Falk Dübbert Heimwerken

ein privates blog

5.08.18
von Falk Dübbert
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Noch eine kleine Ursache

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Mein Geländewagen hatte ja, wie bereits geschrieben, die Abgasuntersuchung nicht bestanden und ich war etwas ratlos, weil der Wagen sich sowohl den klassischen als auch den modernen Diagnosemethoden entzieht.

Das Problem war, dass der CO-Wert VIEL zu hoch war, obwohl der ganze Abgaszug neu ist. Mit dem Oszilloskop konnte man sehen, dass die Lambda-Regelung nicht funktionierte, aber nicht warum nicht.

Bei einem klassischen Wagen hätte man die Druckdosen, die die Regelung darstellten, auf Dichtigkeit und Federkraft überprüft und bei einem richtig modernen Wagen hätte ich den Scandevil an den OBD-2-Stecker gehängt und einfach die Livedaten aus dem Steuergerät angeschaut. 

Beim Suzuki Vitara, dessen Steuergerät mit etwa 40 Fehlercodes auskommen muss und keine Daten rausrücken kann, bleibt mir nur ein Werkstatthandbuch, das nur teilweise auf den “Spanier” passt. Denn obwohl Suzuki an dem Fahrzeug steht, stammt mein Geländecabrio von Santana aus Spanien und ist ein Mischling aus Technik vom Ur-Vitara mit Technik vom Nachfolger. Teile der Elektronik findet man nirgends und bis man überhaupt den Stecker für die Diagnoseschnittstelle gefunden hat, vergehen auch mal ein paar Stunden.

Aber irgendwann, wenn man mal  die Prüf-Leitfäden-begriffen hat, kommt man von der ich-repariere-alles-in-der-Gegend-und-schaue-ob-es-dann-besser-ist-Methode runter.

Der Fehlerkomplex “Spannung der Lambdasonde ändert sich nicht” ist eigentlich gut erklärt gewesen und die möglichen Fehlerursachen sind auch recht gut aufgeschlüsselt. Allerdings muss man erstmal in einem nicht Strg-F-fähigen Medium wie einem Buch darauf kommen, dass der Fehler genau so dort steht bzw. er steht auf Englisch “Oxygen Sensor Output Voltage doesn’t change”. Für einen zu hohen Wert steht dort:

  • Lambdasonde selbst prüfen (Erledigt, Fehler behoben)
  • Drosselklappengeber prüfen
  • Schlauch vom Unterdrucksensor prüfen (Erledigt und Fehler behoben)
  • Unterdrucksensor prüfen (Erledigt)
  • Wassertemperaturfühler prüfen (Erledigt)
  • Ansauglufttemperaturgeber prüfen (Erledigt)

Jeder dieser Punkte war wieder später auf einer eigenen Seite erklärt.

Hier war es ein Riss im Schlauch vom Ansaugtrakt zum Unterdrucksensor, der sich auf der Unterseite und hinter einem Kabelbaum versteckte.

Jetzt passt das Oszillogramm zu den “Soll”-Bildern in den Technik-Büchern und wir werden sehen, ob die Werte passen. Er spuckt keinen Ruß mehr und riecht wieder vernünftig. 

Update: Jetzt sind erstmal zwei Jahre Ruhe. 

1.08.18
von Falk Dübbert
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Ein Draht fehlte.

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Mein Geländewagen fiel beim Abgastest ja mit wehenden Fahnen durch die Abgasuntersuchung obwohl der Abgaszug (Kat und Sonde) neu ist, wie so ein VW; nur, dass er auch auf dem Prüfstand versagte.

Da ich wusste, dass ich die neuen Teile überprüfen musste, habe ich die Kontakte der Lambda-Sonde überprüft und festgestellt, dass die mitgelieferten Kontakte mit den üblichen Crimpzangen nicht montierbar sind und die Sonden-Heizung nicht lief. Wenn man dann auch keine Zugprobe macht, baut man sich halt so eine Schwachstelle in sein Auto. Ich habe jetzt härtere Kontakte benutzt. 

