Falk Dübbert macht Sachen

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Bimodal - mein Modus für mich als "Alleinunterhalter"

20. Dezember 2019

Das Problem mit den ganzen agilen Methoden und tollen Projekt-Techniken ist, dass man sie kaum oder selten auf sich selbst anwenden kann. Ein Haus baut man nur einmal und wer einen Finanzierungsplan für etwas anderes als Right-first-Time aufstellen kann, möge mir bitte seinen Finanzheini in den Kommentaren nennen.
Ich setze jetzt einfach mal voraus, dass die wesentlichen Umsetzungsstrategien agil („Move fast and break things!“) und Wasserfall („Do it right first time!“) zumindest als Buzzwords bekannt sind.
Die gute Nachricht für alle, die Probleme mit dem verhipsterten neuen Kram haben: Es ändert sich eigentlich nichts.
Firmen, die vorher schlecht in Wasserfall-Projekten waren, sind auch in Agilen Projekten schlecht.

Da ich 2020 unter das Motto „Leave your mark!“ stellen möchte, bin ich momentan dabei meinen Selbstmanagement-Stack neu aufzulegen.

Schlüsselpunkt ist die Codifizierung aller Planungstools. Es bringt nichts, wenn ich gefühlt das Richtige mache, aber mir der Quelltext für das Vorgehen verlorengeht. Meine Tools, mit denen ich meinen Alltag angehe, sind (Googelt selbst danach):

  • Get Shit Done – systematisiert meinen Alltag ohne in der Aufschreiberitis von GTD zu enden.
  • 100 selbstgegebene Regeln – geben mir ein System, mit dem ich mein Handeln an meinen Werten und Zielen ausrichte.
  • „Intention Invention“ – Ist ein Konzept, das mir hilft, anderer Leute Verhalten nicht als Angriff oder Übelwollen zu begreifen.
  • Sport trennt den Tagesabschnitt mit der Arbeit von „meinem“ Teil.

Dazu male ich meine Gedanken stets in unterschiedlichen Versionen auf. So entstehen Flussdiagramme, Bäume, Wortwolken und andere Grafiken.
Im Wesentlichen entsteht entweder das Bild einer „Reise“ oder das einer „Zielvorstellung“.

Bei einer Reise betrete ich in der Regel neues Terrain. Als Beispiel ist für mich 3D-Druck mit Basteldruckern (in meinem Fall Makerbot-Clones) komplett neu. Beim Kaufdruckern klatscht man die Datei auf den Drucker und erhält einen Druck in Qualität X. Es gibt keine Möglichkeit X um 10% zu steigern oder mit anderen als den vorgesehenen Druckmaterialien zu experimentieren. Ist OK. Bringt aber nicht wirklich etwas, wenn ich die Technologie verstehen, die Möglichkeiten integraler Fertigung und den Einfluss auf die vor und neben einer Fertigung liegende Arbeitswelt erfassen will. Mit meinem Hintergrund kann ich zwar viele Techniken und meistens auch ihre Folgen einschätzen, aber ich versuche mir die Neugierde zu erhalten und nicht in Zweifel und Missgunst zu verfallen.

Alles, was es schon gibt, wenn du auf die Welt kommst, ist normal und üblich und gehört zum selbstverständlichen Funktionieren der Welt dazu.
bq. Alles, was zwischen deinem 15. und 35. Lebensjahr erfunden wird, ist neu, aufregend und revolutionär und kann dir vielleicht zu einer beruflichen Laufbahn verhelfen.
bq. Alles, was nach deinem 35. Lebensjahr erfunden wird, richtet sich gegen die natürliche Ordnung der Dinge.
bq. Lachs im Zweifel (The Salmon of Doubt, Douglas Adams)

Letzlich habe ich bei einer Reise nur eine vage Zielvorstellung, wenn man so will eine Story, und das Ziel wird mitunter erst sehr wirklich klar. Die Entwicklungen erfolgen bei so etwas meistens in drei Vorgängen:
  • Ein erster Aufbau, mit dem ich teste, ob das ganze etwas für mich ist.
  • Ein zweiter Aufbau, der mir mehr Möglichkeiten gibt, aber finanziell nur wenig Risiko darstellt. Der Schwerpunkt liegt auf Zugänglichkeit und Modularität.
  • Ein dritter Aufbau, der die als wichtig erkannten Möglichkeiten des zweiten übernimmt, aber weniger Friktion hat.

