Falk Dübbert macht Sachen

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Über Weihnachten...

19. Dezember 2019

3D Drucker:
  • Atmel tauschen
  • Sailfish laden
  • Extruder umbauen
    • neue Motoren
    • Metallextruder
  • Drucker insgesamt justieren und kalibrieren
Icom-Funkgeräte:
  • Digitalkabel herstellen
  • Antenne ausprobieren
MTB:
  • Laufradsatz 1 wieder geradeprügeln
  • Laufradsatz 2 mit Spikes versehen
  • Federgabel warten (Ölwechsel)
  • auf Endmaß putzen
Rennrad:
  • Winter-LRS klarmachen
  • auf Endmaß putzen
Falk Dübbert

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Mit seiner Kamera alt werden

14. Dezember 2019

„Wenn man ein totes Pferd reitet, sollte man wenigstens für einen bequemen Sattel sorgen. Es wird ein langer Ritt.“

Eigentlich macht es keinen Sinn, sich noch weiter mit HD-Kameras aufzuhalten. Dann ist da noch der Punkt:
bq. „Wenn Du weniger erfolgreich bist als alle anderen und etwas anders machst als alle anderen, solltest Du Dir ein paar Fragen stellen und sie beantworten können.“

Fangen wir an. Aktuell versuche ich einen Workflow zu entwickeln um meinen YT-Kanal zu bespielen. Der Anspruch ist hoch. Eigentlich zu hoch. Normalerweise geht man in solche Projekte mit einem agilen Ansatz rein. Also

  1. produzieren
  2. bewerten & Feedback sammeln
  3. Änderungen aufnehmen
  4. wiederholen

Sicher macht so etwas Spaß, aber ich habe zum einen das Late-to-the-party-Problem und zum anderen sind die erkannten Probleme bislang alle im Produktionszeit/Filmminute Verhältnis. Der Versuch mit der DSLR zu filmen, ergab eine tolle Bildqualität aber hatte ein noch schlechteres Verhältnis als die bisherigen Videos und mit Verlaub gesagt habe ich lieber ein gutes 720p-Bild als ein 4k mit Fokusproblemen und schlechtem Ton.

Beim angepeilten Setting brauche ich
  • die Kamera
  • einen LED-Scheinwerfer als Kopflicht
  • ein Ansteckfunkmikrofon
  • das Richtmikro auf der Kamera als Backup für das Funkmikro, ein zweiter Anstecker für ein Buddy-Setup oder ein Handmikro für spontane Interviews unverkabelter Partner

Eine DSLR oder eine Spiegellose kann man sicher soweit riggen, dass sie das aufnehmen kann, aber ich stellte mir die Frage ob das dann benutzbar und gleichzeitig zuverlässig ist. Ich besitze ein Schulter-Rig für einen solchen Einsatz, der genügend Montagepunkte für das genannte Zubehör böte und bei dem Einsatz zeigte sich das auch durchaus benutzbar, aber die Zuverlässigkeit (in IT-Sprech sowohl „Verfügbarkeit“ als auch „Zuverlässigkeit“) leidet sehr.
Ein paar weitere Aspekte beleuchtet Chris Foremann in seinem Redshark-Meinungs-Artikel zu Frankencameras
Als echter Profi legt er den Fokus natürlich auf Zeit.

Man muss ein sehr fleißiges Bienchen sein um das Gestrüpp zu montieren und dann auch sehr wachsam seinen Fokus und seinen Audiopegel im Auge behalten. HDMI- und 3,5mm Rundstecker sind aber nichts, womit man die Kamera am langen Arm herumtragen oder im Gedränge einer Messe filmen will. Der Grund, warum ich dann mehr Material weggeschmissen habe als sonst, war zwar kein technischer, aber hing mit meiner Überforderung zusammen.

Kurz: ich bleibe auch 2020 bei meinen Dinosauriern.

