Falk Dübbert macht Sachen

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Stockholming?

7. November 2019

Ich habe mein Telefon und mein Tablet gegen die aktuellen Modelle aus Cupertino getauscht.
Beim Telefon war die Unzufriedenheit eigentlich nicht groß genug um einen Tausch zu rechtfertigen. Primär fehlte es mir beim 6s an Wasserdichtigkeit und nativer QI-Ladefunktion.
Beim Tablet – Ipad 4 – fehlte es deutlich an Uumpf. Immer mehr Webseiten schafften es, sowohl Safari als auch Brave regelrecht einfrieren zu lassen. Dedizierte Apps konnten dem etwas abhelfen, aber z.B. im Falle YouTube war man so auch der Werbung voll ausgesetzt.

Ich habe für die Ablösung des MacBooks in 24 Monaten eine Liste und ich habe so meine Zweifel, dass Apple angesichts, dass es für sie immer noch so gut läuft, die bisherige Arroganz ablegt:
  • i9 oder i7 mit sechs physischen Kernen, den man bitte auch wirklich nutzen darf. Der i7 im meinem MacBook neigt nicht erst seit Catalina dazu, hitzköpfig zu sein.
  • zusätzliche GPU mit eigenem RAM, die man bitte auch wirklich nutzen darf. Ich kann es nicht genau sagen, aber die Wärmebildkamera meint auch hier, dass Apple wohl eher die Poser als die Pro-User im Blick hatte.
  • maximal 24mm hoch
  • Einbauplatz für 2 m.2 SSDs mit je mindestens 4-PCIe Lanes und der Möglichkeit diese als RAID0 zu betreiben.
  • echter 4K60p HDMI oder micro-DP (Screw you! John. Thunderbolt only sucks!)
  • Thunderbolt3
  • tauschbare Tastatur
  • vernünftiges Akku-Management mit der Möglichkeit, das Ladegerät bei 80% auszuschalten.
  • 2,5k oder echtes 4K Display
  • 1 GBit oder schneller Netzwerkport.

Ich plane mit der System-bestimmenden Komponente immer 4 Jahre. Davon sind für das MacBook jetzt zwei vergangen.
Ein Teil der Probleme kann ich durch externe Lösungen adressieren, aber bei fast 4K Systempreis ist meine Bereitschaft, nochmal 1k nachzuschießen eher gering.

Falk Dübbert

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Neue Kategorie: TLDR

4. November 2019


Mir fehlt ein wenig der Platz für einen langen Mindflush. Deswegen habe ich diese Kategorie wieder eingerichtet, was eigentlich gegen jeden Rat geht, wie man „erfolgreich“ blogt.
Sie bleibt aber semi-öffentlich. Sprich: die Artikel sind vielleicht ein paar Stunden, maximal 48, normal online. Danach verschwinden sie aus den Übersichten und man muss den Link haben. Eine Art von Shadow-Banning, wenn man es so nennen will. Ich bin mir sicher, dass Google, Bing und die chinesischen Crawler, die ich noch nicht ausgesperrt habe diese toxischen Inhalte finden und wie ich mein Glück kenne, auch immer schön vorne präsentieren werden, so wie die übergewichtigen Bilder aus der Pi-Raten-Partei…

Falk Dübbert

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Am Ende doch erstmal "einfach" aktualisiert.

31. Oktober 2019

Dieser Webserver ist schlecht. Ich meine damit weder die Leistung noch den Inhalt sondern die Art wie er aufgebaut ist.
Es ist stur gerade aus Debian, NGINX, MySQL und PHP-FPM. Kein Docker, kein Ansible, kein Kubernetes. Wenn ich was ändern muss, gehe ich direkt per SSH auf die Konsole und sudoe mich nach root oder webadmin.

Bis vorletzte Woche stand der Webserver noch – ich traue mich kaum es zu gestehen – auf Debian 7. Die Sicherheitslücken habe ich in zum Teil durch BackPorting stopfen können, aber irgendwo musste ich irgendwann den Punkt überwinden, an dem ich die gewurschtelte Kiste grundsätzlich aktualisiere.

Zunächst habe ich meine 3rd-Party-Pakete mit Ausnahme von NGINX alle durch Debian-eigene Pakete ersetzt.

Anschließend habe ich alle quick-fixes entfernt und Baum-Diagramme der diversen conf.d-Dateien gemacht.

Dann habe ich die Upgrades mit je zwei Tagen Abstand immer morgens um 6 durchgezogen.

Der Vorgang war immer gleich:
  • Backup-Skripte laufen lassen
  • Backups auf Dev-Notebook ziehen und auf NAS spiegeln
  • Updaten: apt-get update && apt-get -V upgrade
  • sources.list auf nächstes Release vorspulen. sed -i ’s/altesrelease/neuesrelease/g’ /etc/apt/sources.list
  • Nochmal updaten apt-get update && apt-get -V upgrade
  • Das alte Pferd von seinen Qualen erlösen: apt-get dist-upgrade
  • Nochmal updaten apt-get update && apt-get -V upgrade
  • Nginx-Sources.list auch vorspulen
  • Nochmal updaten apt-get update && apt-get -V upgrade
  • Funktionstest
  • Backup-Skripte laufen lassen
  • Backups auf Dev-Notebook ziehen und auf NAS spiegeln
  • Reboot
  • Funktionstest

Probleme:

Von 7 auf 8: keine Von 8 auf 9:
  • Openssh, DoveCot und MariaDB waren nach dem Update „kaputt“ und warfen mit komischen Fehlern um sich, die sich als Kernel-Inkompatibilität entpuppten.
  • NGINX kommt nicht mehr von alleine hoch, was ich auf die Lennartware (KOTZ) im Hintergrund zurückführe.

Nachtrag
Ich musste DNS komplett neu einrichten. (Und ich war faul 8.8.8.8.)

Der Webserver soll in 10 Wochen ganz anders aufgesetzt (Containerisierung und Automatisierung) werden. Daher spare ich mir das Upgrade auf Buster vorerst.

Falk Dübbert

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Konzentration, Code-Qualität oder: Menü geht wieder.

11. Juni 2019

Eigentlich habe ich es geschafft, viele Variablen aus meinem Leben zu streichen. Ich bin ja schon seit Juli 2018 an dem Thema. Ich habe toxische „Freundschaften“ beendet, Mitgliedschaften gekündigt und vieles andere getan, damit ich nur nach vorne schauen muss. 

Aber dennoch bin ich noch nicht auf dem Niveau der Fokussierung, den ich vor 22 Jahren mal hatte. Damals konnte ich alle Gedanken außer den an eine Bewegung aus dem Kopf drängen. 

Vor ein paar Tagen stellte ich fest, dass das Top-Menü meines Blogs verschwunden war. Ich war im ersten Anlauf auch auf dem richtigen Weg und hatte ein Cache-Problem vermutet.

Ich hatte im Zuge eines Updates das Plugin aks_cache aus dem Textpattern entfernt. Mein Template „Yoko“ macht aber extensiv Gebrauch davon. Ich hätte den Code halt durchsehen und alle mit aks_cache geklammerten Objekte auf den neuen Cache-Mechanismus umstellen sollen. Das Problem ist, dass mir dieser Umstand mit aks_cache eigentlich mal präsent war, also sein müsste…

Falk Dübbert

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