Im manchen Bereichen wie in der IT wechseln sich 2. und 3. dann auch öfter ab. Es kann sein, dass sich schon nach ein paar Iterationen sich auch ein festes Ziel für eine Reise ergibt, dann ändert sich der Modus.

Bei einem Projekt mit festem Ziel versammle ich erst alle Zutaten, plane Zeit ein, erlerne die notwendigen Fähigkeiten und setze dann um. Der Unterschied liegt in der Regel weder im Umfang noch in der Komplexität, sondern im Verhältnis benötigtes zu vorhandenem Wissen. Auch das ist ein Transfer, den ich im Geschäft regelmäßig vermisse, oft wird da „Agile everything!“ oder Agilewashing betrieben bis es krarumpelt.

Falk Dübbert

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Wer rastet, der rostet später

4. Dezember 2019

Eigentlich läuft es gerade recht gut. Ich mache in der Stadtwohnung endlich Fortschritte. Mittlerweile „funktionieren“ die Räume. Ich muss aber weitermachen und alles, was nicht zur Funktion beitragen kann, entfernen.
Die exotische Rumänin auf dem Bild ist der Hund meiner Eltern und war für einen Tag zu Besuch. Ich wollte testen, ob ich sie notfalls für eine übersichtliche Zeit bei mir aufnehmen kann. Das hat geklappt. Nach etwa vier Stunden gehörte die Wohnung ihr und sie hatte zwei Lieblingsorte. Mein hässliches Sofa und die Kofferraumdecke vor meinem Wäscheschrank. Es gab keine Unglücke und Füttern und Tränken sind auch kein Problem.
Die Entscheidung wirklich zu wohnen und eine Wohnung nicht nur als umbauten Platz für seine Dinge oder Platz zum Waschen, Duschen und Essen zu sehen, ist ein wichtiger Schritt für mich.

Die Konzepte ändern sich auch nicht mehr so dramatisch, wie zu Anfang des Jahres. Nach dem ersten Plan, der im Grunde eine herausgerissene Möbelkatalogseite hätte sein können, und der Uff-ich-schaffe-das-nicht-Phase, in der ich im Grunde nur meine alten Möbel aufstellen und dann meine Ruhe haben wollte, danach habe ich nun einen Mittelweg gefunden.
Es ist immer noch zuviel geplantes und angefangenes im Rennen, das abgebaut werden muss. Die Einschränkungen kommen von Platz und Zeit.

Die Videoausrüstung reift gerade in das Konzept aber solange ich noch technische und organisatorische Schulden der letzten fünf Jahre abtrage, kommt sie nur im Rahmen von „produktiven Tests“ zum Einsatz. Für Funk und Elektronik habe ich endlich ein Konzept entwickelt, das eben nicht auf schmallippigem Verzicht beruht. Nach dem ich zu jedem Gerät aufgeschrieben habe, was ihm fehlt und was noch zu tun ist, habe ich drei Gruppen und drei Qualitäten definiert, in die ich meine Ausrüstung einteile. Mit diesem Konzept kann ich überflüssiges verschenken oder entsorgen und zielgerichtet neues aufbauen.
Mein Testrack kommt einem Betrieb auch immer näher, genau wie die sonstige IT-Ausstattung in der Wohnung moderner wurde. Die Veranstaltungstechnik wird kleiner, aber besser. In Sachen Werkzeug kommen zwei Linie hinein. Zum einen lagere ich das ganz brutale Zeug aus, bis es gebraucht wird. Zum anderen packe ich alles so um, dass die Zeit von Eimern und Taschen endlich vorbei ist und bleibt.

Das Arbeitszimmer hat heute mit dem neuen, RIESIGEN Sitz-Steh-Schreibtisch endlich den vermissten Sprung gemacht. Zwar fällt das alles ein Stück weit unter „Toolbox-Fallacy“:https://medium.com/too-much-me/thetoolboxfallacy-883c4ff5f9b4, aber ich habe den Ablauf mit dem zweiten Schreibtisch bereits etabliert und er funktioniert.
Jetzt soll die Arbeit an Rechnern weniger ungesund werden. Der nächste Schritt im Arbeitszimmer ist vergleichsweise klein und beinhaltet den finalen Aufbau des Medienplatzes und ein paar Änderungen im Layout. Danach kommen dort eigentlich nur noch Sortieraktionen und technische Ersetzungen vor.