Profikameras haben geradezu lächerlich große Umfänge, was die Belichtung angeht. Selbst wenn man drei Blenden daneben liegt, ist das Bild noch gut.
Der Autofokus hat sich nur ganz ganz selten für das falsche entschieden und wenn sind die Sensoren klein genug, dass man das Material bei YT trotzdem stehen lassen kann. Als Imagefilm reicht es eh nie. Dafür mietet man sich besser was in 4K.
Beim Ton habe ich XLR-Anschlüsse mit Phantomspannung und dahinter vier gute Vorverstärker mit einem PCM-Recorder, der die kleinen Modelle von Tascam und Zoom locker an die Wand spielt. Sollte der Funk-Ton nichts taugen, habe ich noch das Richtmikro und wenn beides Grütze ist, zeichnet die Kamera auf den Kanälen 3 und 4 immer noch die eingebauten Mikros auf.

Die erste Version im Sommer ohne Scheinwerfer:

Das war robust, und funktionierte.

Der Aufbau mit dem ich Interviews am Rande einer Tagung gedreht habe:

Der Magic-Arm ist aber nichts, wenn mann man die Kamera tragen und portabel nutzen will. Also:

Die Schiene oben bietet Platz für zwei Funkempfänger und einen Scheinwerfer. Änderungen:
  • Die Mikrofone bekommen ein Digital-Upgrade.
  • Der China-Scheinwerfer wir einem anderen China-Scheinwerfer (Aputure AL-MX) und unter der Schiene Platz finden.
Falk Dübbert

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Wer rastet, der rostet später

4. Dezember 2019

Eigentlich läuft es gerade recht gut. Ich mache in der Stadtwohnung endlich Fortschritte. Mittlerweile „funktionieren“ die Räume. Ich muss aber weitermachen und alles, was nicht zur Funktion beitragen kann, entfernen.
Die exotische Rumänin auf dem Bild ist der Hund meiner Eltern und war für einen Tag zu Besuch. Ich wollte testen, ob ich sie notfalls für eine übersichtliche Zeit bei mir aufnehmen kann. Das hat geklappt. Nach etwa vier Stunden gehörte die Wohnung ihr und sie hatte zwei Lieblingsorte. Mein hässliches Sofa und die Kofferraumdecke vor meinem Wäscheschrank. Es gab keine Unglücke und Füttern und Tränken sind auch kein Problem.
Die Entscheidung wirklich zu wohnen und eine Wohnung nicht nur als umbauten Platz für seine Dinge oder Platz zum Waschen, Duschen und Essen zu sehen, ist ein wichtiger Schritt für mich.

Die Konzepte ändern sich auch nicht mehr so dramatisch, wie zu Anfang des Jahres. Nach dem ersten Plan, der im Grunde eine herausgerissene Möbelkatalogseite hätte sein können, und der Uff-ich-schaffe-das-nicht-Phase, in der ich im Grunde nur meine alten Möbel aufstellen und dann meine Ruhe haben wollte, danach habe ich nun einen Mittelweg gefunden.
Es ist immer noch zuviel geplantes und angefangenes im Rennen, das abgebaut werden muss. Die Einschränkungen kommen von Platz und Zeit.

Die Videoausrüstung reift gerade in das Konzept aber solange ich noch technische und organisatorische Schulden der letzten fünf Jahre abtrage, kommt sie nur im Rahmen von „produktiven Tests“ zum Einsatz. Für Funk und Elektronik habe ich endlich ein Konzept entwickelt, das eben nicht auf schmallippigem Verzicht beruht. Nach dem ich zu jedem Gerät aufgeschrieben habe, was ihm fehlt und was noch zu tun ist, habe ich drei Gruppen und drei Qualitäten definiert, in die ich meine Ausrüstung einteile. Mit diesem Konzept kann ich überflüssiges verschenken oder entsorgen und zielgerichtet neues aufbauen.
Mein Testrack kommt einem Betrieb auch immer näher, genau wie die sonstige IT-Ausstattung in der Wohnung moderner wurde. Die Veranstaltungstechnik wird kleiner, aber besser. In Sachen Werkzeug kommen zwei Linie hinein. Zum einen lagere ich das ganz brutale Zeug aus, bis es gebraucht wird. Zum anderen packe ich alles so um, dass die Zeit von Eimern und Taschen endlich vorbei ist und bleibt.