Mein Verdacht geht in die Richtung, dass das Steuergerät, das am Anfang jeder Fahrt die Sonde kalibriert, hierbei durch die fehlende Heizung irgendwelchen Unsinn gespeichert hat – bzw. das richtig fette Gemisch für den Notlauf zubereitete. 

Mit Heizung kam irgendwann eine Phase fruchtigen Gestanks, der Kat hat also das erste mal gearbeitet und das ganze fing an zu regeln. Donnerstag kommt raus, was das Gebastel gebracht hat. 

22.07.18
von Falk Dübbert
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Projekte Q3 2018 bis Q2 2019

  • "Have your stuff known, fixed and ready"
    Das ist meiner Ansicht nach der wichtigste Punkt von allen. In letzter Zeit machte sich meine Sammelwut einerseits positiv bemerkbar - es gibt im Grunde nichts mit Stecker, das ich nicht habe. Von A wie Astsäge bis Z wie Zylinderniederhalter ist alles da. Auf der Negativseite ist vieles seit Jahren nicht gelaufen und braucht etwas Liebe. Einiges ist nach drei Umzügen auch quer über drei Keller und Dachböden verteilt und muss erst noch mal zusammengesucht werden. Das habe ich dann gerne auch mal vor mir hergeschoben. 
    • Alles Werkzeug, Baumesszeug Messgeräte, Elektronik, Veranstaltungstechnik sortiert und katalogisiert
    • überarbeitet und einsatzbereit
    • mit Zubehör und Betriebsstoffen in passenden Kisten oder Koffern
    • in tiefen Schwerlast-Regalen
  • Neue Stadt(nah)-Wohnung
    Ich wollte gegen Winteranfang in etwas moderneres mit einem Zimmer (Labor / Arbeitszimmer) mehr und mehr senkrechten Wänden
    • (3-Zimmer-Küche-Bad, Balkon, Keller mit Steckdose, Tiefgarage, Garage oder Carport) suchen
    • einrichten
      • Wohnzimmer
        • diesmal wohnlich
        • Heimkino-Ecke (Raum in Raum, Schallabsorber, etc)
        • "gute" Heimkino-Kopfhörer
        • Lichtkonzept
      • Arbeitszimmer / Labor
        • Mess- und Arbeitsgeräte
        • Testrack
        • Cloud/LAN/WLAN-Konzept
      • Schlafzimmer
        • Neues großes Bett
        • Lichtkonzept
    • Allgemein
      • Smarthome-Technik
      • Stromspartechniken
  • Projekt UHU
    Das ist auch ein wichtiger Punkt, da er den weiteren sportlichen Erfolg bedingt. Diesmal geht es im ersten Schritt über die Schlafgewohnheiten und dann an die Essgewohnheiten. Hier bekomme ich pro Monat einen neuen Wert, den ich im Auge behalten soll. Im Juli waren es meine Schlafzeiten und im August ist es Zucker. 
    • mit externer Kontrolle und Anleitung
    • Ernährungs- und Verhaltensänderung
    • mehr Schlafen, auch wenn es weh tut
  • Falk macht Sachen
    Das schiebe ich seit November vor mir her und eigentlich ist auch alles bereit. 
    • drei 11-Minuten-Videos pro Monat
    • 15 Bilder pro Monat
    • 22 Blog-Posts pro Monat
  • Sport
    • mehr Schwimmen
    • viel mehr Laufen
    • etwas Inlineskaten
    • mehr Schießen
    • viel mehr Radfahren
    • Noch mehr Räder! 
    • Triathlonrad, wenn UHU

10.06.18
von Falk Dübbert
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Hausaufgaben

Diese Woche habe ich angefangen, viele alte Zöpfe abzuschneiden. Es war so viel, dass die Leute am Recyclinghof mich gefühlt nur noch durchwinken, weil sie meinen Satz "Ich habe Pappe, Papier, Holz, Elektrokleingeräte und etwas Sperrmüll." (Zauberformel gegen Gebühren) schon kennen.