Falk Dübbert

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Etwas Genuss mit Vintage-HiFi.

17. November 2019

Ich hatte für die Verkabelung der Surround-Boxen im Wohnzimmer die Kabel von der Stereo-Anlage „geopfert“.
Die Anlage im Schlafzimmer hat ein paar Besonderheiten.
Zwar ist der CD-Player (Kenwood DP-1100SG) das, was von vielen Foristen und etlichen Händlern gerne als High-End verklärt wird, aber der Verstärker (Kenwood KA-747) ist ebenso ein 80er Jahre Kind und Verstärker hatten damals Kabelklemmen oder DIN-Stecker.
Von heutzutage üblichen Verstärkerleistungen bei Home-HiFi mit 100W pro Kanal und mehr war man noch meilenweit entfernt. Man spielte damals noch auf maximale Linearität und trieb irrsinnig viel Aufwand bei der Bauteile-Selektion. Heute klopft man alles per DSP und Software gerade und sieht entsprechend viel Leistungsreserven vor.
Welcher Weg der bessere ist, sollen spätere Generationen entscheiden.

Auch wenn alle Komponenten meiner Anlage aus 1985 bis 1989 stammen und damals bis auf bei der Infinity Kappa zwischen 30Hz und 40Hz Kurzschlüsse verpönt waren, haben meine Boxen (Heco Superior 740)- nominal 4 Ohm Impedanz – bereits bei knapp über Zimmerlautstärke größeren Stromhunger, als der Verstärker ohne Nachhelfen durch die Klemmen zu liefern vermag. Daher habe ich 4-adrige Kabel genommen und beide Klemmenpaare am Verstärker belegt.

An den Boxen gehen beide Kabel auf ein Steckerpaar.

(Dem Sicherheitsbeauftragten in mir dreht es natürlich die Zehennägel hoch, wenn man die gelb-grüne Litze mitbenutzt, aber erstens sind wir auf Sekundärseite, zweitens sind Farben erst mal nur Farben. )

Der Verstärker wird immer wieder als 2× 98W DIN bei 4 Ohm angegeben. Zum einen rutschen dabei die Harmonischen auf 0,09%. Zum anderen halte ich eine Strich-Leistung von 2× 73W für deutlich realistischer, wenn ich so piep mal Daumen von der Spannung in der Endstufe schätzen darf. Klanglich unterscheiden sich einzelnen Ausgänge ein ganz kleines bisschen an der Schwelle zur Einbildung. Wenn ich von Stellung „Speaker A“ auf „Speaker B“ weiterdrehe, habe ich für ein paar Sekunden den Eindruck eines etwas willigeren Oberbass. Von „Speaker B“ auf „A+B“ kann ich keinen Unterschied feststellen. Allerdings würde ich diesen Test nochmal gründlicher werktags in Abwesenheit der Nachbarn mit zum Beispiel der Overture 1812 vornehmen.

Gehörte CDs:
Johnny Cash – Solitary man.
Röyksopp – The Understanding
Otis Taylor – Recapturing the Banjo
Richard Strauss – Solti Zarathustra

Falk Dübbert

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Die Trennung (von Arbeit und Geschäft)

27. September 2019

Ich habe ein wenig (VIEL!) Zeit damit verbracht mein Arbeitszimmer (das Studio) umzuräumen. Ich denke, in ein paar Stunden ist es soweit, dass die geplanten Möbel alle Platz finden.

Die Idee ist einen Tisch zu haben, an dem ich gestalten kann. Sprich: es gibt einen 4k Bildschirm, einen Notebookhalter, eine egpu und ein Audio-Interface die alle für das Mac Book Pro vorbereitet sind.
Immerhin habe ich Fortschritt zu verzeichnen.