Das Arbeitszimmer hat heute mit dem neuen, RIESIGEN Sitz-Steh-Schreibtisch endlich den vermissten Sprung gemacht. Zwar fällt das alles ein Stück weit unter „Toolbox-Fallacy“:https://medium.com/too-much-me/thetoolboxfallacy-883c4ff5f9b4, aber ich habe den Ablauf mit dem zweiten Schreibtisch bereits etabliert und er funktioniert.
Jetzt soll die Arbeit an Rechnern weniger ungesund werden. Der nächste Schritt im Arbeitszimmer ist vergleichsweise klein und beinhaltet den finalen Aufbau des Medienplatzes und ein paar Änderungen im Layout. Danach kommen dort eigentlich nur noch Sortieraktionen und technische Ersetzungen vor.

Falk Dübbert

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Wie man Akkus rettet

27. November 2019


Da auf einen eigentlich als Blödelei gemeinten Tweet viele Fragen aufkamen, will ich kurz schreiben wie ich Akkus in, an, und für Geräte „rette“.

Ob ein Akku rettbar ist und von welcher Dauer die Maßnahme ist, hängt von der Technologie des Akkus ab.

  • Bleiakkus lagern sich in der Regel tot. Während man echte Nasszellen theoretisch ausspülen, filtern und wieder auffüllen kann, sind Bleigelakkus, die sich einmal unter 0,8V pro Zelle entladen haben, dauerhaft defekt. Es gibt keine sinnvolle Rettung, auch Impulsladeverfahren helfen nicht – Im Gegenteil: oft hat die Zelle mit der geringsten Kapazität nach Hochstromverfahren einen Kurzschluss. Tod durch Zyklenzahl habe ich nur bei den Blei-Kaugummis der Aiwa-Kassettenplayer gesehen.
  • Lithium-basierte Akkus lagern sich auch tot, aber die Selbstentladung ist so gering, dass die anderen Mechanismen, Eindringen von Sauerstoff, Kapazitätsverlust beim Laden / Entladen, Schädigung durch Temperatur etc. dominieren.
    Es ist einigermaßen gefährlich, einen LiPo- oder LiIo-Akku zu reanimieren und eigentlich nie erfolgreich. Bei tiefentladenen Akkus kann man es aber mal versuchen – die kurzfristige Überlebensrate liegt bei 50%.
  • NiMH-Akkus verlieren gerne durch schlechte Ladegeräte und unvollständige (Ent-) Ladezyklen an Kapazität. Der Effekt wird lazy-battery genannt und ist durch vollständige Zyklen fast vollständig umkehrbar. Die anderen Ausfallmechanismen (Verbrauch des Getters und der Elektroden) sind hingehen fast nie umkehrbar. Bei der Rettung unterscheiden sich RTU/LSD-Typen nicht von Hochstrom-Typen.
  • NiCd-Akkus sind die eigentlichen Zombies. Die normalen Ausfallmechanismen wirken bis hin zum Zellentod, aber ein lediglich scheintotgelagerter NiCd-Akku kann eigentlich immer wieder reanimiert werden.
  • Rettung von LiPo-Taschenzellen und LiIo-Rundzellen: Ist der Akku noch „dünn“? Wenn ja, an einem Strom-begrenzten Netzteil mit (Ladeschlussspannung – 0,2V) und (C/10), also der Kapazität in Ampere durch Stunden und durch 10 als Strom für 4 Stunden laden. Danach die Zellspannungen einzeln messen, sollten die noch beisammen sein, kann man ein normales Ladegerät nutzen. Der einzige Grund für einen weiteren Zyklus ist die Zuverlässigkeitsprüfung. Es sollte selbstverständlich sein, dass ein geretteter Akku nicht mehr geflogen werden kann.
  • Rettung von NiMH und NiCd Akkus: Zunächst lädt man mit geringem Strom, z.B. C/4 für etwa eine Stunde und misst dann nach einer halben Stunde Ruhe die Zellen durch. Abweichler nach unten lädt man noch mal einzeln nach – sonst droht eine Spannungsumkehr einzelner Zellen.
    Jetzt kommt die Stunde des Modellbau-Ladegeräts mit Zyklenautomatik. Der erste Durchlauf mit 1x Entladen und Laden erfolgt mit C/2 Laden und C/2 Entladen auf 1,0 V pro Zelle. Hierbei sollte man einen Blick auf die Spitzenspannung beim Ladevorgang werfen, sofern das Ladegerät das zulässt. Danach lädt man mit 100% und entlädt mit 67%. Fünf Zyklen sind eine vernünftige Größe. Der Akku sollte dabei zunächst sehr wenig Kapazität aufbauen. In der Regel wacht er erst nach dem dritten Zyklus auf und wird „besser“. Der Innenwiderstand nimmt ab, was man an der fallenden Spitzenspannung erkennen kann.
    Sind die ersten 5 Zyklen absolviert, kann man mit dem Ladestrom auf 150% und dem Entladestrom auf 100% hochgehen. Viele unterschätzen, wie viele Zyklen ein Akku braucht. Ich gehe mittlerweile von mindestens 30 Zyklen aus. Eine solche Behandlung lohnt sich also nur, wenn des Akku nicht ohne weiteres geknackt mit neuen Zellen bestückt werden kann. Bei Rundzellen lohnt es sich im Grunde nie.
Falk Dübbert

