Falk Dübbert general

ein privates blog

14.08.18
von Falk Dübbert
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Küchenarbeitsgeräte

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Etwas, das ich noch nicht  näher beleuchtet habe, ist die für mich neue Art Krafttraining, die ich nun vorlege. Bislang habe ich an der Kraftmaschine eher wenig Kraft und sehr lange Sätze mit vielen Wiederholungen gemacht.

Jetzt sind pro Muskelpaar kürzere Sätz mit weniger Wiederholungen aber deutlich mehr Gewicht im Rennen. Beim Beinstrecker komme ich bereits an die Grenze der Maschine – bei allen Übungen für die Arme komme ich aber an deren Grenzen.

Dennoch meine ich von dem Training, so wenig es auch sein mag, schon zu profitieren. Beim Heimwerken und Heben von schweren Dingen merke ich die erweiterten Grenzen. Ich glaube, so stark wie jetzt war ich das letzte Mal vor 22 Jahren. Holzbalken an eine Wand zu spucken ging noch nie so einfach.

...

Aktuell liegt sie zwar in meiner Küche (jetzt nicht mehr) aber ich habe die kleine E-Kettensäge benutzt um bei Freunden die 120er Balken, die den Küchenboden in der richtigen Höhe halten sollen, zuzusägen. Die Säbelsäge des Hauses aus dem Lebensmitteldiscounthandel stieß doch an ihre Grenze und bekundete mit Rauch, Knall und einem Blitz untermalt ihr Ableben.
Der Mann des Hauses konnte die ersten 20 von knapp 50 Schnitten mit der Hand sägen. Dann sägte er immer langsamer und wandte sich in seiner Verzweiflung an den üblichen Verdächtigen, weil er sah, dass die um sieben am kommenden Morgen anrückenden Monteure der Küchenfirma dann nur die Hängeschränke hätten montieren können. 

  • Es gibt Käufe, bei denen man sich sicher ist. "You don't get fired for buying microsoft." Das wäre der Kauf einer Profisäge von Husqvarna oder Stihl.
  • Es gibt Käufe, bei denen ist es einem egal. Das ist, wenn der Kaufpreis einer Motorsense aus China, die Gerätemiete eines Westprodukts für vier Tage unterbietet. 
  • Und es gibt Käufe, bei denen man positiv überrascht wird.

Die kleine Akkukettensäge zählt zur letzten Kategorie. Ich habe sie vor knapp einem Jahr gekauft, weil ich bei einer Fällaktion im schaukelnden Korb der Hebebühne nicht auch noch eine Kettensäge anwerfen aber auf keinen Fall meine alte Säge mit grenzwertiger Sicherheitstechnik laufen lassen wollte. Preislich hätte ich sonst die 80,- Aufpreis für eine Einhandsäge bezahlt, obwohl Hitachi und Dolmar/Makita von der Marke her eigentlich nicht in mein Beuteschema passen. Aber um es ehrlich zu sagen, fehlt mir für den sicheren Gebrauch einer Einhandsäge die Praxis. Mit etwas Erfahrung beginnt man sich weniger zu überschätzen. Also griff ich zur der kleinen Akku-Kettensäge für die ich bereits den Akku und das Ladegerät hatte. 

Im Grunde habe ich damals alle Ast-Schnitte mit der kleinen Elektrosäge gemacht. Erst als der Stamm lag, bin ich mit der großen Säge und einem Dreiseiten-Schnitt am Baum lang.

Man darf sich bei der Leistung nichts vormachen. Was kräftigeres als ein paar Fichten-Äste oder trockene Tannenbalken stellt den Motor und den Akku vor unlösbare Probleme. Das ist keine Säge fürs Vollholz mit der Fähigkeit, mit 5 Schnitten eine fassdicke Eiche umzulegen. Aber wie die 230V-Stromsäge meines Vaters, mit der die Familie jahrelang Brennholz gemacht hat, hat eine Akkusäge den Komfortpunkt. Man drückt auf den Knopf und bzzzzzzzzt läuft sie mit einer Sekunde Bedenkzeit los. Es gibt nur drei Bedienelemente und nur an/aus, aber der Softstart sorgt für überraschungsarmes Sägen. Für den normalen Gartenbesitzer, der ein paar Äste abschnibbeln will und zum Fällen jemanden kommen lässt, sähe ich diese Säge als das 80%-Gerät. 