Falk Dübbert

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Netzwerkplanung im Kleinen

14. September 2019

Angestoßen durch ein Kundenprojekt habe ich mir meine WLAN- und LAN-Situation hier etwas durch den Kopf gehen lassen und jetzt endlich den Aufbau festgelegt. Da ich viel mit sehr großen Dateien arbeite, reicht mir WLAN pur nicht aus. Außerdem möchte ich die Leistung so absenken können, dass das WLAN in meiner Wohnung bleibt. Herausgekommen ist das:

Ein typischer in Europa gern gemachter Fehler ist das 1-6-11-Kanalmuster auf 2,4 GHz. 1-6-11 ist das einzige Überlappungsfreie Muster bei 11 je 22Mhz breiten Kanälen, also mit 802.11b-Kompatibilität und FCC-Konformität.
In Europa und bei N-WLAN als geringste Anforderung sind es aber 13 Kanäle mit je 20 MHz-Breite. Deswegen ist 1-5-9-13 auch Überlappungsfrei. Kanal 9 (der „MIKROWELLENKANAHL!!!!11elf!“) wird gemieden wie das geweihte Wasser, dabei laufen Mikrowellen abgesehen von Bestrahlungsgeräten in Kliniken selten und strahlen sehr selten nennenswert aus dem Gehäuse heraus (eigentlich nie). Mit vier Kanälen kann man seine APs zweidimensional so verteilen, dass keine überlappenden Sender nebeneinander liegen.

In der IT kommen viele Varianten des Vier-Farben-Theorems vor. So versucht man bei ganz paranoiden Ansätzen die Firewalls unterschiedlicher Hersteller der Sicherheitskomponenten so zu platzieren, dass ein Exploit nur in einer Zone, aber nicht in den benachbarten angewendet werden kann. Der BWLer, der den Finger auf den Mitteln hat bekommt bei solchen Gedankenspielen genauso Herzrasen wie der agile Full-Stack-Container-Automatisierer, weil damit alle Skaleneffekte zum Teufel sind.

Bei mir ist die Situation wie überall in urbanen Gebieten:
An Vorder- und Rückseite des Hauses sind 2,4GHz-Kanal 1 und 6 hoffnungslos überlastet. Wenn ich den AirCheck eine Stunde laufen lasse, hat er auf Kanal 6 über 30 Stationen empfangen, da es immer noch der voreingestellte Kanal von vielen Provider-seitig gestellten Routern ist.
Entsprechend fallen diese beiden Kanäle fast aus. Auf 5 GHz ist die Dämpfung der Wände ausreichend, dass freie Auswahl besteht mit einer kleiner Ausnahme von Kanal 36. Der am Fenster von 11 Stationen belegt ist, die aber alle an der Rauschgrenze liegen und somit kaum CDMA-Einschränkungen auslösen dürften.
Die Accesspoints beherrschen alle das automatische Umschalten der Clients auf 5 GHz. Somit sollte bei maximal 5m Abstand zu einem Accesspoint in der Wohnung 2,4 GHz kaum genutzt werden. Die Antennenstandorte habe ich durch Inversion ermittelt, also indem ich zwei Accesspoints mit omnidirektionalen Antennen an die Stellen stellte, wo ich typischerweise WLAN-Geräte verwende, und dann mit dem AirCheck die Stelle mit dem stärksten geometrischen Mittel der beiden Signale suchte. Eine Stelle, wo der eine Sender mit 90% und andere mit 10% anliegt, ergibt so 0,9*0,1=0,09; hingegen ergibt eine Stelle mit 45% und 45% 0,2025 und in Realität sind es eher 66% und 60%.
Die gleiche Methode klappt übrigens auch bei der Suche nach dem Aufstellungsort von Subwoofern.

Die Sicherheitsthematik ist dagegen etwas komplizierter.

Gäste wollen oft auch mal WLAN und ein Aufkleber an der Wohnungstür verrät per QR-Code das Passwort für das Gäste-WLAN, in dem der Router ein Captive-Portal mit Nutzungsbedingungen bereithält, die als Schutzzauber vor Anwaltspost aus München oder vom Westufer der Alster schützen sollen. Die Gäste können untereinander nicht sehen und die IP-Ports laufen über eine Positiv-Liste, während gesperrte Seiten mit einer Sperrliste gehandhabt werden.