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Das große wird das Kleine

26. November 2019

Mit, an und in Geräten „rumspielen“ ist in einer Zeit, in der Firmen wie Apple hauptsächlich durch Reparaturverhinderungen auffallen und damit durchkommen, vielleicht nicht mehr zwingend das sozialadäquate Verhalten.

Aber ich möchte die Skills, die ich mir durch den Amateurfunk angeeignet habe auf keinen Fall verlieren. Als Schüler hätte ich mir meine Ausrüstung nie leisten können, wenn ich nicht dadurch, dass ich defekte Geräte kaufen und diese reparieren konnte, doch Zugang geschaffen hätte.

Damals durften die Deltaoscars nur 2m und 70cm (und eigentlich nur 10W EIRP…).
Das Elternhaus war im Tal und es gab nur zwei Richtungen mit guter Reichweite, trotzdem hatte ich in der einen einen regelmäßigen Kontakt in Belgien und in der anderen einen nach Dänemark. Bei Sporadic-E ging es auch mal bis nach England.
Mein erste Funkgerät war ein 70er Jahre Allmode-Brocken IC-211e. Ich habe einmal den Fehler gemacht, den in eine Werkstatt zu geben, von der er noch kaputter als vorher wiederkam. Mit dem Service-Manual und habe ich damals gelernt wie digitale Systeme funktionieren und nach und nach nachvollzogen, wie die Ingenieure mit nur wenigen Custom-ICs Schaltungen designten. Ich würde lügen, wenn ich behaupten würde, dass ich sowas jetzt in angemessener Zeit auch könnte, aber der an den Hochschulen heute vermittelte Designprozess läuft anders. Heutzutage wird stark modelliert und viele Elemente in Software verlagert.

Dadurch sind Schaltungsdesigns entweder sehr generisch, software-definiert und auf polypotente Bauteile angewiesen oder die Funktion ist auf nur für diese Schaltung hergestellte Chips angewiesen. Beides ist in meinen Augen … (mööp).

Leider macht auch der Amateurfunk vor dieser Entwicklung nicht halt, selbst Icom, bis vor kurzem mein bevorzugter Lieblingshersteller, verkauft jetzt im Grunde Rechner mit Hochfrequenz-Verarbeitung.

Falk Dübbert

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Etwas Genuss mit Vintage-HiFi.

17. November 2019

Ich hatte für die Verkabelung der Surround-Boxen im Wohnzimmer die Kabel von der Stereo-Anlage „geopfert“.
Die Anlage im Schlafzimmer hat ein paar Besonderheiten.
Zwar ist der CD-Player (Kenwood DP-1100SG) das, was von vielen Foristen und etlichen Händlern gerne als High-End verklärt wird, aber der Verstärker (Kenwood KA-747) ist ebenso ein 80er Jahre Kind und Verstärker hatten damals Kabelklemmen oder DIN-Stecker.
Von heutzutage üblichen Verstärkerleistungen bei Home-HiFi mit 100W pro Kanal und mehr war man noch meilenweit entfernt. Man spielte damals noch auf maximale Linearität und trieb irrsinnig viel Aufwand bei der Bauteile-Selektion. Heute klopft man alles per DSP und Software gerade und sieht entsprechend viel Leistungsreserven vor.
Welcher Weg der bessere ist, sollen spätere Generationen entscheiden.

