Falk Dübbert

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Vitara-Liste

vor 1355 Tage

Ich nenne ja einen Suzuki äh Santana-Vitara als Spielmobil mein Eigen:

Zum einen sind die Santana-Vitaras Mischlinge zwischen dem 16V, dem Diesel und dem Ur-Vitara. Zum Anderen hat mindestens ein Vorbesitzer Extrem-Pfusching betrieben:

  • Vitara-typisch waren die Bereiche um alle Verschraubungen, wo die Karosserie mit dem Rahmen verschraubt ist total vergammelt.
  • Rost gibt es auch in den Fußräumen, unterm Kofferraum und in beiden Schwellern.
  • Motor und Getriebe waren mit M8-Schrauben und M8-Gewindestangen verbunden, die an einem Ende krummgehauen wurden. Es waren 8.8er Schrauben wie sie in Werkstätten vorkommen und nicht das in Baumärkten übliche Dreckszeug.
  • Der Wagen hat eine Tür von einem JLX bekommen, der Fensterheber ist jedoch mit einer fliegenden Sicherung an irgendeiner 12V Leitung angeschlossen, die ich bislang nicht zuordnen konnte
  • Die Kabel, die das Radio versorgen sind an die vom Zigarettenanzünder gelötet.
  • Das Radio ist ebenso im Abenteuermode angeschlossen.
  • Die hintere Bremsanlage ist mit einem T-Stück erweitert worden, wo keins hingehört. Dadurch passen originale Schläuche und Leitungen nicht.

Einen Teil des Pfusches konnte ich 2011 in Ordnung bringen, als ich Motor und Getriebe einmal überholt und mir etwas von der vorenthaltenen Leistung wiedergeholt habe. Seit Monaten liegt der Wagen still und ich kämpfe gegen die mehrköpfige Werkstatt-Pfusch-Hydra. Am Ende ist nun bis auf den Hauptbremszylinder die Bremsanlage komplett erneuert.

Im kommenden Jahr geht es an den Pfusch, bei dem ich mehr den Vorbesitzer als die Werkstatt des Verkäufers im Verdacht habe.

  • Rückbau der bisherigen HiFi-Verkabelung bis auf den originalen Kabelbaum
  • Einlegen zusätzliches 4mm Kabel mit einer 40A Sicherung.
  • Einbau eines Sicherungshalters über dem Beifahrerfußraum
  • Neuanschluss der Fensterheber
  • Einbau Antennenfuß
  • Einbau der neuen Alarmanlage
  • Einbau Zentralverriegelung
  • Neuverkabelung Subwoofer, Sitzheizung, Radio, 4 Lautsprecher, Funkgerät1, Funkgerät2, Suchscheinwerfer, 12V-Dose und Heizlüfter
  • Wenn die Kabelbäume alle gezogen sind, kommt einmal Wachs in die Holme und Schweller

Trennstellen stelle ich, wo ich kann auf Tyco Seal um.

Falk Dübbert

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Endlich wieder Kaffee!

vor 1370 Tage

WP 20151124 00 06 46 Pro

 

Was lange währt, wird endlich gut. Zwei Wochen lag der Dichtungssatz bei mir herum. Jetzt brüht die Krups EA8038 wieder Kaffee, der auch den Hufeisentest* besteht. Andererseits sind Jura/Krups/AEG-Maschinen dieser Serie innen so richtig eklig.

Obwohl sie neu bei gleichem Innenleben von 299,- bis 699,- Euro kosteten, haben alle Geräte der Reihe kein Ableitsystem, dass diesen Namen verdienen würde. Immerhin haben die Designer ein paar Trichter vorgesehen. Das Discard-Water landet jedoch mit allerhand Trester einfach nur in der Bodenwanne und bekommt dort grüne Haare.

Da ich jetzt weiß, wie man sie aufmacht und es eigentlich nur elf normale Schrauben sind, werde ich dass nun halbjährlich tun.

* Es geht unter: Der Pott steht unter der Teewasser-Düse.
Es bleibt drauf liegen: Kaffee, mild.
Es löst sich auf: Mein Kaffee.

Falk Dübbert

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Sechskant-Hülsenmutter, M6, 27mm Länge

vor 1386 Tage

Manchmal sind es kleinen Dinge, die einem den Spaß verderben. Heute fehlt mir die Hülsenmutter, so dass ich die Vorderradbremse nicht befestigen könnte. Sieben Läden habe ich aufgesucht - ohne Erfolg. Damit warte ich nun lieber darauf, dass mir das Internet zwei Titan-Hülsenmuttern in M6 bringt eine in 10mm und eine in 27mm Länge.

Falk Dübbert

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Rennrad, Rennradtechnik am Alltagsrad

vor 1392 Tage

So langsam geht der Bau des Rennrads voran. Auch die Unterbringung klärt sich so langsam.

WP 20151031 19 33 53 Pro

 

Die meisten neuen gebrauchten Teile waren jetzt im Ultraschallbad oder hatten ausreichend Kontakt mit Zahnbürstes bösen Zwilling. Danach habe ich sie an den richtigen Stellen mit Teflon-Fett² versehen und eingewachst. Gummiteile habe ich getauscht oder mit Gummipflege eingesprüht.

Ursprünglich wollte ich ein kompromissloses Rad bauen. Das habe ich bei einigen Teilen nicht durchgezogen. So sind die Schläuche die normalen Butyl-Schläuche mit 105gr Gewicht, der Sattel ist mit 246gr auch eher in der Klasse Brummer zuhause. Das Schaltwerk ist ein Ultegra und kein Dura-Ace und damit 30gr schwerer und gerüchteweise schlechter verarbeitet. Das Lenkerband ist auch eher dicker, weil ich recht große Pfoten habe.