Für mich, der ein paar mehr Fällungen macht, sehe ich zwischen den 4,5PS starken - echte Forstler bekommen gerade das Lachen - Fällsägen und der Akkusäge aber noch eine kleine vibrationsarme Plastik-Zweitaktsäge zum Entasten. 

16.06.18
von Falk Dübbert
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Businesskasparisierung, Hipsterkackscheiße, Klaut

Die neue CEBIT ist zuende gegangen. Sie sollte eine Messe mehr sondern ein “Event” sein, dass eine neue junge Zielgruppe anzieht.


Irgendwie hatte ich den Verdacht, dass bei allen Bildern von der Cebit irgendwo im Hintergrund jemand rumgeisterte und dafür sorgte, dass wenn männlich,weiß zu sehen war, dieser einen Hipsterbart trug.


Ich habe mir das Centrum für Büro- und Informationstechnik dieses Jahr nicht gegeben. Die Aussteller, die mich interessieren würden haben, entweder gute Roadshows oder sind schon ewig nicht mehr vor Ort. Dazu muss ich anmerken, dass meine Interessen fast nur im Bereich Storages, Backup, Infrastrukturausrüstung und Virtualisierung liegen.

Diese Hersteller sind fast vollständig weggeblieben und von denen, die vor Ort waren, erfuhr ich, dass nur wenig Leads auf der Messe erzeugt werden konnten.

Bei den Vortragsthemen “Digitalisiere Dich oder stirb!” kann ich auch nur noch  genervt schnauben.


Denn neben der Definitionsschwäche der BuzzWords erkennen immer mehr Firmen, dass die “Digitale Transformation” doch nicht die Antwort auf alles ist.


In kleinen Firmen sieht der Aufwand, um einen Service bereitzustellen so aus:

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Bei sehr kleinen Umgebungen kann man das noch mit “dem Admin” regeln. In der Gedankenwelt der Businesskasparles sieht der Aufwand, um einen Cloud-Service bereitzustellen so aus:

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Die Realität für selbst betriebene Anwendungen sieht in der Regel aber etwas komplexer aus:

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Komplizierter wird es, wenn man die zuständigen internen Leute mit üblicher Funktionstrennung mit einblendet:


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Jetzt kommt die Anwendung in die Cloud und viele Elemente müssen nicht mehr lokal vorgehalten werden.

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Allerdings ist der Cloudanbieter für die roten Kästen und vieles andere nicht zuständig. Typischerweise geht die Anwenderzufriedenheit recht schnell talwärts, wenn wesentliche Bereiche nicht abgedeckt werden.

Die roten Kästchen mit externen aufzufüllen ist hingegen ziemlich teuer. Diese Lücken sind ein Grund, warum Cloud, genau wie Agile Methoden bei ungeeigneten Prozessen nur solange gut geht, wie man nicht die richtigen Fragen stellt.


Ich habe in letzter Zeit viele Firmen von innen gesehen und kann so viel sagen: das Klima ist in den “digitalisierten” mit non-territorialen Büroräumen und intensiver Cloudnutzung nicht das beste. Mitarbeiter erkennen schnell, wenn die achso informelle Collaboration Lounge doch nur eine andere Oberfläche ist und an die Stelle von eingesparten IT-Mitarbeitern der asiatische Großdienstleister mit Callcenter in Rumänien tritt. Dazu kommt natürlich der Gedanke, dass bei dieser Einsparung nicht Schluss sein wird. Ich komme nicht auf die Idee, die Verschwörung der BWLer gegen die Nerds zu behaupten, auch wenn diese Erklärung einfach und nahezu vollständig abdeckend wäre.


