kind und Verstärker hatten damals Kabelklemmen oder DIN-Stecker.
Von heutzutage üblichen Verstärkerleistungen bei Home-HiFi mit 100W pro Kanal und mehr war man noch meilenweit entfernt. Man spielte damals noch auf maximale Linearität und trieb irrsinnig viel Aufwand bei der Bauteile-Selektion. Heute klopft man alles per DSP und Software gerade und sieht entsprechend viel Leistungsreserven vor.
Welcher Weg der bessere ist, sollen spätere Generationen entscheiden.

Auch wenn alle Komponenten meiner Anlage aus 1985 bis 1989 stammen und damals bis auf bei der Infinity Kappa zwischen 30Hz und 40Hz Kurzschlüsse verpönt waren, haben meine Boxen (Heco Superior 740)- nominal 4 Ohm Impedanz – bereits bei knapp über Zimmerlautstärke größeren Stromhunger, als der Verstärker ohne Nachhelfen durch die Klemmen zu liefern vermag. Daher habe ich 4-adrige Kabel genommen und beide Klemmenpaare am Verstärker belegt.

An den Boxen gehen beide Kabel auf ein Steckerpaar.

(Dem Sicherheitsbeauftragten in mir dreht es natürlich die Zehennägel hoch, wenn man die gelb-grüne Litze mitbenutzt, aber erstens sind wir auf Sekundärseite, zweitens sind Farben erst mal nur Farben. )

Der Verstärker wird immer wieder als 2× 98W DIN bei 4 Ohm angegeben. Zum einen rutschen dabei die Harmonischen auf 0,09%. Zum anderen halte ich eine Strich-Leistung von 2× 73W für deutlich realistischer, wenn ich so piep mal Daumen von der Spannung in der Endstufe schätzen darf. Klanglich unterscheiden sich einzelnen Ausgänge ein ganz kleines bisschen an der Schwelle zur Einbildung. Wenn ich von Stellung „Speaker A“ auf „Speaker B“ weiterdrehe, habe ich für ein paar Sekunden den Eindruck eines etwas willigeren Oberbass. Von „Speaker B“ auf „A+B“ kann ich keinen Unterschied feststellen. Allerdings würde ich diesen Test nochmal gründlicher werktags in Abwesenheit der Nachbarn mit zum Beispiel der Overture 1812 vornehmen.

Gehörte CDs:
Johnny Cash – Solitary man.
Röyksopp – The Understanding
Otis Taylor – Recapturing the Banjo
Richard Strauss – Solti Zarathustra

Falk Dübbert

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Die Trennung (von Arbeit und Geschäft)

27. September 2019

Ich habe ein wenig (VIEL!) Zeit damit verbracht mein Arbeitszimmer (das Studio) umzuräumen. Ich denke, in ein paar Stunden ist es soweit, dass die geplanten Möbel alle Platz finden.

Die Idee ist einen Tisch zu haben, an dem ich gestalten kann. Sprich: es gibt einen 4k Bildschirm, einen Notebookhalter, eine egpu und ein Audio-Interface die alle für das Mac Book Pro vorbereitet sind.
Immerhin habe ich Fortschritt zu verzeichnen.

Falk Dübbert

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Minore Updates am Blog

12. Juni 2019

Ein Blogger schreibt mit einem Blogtool über das Bloggen mit einem Blogtool. Das ist so 2003, dass es wieder schön ist. Ich glaube ich installiere gleich XP auf einem Notebook und Debian Sarge auf dem Server. 

Im Zuge der Vorbereitung eines größeren Aufwaschs, ziehe ich gerade ein paar Vernachlässigungen gerade. Eigentlich wollte ich so schnell wie möglich in Richtung neues Template weiterziehen. Der Code, den mein aktuelles Template „Yoko“ von Elmastudio erzeugt, ist deutlich angejahrt. 

Textpattern, das darunterliegende CMS, kann mittlerweile aus jeder HTML Seite ein Template oder Theme machen; oder besser gesagt, man kann mit wenig Code-Kenntnissen aus fast allem ein Template oder Theme erzeugen. 

Yoko war schön. Als ich auf Textpattern umstellte, war es auch modern. Zum Herbst hin will ich aber meinen Blog-Stil neu erfinden und Yoko hat mit 4k und Medieneinbindung große Probleme. Da die Zeit der Textwüsten vorbei sein soll und ich die meisten Inhalte von anderen Seiten einbetten möchte, wird das zum Showstopper. 

Aktuell läuft ein Log-basierter Kuratierungs-Prozess: Alle Artikel, die im letzten Jahr keinen Zugriff erhielten, werden gelöscht. Die anderen, die nicht zu den neuen Themen passen, kommen ins „Archiv“ und der Rest bleibt, wo er ist.

Falk Dübbert

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