Auch wenn alle Komponenten meiner Anlage aus 1985 bis 1989 stammen und damals bis auf bei der Infinity Kappa zwischen 30Hz und 40Hz Kurzschlüsse verpönt waren, haben meine Boxen (Heco Superior 740)- nominal 4 Ohm Impedanz – bereits bei knapp über Zimmerlautstärke größeren Stromhunger, als der Verstärker ohne Nachhelfen durch die Klemmen zu liefern vermag. Daher habe ich 4-adrige Kabel genommen und beide Klemmenpaare am Verstärker belegt.

An den Boxen gehen beide Kabel auf ein Steckerpaar.

(Dem Sicherheitsbeauftragten in mir dreht es natürlich die Zehennägel hoch, wenn man die gelb-grüne Litze mitbenutzt, aber erstens sind wir auf Sekundärseite, zweitens sind Farben erst mal nur Farben. )

Der Verstärker wird immer wieder als 2× 98W DIN bei 4 Ohm angegeben. Zum einen rutschen dabei die Harmonischen auf 0,09%. Zum anderen halte ich eine Strich-Leistung von 2× 73W für deutlich realistischer, wenn ich so piep mal Daumen von der Spannung in der Endstufe schätzen darf. Klanglich unterscheiden sich einzelnen Ausgänge ein ganz kleines bisschen an der Schwelle zur Einbildung. Wenn ich von Stellung „Speaker A“ auf „Speaker B“ weiterdrehe, habe ich für ein paar Sekunden den Eindruck eines etwas willigeren Oberbass. Von „Speaker B“ auf „A+B“ kann ich keinen Unterschied feststellen. Allerdings würde ich diesen Test nochmal gründlicher werktags in Abwesenheit der Nachbarn mit zum Beispiel der Overture 1812 vornehmen.

Gehörte CDs:
Johnny Cash – Solitary man.
Röyksopp – The Understanding
Otis Taylor – Recapturing the Banjo
Richard Strauss – Solti Zarathustra

Falk Dübbert

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Stockholming?

7. November 2019

Ich habe mein Telefon und mein Tablet gegen die aktuellen Modelle aus Cupertino getauscht.
Beim Telefon war die Unzufriedenheit eigentlich nicht groß genug um einen Tausch zu rechtfertigen. Primär fehlte es mir beim 6s an Wasserdichtigkeit und nativer QI-Ladefunktion.
Beim Tablet – Ipad 4 – fehlte es deutlich an Uumpf. Immer mehr Webseiten schafften es, sowohl Safari als auch Brave regelrecht einfrieren zu lassen. Dedizierte Apps konnten dem etwas abhelfen, aber z.B. im Falle YouTube war man so auch der Werbung voll ausgesetzt.

Ich habe für die Ablösung des MacBooks in 24 Monaten eine Liste und ich habe so meine Zweifel, dass Apple angesichts, dass es für sie immer noch so gut läuft, die bisherige Arroganz ablegt:
  • i9 oder i7 mit sechs physischen Kernen, den man bitte auch wirklich nutzen darf. Der i7 im meinem MacBook neigt nicht erst seit Catalina dazu, hitzköpfig zu sein.
  • zusätzliche GPU mit eigenem RAM, die man bitte auch wirklich nutzen darf. Ich kann es nicht genau sagen, aber die Wärmebildkamera meint auch hier, dass Apple wohl eher die Poser als die Pro-User im Blick hatte.
  • maximal 24mm hoch
  • Einbauplatz für 2 m.2 SSDs mit je mindestens 4-PCIe Lanes und der Möglichkeit diese als RAID0 zu betreiben.
  • echter 4K60p HDMI oder micro-DP (Screw you! John. Thunderbolt only sucks!)
  • Thunderbolt3
  • tauschbare Tastatur
  • vernünftiges Akku-Management mit der Möglichkeit, das Ladegerät bei 80% auszuschalten.
  • 2,5k oder echtes 4K Display
  • 1 GBit oder schneller Netzwerkport.