In den Zahlen sieht man diese Probleme über lange Zeit nicht. Das fehlende Customizing der ERP und BI wird in Excel nachgebildet. Wenn das Management Schatten-IT macht, ist nämlich gleich was anderes. Die Aufmerksamkeitsspanne von Managern ist eh zu kurz um langfristige Entwicklungen zu erkennen. Weil sie aber erstens ihre Fehler (Mitarbeiter als lästiges Übel betrachtet, Schund produziert, der nicht lange hält, Lösungen “in Software” gesucht) seit den 80ern nicht zu erkennen vermögen und selbst wenn den Gesichtverlust nicht ertragen könnten, wird jetzt digitalisiert und agilisiert.


Die Digitale Transformation ist jetzt in allen Firmen Chefsache mit Casual wear und Sitzkissen im Besprechungsraum.


Die Frage, die man sich immer stellen muss ist die, ob man am Ende mit so flachen Strukturen und, wie sie für Startupszenarien typisch sind wirklich arbeiten und produzieren möchte.
Das Mobiltelefon ersetzt den PC, die App das Programm, die Telco das Gespräch und die Cloud den Serverraum. Aber meiner Ansicht nach ist das nur eine Phase am Ende der Globalisierung. In nicht allzu langer Zeit wird man Produkte nur durch Exzellenz verkaufen. Zum einen kommt der Wandel dorthin aus den Rohstoffpreisen und zum Anderen aus den immer mehr gesättigten Märkten. Die pure tolle Idee wird für ein Produkt der näheren Zukunft also nicht mehr reichen.


Die CeBit, die sich 2003 gerade so eben von den peinlichen New-Economy Kasperletheatern losgesagt hatte, wurde nun also von den “Tsajkkaa Du Schafft es” zu den “Digitalisiere Dich!” - Sprechern getrieben.
Das Problem ist, dass die meisten Digitalisierungs-Päpste bereits mit dem Erklären eines Sampling-Theorems oder mit der Berechnung des Klirrfaktors einer ADA-Wandlung überfordert wären und das sonstige fachliche Niveau auch nicht höher liegt.
Jeder sieht die Probleme, viele können sie benennen, aber es schwingt auch immer die Angst vor dem Verlust mit.
Genau wie VW Gefangener der eigenen Motor-Expertise ist, sind “die Manager” Gefangene ihres Wachstum-Mantras und des Wandel Mantras. Ich glaube, dass das Zeitalter der bedingungslosen Globalisierung und Beschleunigung vorbei ist. Apple wird sein Spitzentelefon nur noch schleppend los, weil der Vorteil gegenüber einem nunmehr 4 Jahre alten iphone 6 eher in Marginalien stattfindet und ein altes iphone nicht mehr so stigmatisierend wirkt wie es 2012 der Fall war. Wobei Apple, was die Exzellenz der Produkte angeht relativ weit vorne mitspielt und auch Mut hat, für einen Fortschritt (auf Kosten der Kunden) ein Produkt in den Sand zu setzen. Haptik und Verarbeitungsqualität liegen dort schon relativ hoch. Ein knarzendes Gehäuse wie bei den ersten bunten iMacs wird man in apple-Produkten eher nicht mehr finden.

Ich sehe immer mehr Werbung für Produkte, bei denen die Werthaltigkeit und Nachhaltigkeit im Vordergrund steht.  Das kann natürlich Targeted Advertising in einer selbstverstärkenden Echokammer sein, aber auch in meinem professionellen Umfeld kommt es immer mehr auf handwerklich gute Lösungen an. Auch hier – wir reden eher von Rechenzentren als Serverräumen – ist es sicher nur ein Ausschnitt, in dem sauberes Arbeiten mit dem Buzzword “defensive computing” wieder chic ist, steht die Investitionssicherheit wieder mehr im Vordergrund. Der Kunde will für seine CapEx was haben, die kalkulierten Laufzeiten gehen wieder rauf und ein Hersteller, der mit Kostenpflicht für Updates nach drei Jahren die Server entwertet, muss nicht mit mehr Aufträgen rechnen. Insgesamt steigt das fachliche Niveau in allen möglichen Bereichen. Ein Cloud-Ansatz, der sauberes Arbeiten mit grenzenloser Skalierbarkeit zu ersetzen versucht, wurde nur kurz gefragt. Cloud wird eigentlich nur noch dort gewünscht, wo die Vorteile durch die Cloud an sich existieren. Eine typische In-Haus-App wie z.B. die FiBu oder ERP legt, spätestens seit dem 25.5. kein CIO bei Verstand in einer public Clod ab und auch die klassischen Tugenden wie Verfügbarkeit. die man im normalen Sprachgebrauch als “Zuverlässigkeit” bezeichnen würde, sind wieder ein hohes Gut geworden, während man sich vor zwei Jahren allein mit der Frage nach den variablen Kosten und der Verfügbarkeit ins alter-weißer-Mann-mit-Kugelschreiber-Aus geschossen hat.