Mit den Carbon-Bauteilen betrete ich Neuland. Bislang dominierten bei mir Aluminium- und Stahlanbauteile. Zum einen war ich VIEL zu dick / schwer für Carbon, zum Anderen spielten die haltbaren Carbonteile und ich in unterschiedlichen Preisligen. Vor allem die Pflicht zu Montagepaste² bzw. das notorisch kleine Drehmoment der Befestigungsschrauben stellt micht vor neue Probleme. Bei Alu kommt nach fest festgefressen und bei Carbon kommt nach fest hinterlistig-irgendwann-kaputt. Ich gehe den Schritt aber bereits jetzt um im Juli bzw. August nicht mit unbekanntem Material antreten zu müssen.

Dazu passt auch, dass ich das Schaltschema am Alltagsrad auf Rennradtechnik umstelle und dem alten Kämpen auch Rennrad-Laufräder spendiere. Zum einen ist die Schaltung am Rennrad jetzt auch schon gute zehn Jahre alt. Zum anderen war der Umbaugedanke auf MTB-Technik in Bielefeld entstanden, wo ich auf dem Arbeitsweg jeweils einmal über den Teutoburger Wald musste. Hier im Hamburger Westen fehlt es aber eindeutig an Mountains. Der Hügel bei DESY ist da schon das Maximum an Höhenmetern, was man kriegen kann.

Da ich heute am 3.11. das Alltagsrad winterfit gemacht habe, plane ich den Umbau auf Rennradtechnik im März, zusammen mit dem Sommerumbau. Die vom Alltagsrad abfallenden Teile werde ich überholen und zum Teil (Schaltung, Kurbelgarnitur) für einen Trekker und zum anderen Teil für ein wirklich billiges Winterrennrad (Laufradsatz) benutzen.

Update: Ich werde wohl doch Light-Schläuche nehmen.

² Ich bin mir der Umwelt-Problematik von Nano- und Mikropartikeln in Schmierstoffen und Montagepasten bewusst. Ich habe am ganzen Fahrrad bislang 13 Tropfen an Lagern aufgebracht, die keinen Wasserkontakt haben werden.

Falk Dübbert

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Carbon oder nicht carbon, das ist die Frage

vor 1398 Tage

Hier wird das Rennrad nicht wohnen.

 

Da mir nun die erste Voll-Carbon-Gabel zugelaufen ist, muss ich meine Einstellung zu Carbon überdenken.

Bislang stand ich Carbon bei Fahrrädern sehr kritisch gegenüber. Die Vorteile der freien Formgebung sehe ich wohl. Bei Lenkern und Sattelstützen ist es aber schwer, immer einen Gewichts- oder Steifigkeitsvorteil zu erkennen. Der Mangel an Steifigkeit wird von der Branche dann gerne als "Komfort" verkauft und ich komme mir etwas verkaspert vor. Gegen Carbon sprach, dass man es nicht entsorgen kann oder konnte. Zumindest Canyon entsorgt nun Fahrradteile in Stade und es scheint etwas Bewegung in dieser Richtung zu geben. Allerdings ist bei Carbon nicht nur das Ende sondern auch der Anfang des Lebenszyklus problematisch. Denn wenn man es ganzheitlich betrachtet, fragt man sich schon, was der Hersteller der Fasern mit den Abgasen macht. Ist der Arbeiter, der die Fasern in die Formen legt oder den Roboter bedient ausreichend geschützt? Was ist das für ein Epoxydharz, dass verwendet wird? Macht es Dämpfe?...

Dann bleibt die Frage, welche außer der Gabel Teile für die Verwendung von Carbon in Frage kommen. Bei der Tretkurbel ergibt sich kaum ein Vorteil. Ebenso wenig bei der Sattelstütze, Vorbau und Lenker.

Falk Dübbert

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Eiskalt geladen

vor 1400 Tage

WP 20151024 16 21 50 Pro

 

Ich habe heute meinen Fahrradständer am Boden verankert. Ich habe 12er Dübel benutzt. So ergab sich eine einfache Rechnung:

1 Loch = 1 Akku

Da ich nicht ewig warten wollte, nahm ich das 5A-Ladegerät, was der eh vom Bohren noch heiße Akku mit notabschalten quittierte. Bei minus 18 Grad konnte ich ihn dann aufladen und alle Löcher in endlicher Zeit setzen.

Falk Dübbert

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Zwischendurch mal was anderes... Ö-K.O.

vor 1411 Tage

Nach dem ich meinen Heimserver "erfolgreich" heruntergefahren und gegen ein Six-Bay-NAS getauscht habe, sieht mein Stromverbrauch auch wieder besser aus. Aktuell habe ich laut Zwischenzähler aber immer noch einen Dauerverbrauch von 101W.

Davon kann ich zuordnen:

  • 22W Router
  • 14W NAS (Festplatten aus)
  • 21W Telefonanlage
  • 3W Heizungssteuerung
  • 5W Wetterstation
  • 2W Alarmanlage
  • 6W PTZ-Webcam (2x)
  • 4W Küchenradio

Die fehlenden Watt vermute ich in der Uhr in der Mikrowelle, der Kaffeemaschine, den Funksteckdosen, dem PC, dem Fax, dem Bluray-Player, den Mobilteilen und der Sirene der Alarmanlage bzw. deren Ladegeräte.

Falk Dübbert

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