Jetzt kommt die problematische Phase, bei der ich "früher" immer versagt habe, weil ich die Aufmerksamkeitsspanne eines 10-Jährigen nur im Sekundenbereich überbiete und das Durchhaltevermögen einer Eintagsfliege habe, sobald mir etwas langweilig ist. Jetzt muss ich die Kisten -vor allem die mit dem Papierkram - sortieren, Kleinteile die noch einen Wert darstellen könnten verkaufen oder verschenken und alte angefangene Projekte erneut bewerten und über ihre Zukunft entscheiden.

Den Tiki-Küstenmacher zu machen, macht meines Erachtens keinen Sinn. Die Ideologie hinter allen Lebensratgebern aus der Richtung ist meiner Ansicht zur Hälfte Autotherapie, in dem man seine persönliche Situation bestehend aus Leasingauto, Mietwohnung und Ikeamöbeln zu einem Ideal verklärt.

Tatsächlich stimmt die Richtung zwar, denn ich möchte vor allem mein Inventar erkennen und erfassen. Dabei wird auch einiges auf Auktionsseiten landen.

 

20.05.18
von Falk Dübbert
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Warum hast Du Strahlenmessgeräte in Deinen Schränken?

Ich habe ein ( nicht ganz so neues) Hobby: Strahlenmessgeräte. Die Sammlung geht von kruden Eigenbauten über diverse Dosimeter und Geiger-Müller-Zähler wie dem eher berüchtigten als berühmten RKSB-104 und dessen Nachfolgern (Radex und SOEKS) oder dem KSMG bis zur Königsklasse großer Proportionalzähler und Ionenkammern.

Eine trag- und kalibrierbare Ionenkammer ist auch das aktuelle Ziel meiner eingeschlafenen Entwicklung. Fa. Fluke kann es mit dem Desi 481  und es ist recht imposant, was das Gerät so kann - unter anderem die Aktivität von Kaffee über dem Eigenrauschen anzeigen. Aber zurück zu dem Grund warum ich mir zwei 50L Kisten mit Messtechnik leiste, die man nie braucht.

Das Problem ist das mit dem "nie brauchen". Radioaktivität hat keinen Geschmack oder Geruch und sehen oder anders fühlen kann man sie auch nur ganz selten - und dann auch nur kurz.

Wenn man sich öfter Häuser aus den 50ern bis 70ern anschaut, ist Uranglasur gar nicht so selten, wie die Wikipedia es glauben machen möchte. Und alte Uhrenzeiger oder nachleuchtende Lichtschalter sind eigentlich immer ein Treffer. Auch in so mancher Porzellankiste bin ich schon fündig geworden. Außerdem findet man gerne mal mal einen Alpha- und Betastrahler in neuem chinesischem oder russischem Werkzeug. Die WIG-Elektroden, die dem Inverter eines Kumpels beilagen, haben wir entsorgt. Anschleifen wäre keine gute Idee gewesen.

Alte Objektive knattern auch mal gerne und es ist nicht nur das gelbe Takumar betroffen.

Die Leute haben vor Radioaktivität eine Heidenangst, aber kaum einen Überblick, wo sie lauert.

5.05.18
von Falk Dübbert
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Zu kurz!

Heute hat mein Testrack-Projekt kurz mal den Boden getroffen. Mein Rack ist, wie alle allten IT-Schränke zu kurz. Also muss ich was bauen. 

Boden: 2 Bretter OSB 
Front und Rückseite: Zwei Bretter je etwa 8cm breit
Deckel: Ein Brett OSB

Die senkrechten Kanten bekommen noch eine Latte (aus Holz!).

Dazu kommen noch Rollen und zwei Griffe. 

Die Maße lege ich nach, wenn ich die Rackprofile habe.  

10.11.17
von Falk Dübbert
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Nachhaltigkeitsprojekte

Momentan geister ich am Wochenende durch die Wohnung, suche Standby-Stromverbraucher und schraube an meiner Heizungssteuerung.
Die Funde sind zum Teil recht… interessant.