10.06.18
von Falk Dübbert
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Hausaufgaben

Diese Woche habe ich angefangen, viele alte Zöpfe abzuschneiden. Es war so viel, dass die Leute am Recyclinghof mich gefühlt nur noch durchwinken, weil sie meinen Satz "Ich habe Pappe, Papier, Holz, Elektrokleingeräte und etwas Sperrmüll." (Zauberformel gegen Gebühren) schon kennen.

Jetzt kommt die problematische Phase, bei der ich "früher" immer versagt habe, weil ich die Aufmerksamkeitsspanne eines 10-Jährigen nur im Sekundenbereich überbiete und das Durchhaltevermögen einer Eintagsfliege habe, sobald mir etwas langweilig ist. Jetzt muss ich die Kisten -vor allem die mit dem Papierkram - sortieren, Kleinteile die noch einen Wert darstellen könnten verkaufen oder verschenken und alte angefangene Projekte erneut bewerten und über ihre Zukunft entscheiden.

Den Tiki-Küstenmacher zu machen, macht meines Erachtens keinen Sinn. Die Ideologie hinter allen Lebensratgebern aus der Richtung ist meiner Ansicht zur Hälfte Autotherapie, in dem man seine persönliche Situation bestehend aus Leasingauto, Mietwohnung und Ikeamöbeln zu einem Ideal verklärt.

Tatsächlich stimmt die Richtung zwar, denn ich möchte vor allem mein Inventar erkennen und erfassen. Dabei wird auch einiges auf Auktionsseiten landen.

 

22.05.18
von Falk Dübbert
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DSGVO und die Vorhersagen der Politiker

Erinnert Ihr euch, wie die Mietpreisbremse die Teuerung der Mieten in Berlin aufhielt?

Oder wie der §97a UrhG seit 2008 die überzogenen Forderungen der Abmahnanwälte eindämmte?


Nicht? Ich auch nicht. Denn diese Gesetze sind beide ein Beispiel von gut gemeint und mir schwant ähliches bei der DSGVO.


Die DSGVO und das BDSG(neu) ist typisches Beispiel von

  • Eurokratie
  • Lobby-Arbeit
  • Technischem Unverständnis

Zum einen gibt es Stellen (Art. 32…), in denen die DSGVO nicht Technologie-offen formuliert ist. Die Verordnungsgeber schreiben also genau vor, wie ein gegebenes Schutzziel erreicht werden soll. Als ob in der IT etwas nicht veralten würde...

Zum anderen gibt es zwar abgeschlossene  Listen und Aufzählungen, aber an anderer Stelle offene Auflistungen mit Beispielen.


Wenn ich nun die Politiker hinter der GDPR ihre Beruhigungs-Verse aufsagen höre, habe ich ein Problem:

In Deutschland sind DSGVO und BDSG (neu) zusammen 170 Paragraphen. Politiker waren beim UrhG nicht in der Lage, EINEN Paragraphen stringent zu formulieren.


Warum sollte jemand, der an der Tiefgaragenauffahrt scheitert, den Mt. Everest besteigen können?

29.04.18
von Falk Dübbert
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Kommunalwahl SH 2018

In Schleswig-Holstein ist gerade Kommunalwahl. Man sieht es ganz gut daran, dass innerorts jede Laterne und jeder Pfosten mit Portraits und Gruppenbildern behangen wird, die - ich sage es mal vorsichtig - vielleicht besser in kleineren Kreisen gezeigt werden sollten. Irgendwie scheint es im kommunalpolitischen Umfeld mit ganz wenigen Ausnahmen keine Menschen zu geben die normalgewichtig und unter 60 Jahre alt sind. 