Ich plane mit der System-bestimmenden Komponente immer 4 Jahre. Davon sind für das MacBook jetzt zwei vergangen.
Ein Teil der Probleme kann ich durch externe Lösungen adressieren, aber bei fast 4K Systempreis ist meine Bereitschaft, nochmal 1k nachzuschießen eher gering.

Falk Dübbert

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Die Trennung (von Arbeit und Geschäft)

27. September 2019

Ich habe ein wenig (VIEL!) Zeit damit verbracht mein Arbeitszimmer (das Studio) umzuräumen. Ich denke, in ein paar Stunden ist es soweit, dass die geplanten Möbel alle Platz finden.

Die Idee ist einen Tisch zu haben, an dem ich gestalten kann. Sprich: es gibt einen 4k Bildschirm, einen Notebookhalter, eine egpu und ein Audio-Interface die alle für das Mac Book Pro vorbereitet sind.
Immerhin habe ich Fortschritt zu verzeichnen.

Falk Dübbert

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Vitara-Liste

8. Dezember 2015

Ich nenne ja einen Suzuki äh Santana-Vitara als Spielmobil mein Eigen:

Zum einen sind die Santana-Vitaras Mischlinge zwischen dem 16V, dem Diesel und dem Ur-Vitara. Zum Anderen hat mindestens ein Vorbesitzer Extrem-Pfusching betrieben:

  • Vitara-typisch waren die Bereiche um alle Verschraubungen, wo die Karosserie mit dem Rahmen verschraubt ist total vergammelt.
  • Rost gibt es auch in den Fußräumen, unterm Kofferraum und in beiden Schwellern.
  • Motor und Getriebe waren mit M8-Schrauben und M8-Gewindestangen verbunden, die an einem Ende krummgehauen wurden. Es waren 8.8er Schrauben wie sie in Werkstätten vorkommen und nicht das in Baumärkten übliche Dreckszeug.
  • Der Wagen hat eine Tür von einem JLX bekommen, der Fensterheber ist jedoch mit einer fliegenden Sicherung an irgendeiner 12V Leitung angeschlossen, die ich bislang nicht zuordnen konnte
  • Die Kabel, die das Radio versorgen sind an die vom Zigarettenanzünder gelötet.
  • Das Radio ist ebenso im Abenteuermode angeschlossen.
  • Die hintere Bremsanlage ist mit einem T-Stück erweitert worden, wo keins hingehört. Dadurch passen originale Schläuche und Leitungen nicht.

Einen Teil des Pfusches konnte ich 2011 in Ordnung bringen, als ich Motor und Getriebe einmal überholt und mir etwas von der vorenthaltenen Leistung wiedergeholt habe. Seit Monaten liegt der Wagen still und ich kämpfe gegen die mehrköpfige Werkstatt-Pfusch-Hydra. Am Ende ist nun bis auf den Hauptbremszylinder die Bremsanlage komplett erneuert.

Im kommenden Jahr geht es an den Pfusch, bei dem ich mehr den Vorbesitzer als die Werkstatt des Verkäufers im Verdacht habe.

  • Rückbau der bisherigen HiFi-Verkabelung bis auf den originalen Kabelbaum
  • Einlegen zusätzliches 4mm Kabel mit einer 40A Sicherung.
  • Einbau eines Sicherungshalters über dem Beifahrerfußraum
  • Neuanschluss der Fensterheber
  • Einbau Antennenfuß
  • Einbau der neuen Alarmanlage
  • Einbau Zentralverriegelung
  • Neuverkabelung Subwoofer, Sitzheizung, Radio, 4 Lautsprecher, Funkgerät1, Funkgerät2, Suchscheinwerfer, 12V-Dose und Heizlüfter
  • Wenn die Kabelbäume alle gezogen sind, kommt einmal Wachs in die Holme und Schweller

Trennstellen stelle ich, wo ich kann auf Tyco Seal um.