Bei mir wird Technik auch mal älter. Solange der Drucker noch tut und der Toner oder die Tinte nicht exorbitant teurer geworden ist, bleibt er und beim NAS, Scanner oder Telefon gilt das gleiche. Das heißt, dass ich einiges an Hardware habe, die seit Jahren kein Sicherheitsupdate empfangen hat. Diese Geräte landen im blauen Netz, das intern alles erreichen kann, aber nicht oder nur eingeschränkt „raus“ darf und vor allem dürfen von außen nur äußerst eingeschränkt Geräte „rein“.

Dazu kommen die „Gast-Rechner“. Meine (streng genommen die meiner Arbeitgeberin) Kunden lassen typischerweise keine fremden Rechner in ihre Netze. Stattdessen bekommt man ein Notebook oder neuerdings einen Compute-Stick oder eine VM, der die das außer generischen Mäusen und Tastaturen keine USB-Verbindung akzeptiert. Die Verbindung zum Kunden geschieht über VPN. Damit braucht dieses Gerät Internet.

Mein Firmennotebook braucht Zugang zu einer Cloud und ich gönne mir den Luxus, selbst vor Ort drucken zu können. Diese Geräte landen im grauen Netz, wo im Grunde die gleichen Regeln, gelten wie im Gäste-WLAN, außer dass keine Anmeldung erforderlich ist und man den Drucker erreichen darf.

Meine eigenen WLAN-fähigen Geräte (Bluray-Player, Fernseher, Streamplayer, Spielekonsolen, Smartphone, Tablets, Webcams, Waschmaschinen…) brauchen auch Internetzugang, aber keinen Kontakt zu Drucker oder NAS.

Technisch setze ich das ganze so um, dass im Abstellraum eine kleine USV den Router, das NAS und einen 2-Port-POE-Injektor versorgt. Der Injektor wiederum versorgt zwei POE-PD-Switche, an denen die Accesspoints und alle Clients hängen. Aus dem Router kommen Trunks zu den Switchen und zu den Accesspoints gehen ebenfalls Trunks, aber mit weniger VLANs. Die Administrationsoberfläche ist nur per Kabel im Abstellraum erreichbar und die der Accesspoints ist komplett abgestellt.

(Update 1, 14.9.2019: Die Linie vom Switch zum Medienarbeitsplatz muss natürlich schwarz sein.
Update 2+3, 15.9.2019: Einige Besucher fragen, wo das VLAN1 ist. Das native LAN1 ist nur an Port1 des Routers konfiguriert.)

Falk Dübbert

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53 Meter

22. Juni 2019

Kommenden Monat beginne ich damit, das Wohnzimmer anzupassen. So Inneneinrichtungsdinge macht man besten im Hochsommer und Auto-Restaurationen im Winter. Anderenfalls wäre das keine Herausforderung. 

 

Es gäbe zwar diesmal einen Teppich, der die Kabel diskret verdecken würde, aber ich habe mich entschieden, den langen Weg nach Hause zu gehen. 

Die 4 Kabel (2× 2,5mm^2 und 2× 1,5mm^2) für die rückseitigen Lautsprecher lege ich zusammen in einen Kabelkanal, der auf der Fußleiste an der Wand lang laufen wird. Da ich einmal, nein viermal, um das halbe Wohnzimmer herum muss, ist etwas mehr Kabel zu verlegen: 53m, um genau zu sein. 

Die vier großen Boxen bekommen bei der Aufarbeitung eine Bi-Amping- / Bi-Wiring -fähige Frequenzweichenplatine und entsprechende Terminals. Wenn ich Glück habe, muss ich nur zwei Leiterbahnen auftrennen, zwei zusätzliche Anschlüsse anlöten und die Terminals einfräsen. 

Ich habe zwei Verstärker zur Auswahl. Der eine ist ein Panasonic SA-XR58 und der andere ein SA-BX500. Obwohl der XR58 deutlich älter und auf dem Papier das schwächere Gerät ist, ist er im Gegensatz zum BX, der so etwas wie das Last Ditch-Gerät aus dem Hause Panasonic ist, klanglich erheblich stärker. Die Class-D-Module von Texas Instruments gelten immer noch als sehr gut. Der Receiver verfügt über 7 interne Endstufen und kann mittels Bi-Amping die Frontboxen mit noch höherer interner Dämpfung ansteuern, was ich in Zukunft nutzen möchte.

Falk Dübbert

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