Falk Dübbert macht Sachen

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Etwas Genuss mit Vintage-HiFi.

vor 3 Tage

Ich hatte für die Verkabelung der Surround-Boxen im Wohnzimmer die Kabel von der Stereo-Anlage „geopfert“.
Die Anlage im Schlafzimmer hat ein paar Besonderheiten.
Zwar ist der CD-Player (Kenwood DP-1100SG) das, was von vielen Foristen und etlichen Händlern gerne als High-End verklärt wird, aber der Verstärker (Kenwood KA-747) ist ebenso ein 80er Jahre Kind und Verstärker hatten damals Kabelklemmen oder DIN-Stecker.
Von heutzutage üblichen Verstärkerleistungen bei Home-HiFi mit 100W pro Kanal und mehr war man noch meilenweit entfernt. Man spielte damals noch auf maximale Linearität und trieb irrsinnig viel Aufwand bei der Bauteile-Selektion. Heute klopft man alles per DSP und Software gerade und sieht entsprechend viel Leistungsreserven vor.
Welcher Weg der bessere ist, sollen spätere Generationen entscheiden.

Auch wenn alle Komponenten meiner Anlage aus 1985 bis 1989 stammen und damals bis auf bei der Infinity Kappa zwischen 30Hz und 40Hz Kurzschlüsse verpönt waren, haben meine Boxen (Heco Superior 740)- nominal 4 Ohm Impedanz – bereits bei knapp über Zimmerlautstärke größeren Stromhunger, als der Verstärker ohne Nachhelfen durch die Klemmen zu liefern vermag. Daher habe ich 4-adrige Kabel genommen und beide Klemmenpaare am Verstärker belegt.

An den Boxen gehen beide Kabel auf ein Steckerpaar.

(Dem Sicherheitsbeauftragten in mir dreht es natürlich die Zehennägel hoch, wenn man die gelb-grüne Litze mitbenutzt, aber erstens sind wir auf Sekundärseite, zweitens sind Farben erst mal nur Farben. )

Der Verstärker wird immer wieder als 2× 98W DIN bei 4 Ohm angegeben. Zum einen rutschen dabei die Harmonischen auf 0,09%. Zum anderen halte ich eine Strich-Leistung von 2× 73W für deutlich realistischer, wenn ich so piep mal Daumen von der Spannung in der Endstufe schätzen darf. Klanglich unterscheiden sich einzelnen Ausgänge ein ganz kleines bisschen an der Schwelle zur Einbildung. Wenn ich von Stellung „Speaker A“ auf „Speaker B“ weiterdrehe, habe ich für ein paar Sekunden den Eindruck eines etwas willigeren Oberbass. Von „Speaker B“ auf „A+B“ kann ich keinen Unterschied feststellen. Allerdings würde ich diesen Test nochmal gründlicher werktags in Abwesenheit der Nachbarn mit zum Beispiel der Overture 1812 vornehmen.

Gehörte CDs:
Johnny Cash – Solitary man.
Röyksopp – The Understanding
Otis Taylor – Recapturing the Banjo
Richard Strauss – Solti Zarathustra

Falk Dübbert

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Die Trennung (von Arbeit und Geschäft)

vor 55 Tage

Ich habe ein wenig (VIEL!) Zeit damit verbracht mein Arbeitszimmer (das Studio) umzuräumen. Ich denke, in ein paar Stunden ist es soweit, dass die geplanten Möbel alle Platz finden.

Die Idee ist einen Tisch zu haben, an dem ich gestalten kann. Sprich: es gibt einen 4k Bildschirm, einen Notebookhalter, eine egpu und ein Audio-Interface die alle für das Mac Book Pro vorbereitet sind.
Immerhin habe ich Fortschritt zu verzeichnen.

Falk Dübbert

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53 Meter

vor 151 Tage

Kommenden Monat beginne ich damit, das Wohnzimmer anzupassen. So Inneneinrichtungsdinge macht man besten im Hochsommer und Auto-Restaurationen im Winter. Anderenfalls wäre das keine Herausforderung. 

 

Es gäbe zwar diesmal einen Teppich, der die Kabel diskret verdecken würde, aber ich habe mich entschieden, den langen Weg nach Hause zu gehen. 

Die 4 Kabel (2× 2,5mm^2 und 2× 1,5mm^2) für die rückseitigen Lautsprecher lege ich zusammen in einen Kabelkanal, der auf der Fußleiste an der Wand lang laufen wird. Da ich einmal, nein viermal, um das halbe Wohnzimmer herum muss, ist etwas mehr Kabel zu verlegen: 53m, um genau zu sein. 

Die vier großen Boxen bekommen bei der Aufarbeitung eine Bi-Amping- / Bi-Wiring -fähige Frequenzweichenplatine und entsprechende Terminals. Wenn ich Glück habe, muss ich nur zwei Leiterbahnen auftrennen, zwei zusätzliche Anschlüsse anlöten und die Terminals einfräsen. 

Ich habe zwei Verstärker zur Auswahl. Der eine ist ein Panasonic SA-XR58 und der andere ein SA-BX500. Obwohl der XR58 deutlich älter und auf dem Papier das schwächere Gerät ist, ist er im Gegensatz zum BX, der so etwas wie das Last Ditch-Gerät aus dem Hause Panasonic ist, klanglich erheblich stärker. Die Class-D-Module von Texas Instruments gelten immer noch als sehr gut. Der Receiver verfügt über 7 interne Endstufen und kann mittels Bi-Amping die Frontboxen mit noch höherer interner Dämpfung ansteuern, was ich in Zukunft nutzen möchte.

Falk Dübbert

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