Falk Dübbert

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Endlich wieder Kaffee!

24. November 2015

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Was lange währt, wird endlich gut. Zwei Wochen lag der Dichtungssatz bei mir herum. Jetzt brüht die Krups EA8038 wieder Kaffee, der auch den Hufeisentest* besteht. Andererseits sind Jura/Krups/AEG-Maschinen dieser Serie innen so richtig eklig.

Obwohl sie neu bei gleichem Innenleben von 299,- bis 699,- Euro kosteten, haben alle Geräte der Reihe kein Ableitsystem, dass diesen Namen verdienen würde. Immerhin haben die Designer ein paar Trichter vorgesehen. Das Discard-Water landet jedoch mit allerhand Trester einfach nur in der Bodenwanne und bekommt dort grüne Haare.

Da ich jetzt weiß, wie man sie aufmacht und es eigentlich nur elf normale Schrauben sind, werde ich dass nun halbjährlich tun.

* Es geht unter: Der Pott steht unter der Teewasser-Düse.
Es bleibt drauf liegen: Kaffee, mild.
Es löst sich auf: Mein Kaffee.

Falk Dübbert

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Sechskant-Hülsenmutter, M6, 27mm Länge

7. November 2015

Manchmal sind es kleinen Dinge, die einem den Spaß verderben. Heute fehlt mir die Hülsenmutter, so dass ich die Vorderradbremse nicht befestigen könnte. Sieben Läden habe ich aufgesucht - ohne Erfolg. Damit warte ich nun lieber darauf, dass mir das Internet zwei Titan-Hülsenmuttern in M6 bringt eine in 10mm und eine in 27mm Länge.

Falk Dübbert

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Rennrad, Rennradtechnik am Alltagsrad

1. November 2015

So langsam geht der Bau des Rennrads voran. Auch die Unterbringung klärt sich so langsam.

WP 20151031 19 33 53 Pro

 

Die meisten neuen gebrauchten Teile waren jetzt im Ultraschallbad oder hatten ausreichend Kontakt mit Zahnbürstes bösen Zwilling. Danach habe ich sie an den richtigen Stellen mit Teflon-Fett² versehen und eingewachst. Gummiteile habe ich getauscht oder mit Gummipflege eingesprüht.

Ursprünglich wollte ich ein kompromissloses Rad bauen. Das habe ich bei einigen Teilen nicht durchgezogen. So sind die Schläuche die normalen Butyl-Schläuche mit 105gr Gewicht, der Sattel ist mit 246gr auch eher in der Klasse Brummer zuhause. Das Schaltwerk ist ein Ultegra und kein Dura-Ace und damit 30gr schwerer und gerüchteweise schlechter verarbeitet. Das Lenkerband ist auch eher dicker, weil ich recht große Pfoten habe.

Mit den Carbon-Bauteilen betrete ich Neuland. Bislang dominierten bei mir Aluminium- und Stahlanbauteile. Zum einen war ich VIEL zu dick / schwer für Carbon, zum Anderen spielten die haltbaren Carbonteile und ich in unterschiedlichen Preisligen. Vor allem die Pflicht zu Montagepaste² bzw. das notorisch kleine Drehmoment der Befestigungsschrauben stellt micht vor neue Probleme. Bei Alu kommt nach fest festgefressen und bei Carbon kommt nach fest hinterlistig-irgendwann-kaputt. Ich gehe den Schritt aber bereits jetzt um im Juli bzw. August nicht mit unbekanntem Material antreten zu müssen.

Dazu passt auch, dass ich das Schaltschema am Alltagsrad auf Rennradtechnik umstelle und dem alten Kämpen auch Rennrad-Laufräder spendiere. Zum einen ist die Schaltung am Rennrad jetzt auch schon gute zehn Jahre alt. Zum anderen war der Umbaugedanke auf MTB-Technik in Bielefeld entstanden, wo ich auf dem Arbeitsweg jeweils einmal über den Teutoburger Wald musste. Hier im Hamburger Westen fehlt es aber eindeutig an Mountains. Der Hügel bei DESY ist da schon das Maximum an Höhenmetern, was man kriegen kann.