Zum Einen waren und sind da „die üblichen Verdächtigen“, die vermutlich in jedem Haushalt vorhanden sind. Der bereits erwähnte Kühlschrank, die Mikrowelle und die Kaffeemaschine mit Uhr, das steinalte Mobilteil mit NiMH-Akkus und Konstantstromlader dafür ohne Eco-DECT, die Waschmaschine mit Soft-Off, zwei 8-Port-Switche und der Router mit Military-Grade Firewall und Dauer-WiFi über drei Access-Points.

Wer behauptet, Master-Slave-Steckdosen-Leisten würden bei modernen Geräte nichts außer einen weiteren Stromverbraucher bringen, liegt ganz klar daneben. Es gibt immer weniger Geräte, die über einen erreichbaren mechanischen Ausschalter verfügen und die Slave-Leiste hat nur einmal 0,2W, statt der 0,2W mal Anzahl der angeschlossenen StandBy-Verbraucher.
Beim Kauf der Master-Slave-Dose sollte man jedoch auf ein Modell achten, das mit üblichen Schrauben verschraubt ist und dessen Arbeitsrelais mit vertretbarem Aufwand tauschbar ist, denn die Arbeitsrelais darin sind nicht sonderlich haltbar, wenn man primär Schaltnetzteile schaltet. Ich bin mir nicht ganz sicher, ob ich mir die NTC-Vorwiderstände in Schaltnetzteilen zurückwünsche oder nicht.

  • Auf jeden Fall bekommen Computerplatz und Fernsehecke eine Master/Slave Dosenleiste und die Drucker bekommen eine Funksteckdose.
  • Die nächsten Stromfresser auf meiner Liste sind das NAS und der Home-Server.
    Das NAS bekommt neue, deutlich sparsamere, Festplatten und der HomeServer wird bis auf RasPi-Reste „in die Cloud“ verlagert.
  • Ein vom Aufwand her etwas größerer Brocken wird das „Radio“ in der Küche werden. Hier möchte ich die interne Endstufe stilllegen und das externe Netzteil gegen ein kleineres mit hohem Wirkungsgrad tauschen, während das 150W MeanWell für den Übergang den LiteCoin-Miner befeuern kann, der als neue Anti-Schimmel-Heizung die kalte Nordwand erwärmt. Als neue Endstufe wird irgendwas in Class D oder Class T zum Einsatz kommen.
    Ggf. tausche ich die Radios auch einmal durch. Blaupunkt ist ja schon eine weile lang im Zombie-Modus und meine blauen Punkte kommen noch aus Portugal.
  • Beim Weinkühlschrank warte ich noch auf das Ergebnis der Strommessung dieser Woche und muss testen ob der Krups-gelabelte Chinese nach Abschaltung sicher wieder auf die eingestellte Temperatur zurückkehrt. Allerdings muss er innerhalb der Woche für die mehrheitlichen Rotweine nichts tun, denn momentan senke ich bei mehrtägigen Abwesenheiten die Temperatur in der Wohnung auf 18°C. Es ist also die Frage, ob die LED und die Steuerung nennenswert Strom verbraucht. Bei dem Kühlschrank ist die Messung und die sich daraus ergebende Optimierungsaufgabe noch relativ einfach.
  • Die eigentlich komplizierte Aufgabe ist die Optimierung der Heizungsabsenkung. Es gibt zu Sinn und Unsinn der Absenkung gegenteilige Aussagen. Grundsätzlich kann ich einfach meine Wohnung entrümpeln und leichtere Möbel aufstellen um die benötigte Wärme runterzubekommen, was auch ein Stück weit mein Ziel ist, aber im Grunde die Aufgabe nur verlagert. Der erste Ansatz war die Temperatur von Innen- und Außenwand miteinander zu vergleichen und so den Wärmeverlust abschätzen zu können, was aber dann schnell zu irgendetwas nichtlinearem führte, das ich nicht berechnen möchte. So gesehen versuche ich nun ohne Änderung ein Modell zu erzeugen, dass die von den Wärmemengenzählern ermittelte Heizleistung in Bezug zur Außentemperatur setzt.