Falk Dübbert macht Sachen

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Queue abbauen.

vor 20 Tage

Diese Woche habe ich begonnen, die Möbelrochade im Arbeitszimmer vorzubereiten. Dabei standen auch ein paar Geräte im Weg, die nur einfache Reparaturen benötigten. Der Teppichwascher zum Beispiel braucht bzw. jetzt „brauchte“ eine neue Turbine. Ich habe die Kamera mal mitlaufen lassen. Das Bizarre ist, dass ich aktuell gar keinen Teppich in der Wohnung habe.

Allerdings sind in allen drei Aufenthaltsräumen welche geplant. Im Arbeitszimmer soll in der Arbeitszone ein aktiv-Hocker beim Sitzen und eine hohe Gummimatte jeweils für Bewegung sorgen und die Knie entlasten. Im Sitzbereich soll ein Teppich das Lesen im Sessel erleichtern.

Das Arbeitszimmer ist der wichtigstes Punkt der Wohnung. Insgesamt hat mein Plan sechs Phasen
  1. Eigentlicher Umzug
  2. Geplante Möbel
  3. Erste Sortierphase von Kartons in große (44L) und sortenreine Plastikboxen, Reduktion durch Entsorgung
  4. Zweite Sortierphase von großen im mittlere Plastikboxen und angepasste Kisten und Koffer, Reduktion durch Verkauf und Verschenken
  5. Dritte Sortierphase in Schränke und Regale mit Lagersignatur, Reduktion durch Verkauf
  6. Beginn einer umlauforientierten Lagerhaltung mit Assets und Stock-Items, Aufwertung und Konzentration

Eigentlich sollte jede Phase 12 Wochen dauern. Aber jeder hat einen Plan, bis man ihm ins Gesicht schlägt (Mike Tyson.) oder gewählter „Kein Operationsplan reicht mit einiger Sicherheit über das erste Zusammentreffen mit der feindlichen Hauptmacht hinaus.“ (Moltke bzw. von Clausewitz).
Aktuell stecke ich zwischen der Aufstellung geplanter Möbel und der Konsolidierung. Das Problem ist, dass „Aufstellung geplanter Möbel“ bedeutet, die vagen Vorhaben in konkrete Pläne mit Zeichnungen und Maßen umzuwandeln.

Als Beispiel für das Planungsproblem kann ich den Stahlschrank anführen. Den wollte ich zuerst im Keller aufstellen. Aber das hieße, dass der Keller neben dem Sensor der Alarmanlage auch eine Kamera braucht, womit ich das WLAN bis dorthin „prügeln“ müsste. Außerdem wären es dann zwei Stahlschränke, einer in der Wohnung und einer unten, damit ich, falls ich mal schnell etwas aus dem Schrank brauche, nicht im Schlafanzug durch das von der Straße einsehbare Treppenhaus turnen muss.
Nächste Variante war Stahlschrank im Arbeitszimmer. Das Arbeitszimmer ist bewusst von der Gestaltung ausgenommen und sieht aus wie meine Räume in der alten Wohnung aussahen, aber System-Regale und Stahlschränke ergänzen sich selten vorteilhaft und der Konsolidierungsgrad wird auf mittlere Sicht nicht reichen um auf soviel Regalfläche verzichten zu können.
Jetzt kommt der Stahlschrank in weiß neben den Kleiderschrank. Die Fläche ist nun vergeben. Ursprünglich sollte das ein Stell- oder Hängeplatz für Sportausrüstung werden.

Das könnte man als allgemeine Entscheidungsschwäche auslegen und läge vermutlich auch ziemlich gut damit, aber die Feststellung allein hilft nur wenig weiter.

Ein paar Leitlinien habe ich mir aufgegeben:
  • im Wohnzimmer und Schlafzimmer liegt am Ende nichts auf dem Boden und nichts auf den Schränken. Alle waagrechten Flächen sind frei.
  • im Wohnzimmer und Schlafzimmer sollen am Ende nur geschlossene Möbel sein (Ausnahme: BluRay-Regal und Kaffee-Tisch)
  • Regale und Schränke sind jeweils maximal zwei Themen „gewidmet“ – bei den großen Regalen können es auch vier sein.
  • Jeder Raum hat maximal zwei Möbelstile und dominante Farben. (Wohnzimmer Möbel Skandinavisch, Techno-Möbel der 80er, Schwarz und Weiß, Stoffe/Leder: warmtöne, Akzentfarben: dunkles Holz, Edelstahl und Grün; Schlafzimmer: Skandinavisch und 30er Jahre; Weiß und helle Eiche, Stoffe: grau und beige, Akzente: Schwarz; Arbeitszimmer nicht gestaltet.)


Das Problem ist halt der Glob, der sich angesammelt hat und nun erst mal abgebaut werden muss. Das kann einen schon etwas erschlagen.
Der Turnus ist aktuell „Fortschritt machen“ = „Kartons auflösen“ + „Sachen entsorgen“. Aufgelöste Kartons bedeuten Platz für Regale im Keller. Aber die Kartons lösen sich nicht ins nichts auf und es bleibt immer erst mal was liegen. Der limitierende Faktor sind meine Arbeitszeiten von 8 bis 18 Uhr und die Öffnungszeiten des Wertstoffhofs. Ich habe aber in der letzten Woche fast den ganzen Rückstand aufgeholt und bin an einem guten Punkt.

Rest-Q4:
Arbeitszimmer: Schreibtisch, Regale, restliches Konferenzsystem (November)
IT: Testlab mit VSphere (November und Dezember)
Medientechnik: Capture- und Render-PC (Dezember)
Veranstaltungstechnik: Reparatur Movinghead, Kisten für Movingheads und Scanner, Neue Regale im Lager, Netzteil für Mischpult. (Dezember)

Falk Dübbert

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Nicht so gut.

vor 124 Tage

Es war Triathlon und diesmal hatte ich neben meinem mittlerweile unathletischen Körper Planungsfehler und Materialversagen.

Das Wasser war mit 16,9°C (laut meiner Uhr) einfach VIEL ZU KALT. Ich hatte echt Probleme.

Beim Radfahren ist mir der Umwerfer ab und die Kette durchgerissen.

Es gibt zwei Erklärungen:
Die erste ist, dass der über 14 Jahre messerscharf geschliffene Umwerfer sich in der Kette verkantet und diese aufgehebelt hat.
Die zweite ist ein normaler Kettenriss und dass das abstehende Glied den Umwerfer entleibt hat.

Das Abreissen Teil 1 passierte beim Anstieg der zweiten Runde. Ich konnte sehen, dass der Umwerfer halb fehlte und dass eine Außenlasche abstand.
Ich fuhr die zweite Runde mit ganz kleinen Gängen hinten und großem Kettenblatt um die Kraft auf die Kette gering zu halten. Bei der Abfahrt der dritten Runde riss die Kette ganz. Ich konnte sie mit einem Nietendrücker (DANKE an die Passanten!) wieder auflegen, aber das hielt „nur“ bis 800m vor dem Wallfahrttunnel. Ab da fuhr ich Tretroller.

Falk Dübbert

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