Da ich heute am 3.11. das Alltagsrad winterfit gemacht habe, plane ich den Umbau auf Rennradtechnik im März, zusammen mit dem Sommerumbau. Die vom Alltagsrad abfallenden Teile werde ich überholen und zum Teil (Schaltung, Kurbelgarnitur) für einen Trekker und zum anderen Teil für ein wirklich billiges Winterrennrad (Laufradsatz) benutzen.

Update: Ich werde wohl doch Light-Schläuche nehmen.

² Ich bin mir der Umwelt-Problematik von Nano- und Mikropartikeln in Schmierstoffen und Montagepasten bewusst. Ich habe am ganzen Fahrrad bislang 13 Tropfen an Lagern aufgebracht, die keinen Wasserkontakt haben werden.

Falk Dübbert

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Carbon oder nicht carbon, das ist die Frage

26. Oktober 2015

Hier wird das Rennrad nicht wohnen.

 

Da mir nun die erste Voll-Carbon-Gabel zugelaufen ist, muss ich meine Einstellung zu Carbon überdenken.

Bislang stand ich Carbon bei Fahrrädern sehr kritisch gegenüber. Die Vorteile der freien Formgebung sehe ich wohl. Bei Lenkern und Sattelstützen ist es aber schwer, immer einen Gewichts- oder Steifigkeitsvorteil zu erkennen. Der Mangel an Steifigkeit wird von der Branche dann gerne als "Komfort" verkauft und ich komme mir etwas verkaspert vor. Gegen Carbon sprach, dass man es nicht entsorgen kann oder konnte. Zumindest Canyon entsorgt nun Fahrradteile in Stade und es scheint etwas Bewegung in dieser Richtung zu geben. Allerdings ist bei Carbon nicht nur das Ende sondern auch der Anfang des Lebenszyklus problematisch. Denn wenn man es ganzheitlich betrachtet, fragt man sich schon, was der Hersteller der Fasern mit den Abgasen macht. Ist der Arbeiter, der die Fasern in die Formen legt oder den Roboter bedient ausreichend geschützt? Was ist das für ein Epoxydharz, dass verwendet wird? Macht es Dämpfe?...

Dann bleibt die Frage, welche außer der Gabel Teile für die Verwendung von Carbon in Frage kommen. Bei der Tretkurbel ergibt sich kaum ein Vorteil. Ebenso wenig bei der Sattelstütze, Vorbau und Lenker.

Falk Dübbert

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Eiskalt geladen

24. Oktober 2015

WP 20151024 16 21 50 Pro

 

Ich habe heute meinen Fahrradständer am Boden verankert. Ich habe 12er Dübel benutzt. So ergab sich eine einfache Rechnung:

1 Loch = 1 Akku

Da ich nicht ewig warten wollte, nahm ich das 5A-Ladegerät, was der eh vom Bohren noch heiße Akku mit notabschalten quittierte. Bei minus 18 Grad konnte ich ihn dann aufladen und alle Löcher in endlicher Zeit setzen.

Falk Dübbert

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Zwischendurch mal was anderes... Ö-K.O.

14. Oktober 2015

Nach dem ich meinen Heimserver "erfolgreich" heruntergefahren und gegen ein Six-Bay-NAS getauscht habe, sieht mein Stromverbrauch auch wieder besser aus. Aktuell habe ich laut Zwischenzähler aber immer noch einen Dauerverbrauch von 101W.

Davon kann ich zuordnen:

  • 22W Router
  • 14W NAS (Festplatten aus)
  • 21W Telefonanlage
  • 3W Heizungssteuerung
  • 5W Wetterstation
  • 2W Alarmanlage
  • 6W PTZ-Webcam (2x)
  • 4W Küchenradio

Die fehlenden Watt vermute ich in der Uhr in der Mikrowelle, der Kaffeemaschine, den Funksteckdosen, dem PC, dem Fax, dem Bluray-Player, den Mobilteilen und der Sirene der Alarmanlage bzw. deren Ladegeräte.

Falk Dübbert

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