  • Die Grünen plakatieren etwa hälftig bundespolitische Themen - oder solche, die wie der Bienenschutz in Europa entschieden werden, und Köpfe. Ich weiß nicht, was ich schlimmer finden soll, dass es passiert oder dass es vermutlich sogar funktionieren wird.  Wenn ich aber sehe, was bei der handwerklichen Qualität der Gesetzgebungen herauskommt, kann ich keiner Partei eine Stimme geben, die irgendetwas strenger handhaben möchte. 
  • Die FDP hat neben Portraits aus der Hölle wohl die alten Plakate der LKR geerbt. Sich als strenger Haushalter zu gerieren ist jedoch gerade in Schleswig-Holstein problematisch, weil eher die Einnahmen bzw. durch Landflucht und Kindermangel deren Wegbrechen das Problem sind und der Zustand der öffentlichen Infrastrukturen eher nach einem Investitionsprogramm schreit. Sparen in SH ist in etwa so, als würde man die Batterie aus der Uhr nehmen um immer pünktlich zu sein. Und eine "neue FDP" zu claimen, kommt mit ü60-Kandidaten nur halb so glaubwürdig. 
  • Die CDU hat bis auf die typischen betont angepassten jungen Köpfe, gefühlt zu 99% Rentner plakatiert. Wenn man betrachtet, dass Landes- und Bundespolitiker eine Essenz aus den Kommunalverbänden sind, kann man so recht schnell sehen, woran so manche rückwärtsgewandte Initiative der CDU liegt. 
  • Die SPD gewinnt des Preis für die grausamsten Gruppenbilder, die je mit MS Paint erstellt wurden. Und ob Miethöhen in Schleswig Holstein außerhalb von Pinneberg und Kiel wirklich ein Problem sind, wage ich mal zu bezweifeln.
  • Die Linken haben auch Mieten plakatiert. 
  • Es gibt noch andere Mikroparteien mit seltsamen Plakaten und Namen. (Was bedeutet es, wenn eine Offensive seit 12 Jahren keine Ergebnisse erbringt?)

Ich habe wirklich versucht, im Netz irgendwas zu den Programmen oder Kandidaten zu erfahren. Es gibt aber nicht wirklich was zu finden. Die Seiten der Ortsverbände wirken entweder so, als hätte Oma Erna zur Hochzeit ihrer Enkelin vier Wochen an einem Schüttelreim gebastelt, oder sind von einer KI aus den besten PR-Texter-Baustein-Kästen der Nullerjahre zusammengeworfen worden und entsprechend nichtsagend wie VWs Statements zum Dieselskandal.

Allen gemein ist, dass die Pflege von ein paar automatisch eingeworfenen "Meldungen" abgesehen nicht stattfindet. 
Eine Partei hat ihre Adresse allen Ernstes auf ihr Facebook-Profil umgeleitet (Guten Morgen!). 

Momentan hätte jede Partei meine Stimme, die verspricht, (außer einer PKW-Mautverhinderung im Bund) jetzt vier Jahre nichts zu machen - und das auch Landes- oder Bundespolitisch ... und meiner Meinung nach sind Kommunalwahlen eher hinderlich. Gute Verwaltungsarbeit braucht Kontrolle, aber auch Kontinuität. Ein wiederholender Politischer Prozess führt nur zu Denkmälern. In Ostwestfalen waren das Spaßbäder und Turnhallen mit Baumängeln. In Schleswig-Holstein eher Fußgängerzonen, überdimensionierte Klärwerke oder Glasfasernetze ohne Kunden oder Legitimation. 

Durch Zwangsverwaltung entdemokratisierte Kommunen "funktionieren" auch. Wobei dann das mit dem Totsparen wieder zum Tragen kommt. 

Ich weiß, dass es vielen weh tut, aber die Kommune interessiert eigentlich nur, wenn es um die Abgaben für Müll, Abwasser und die Handhabung des Anschlusszwangs für Wasser und Fernwärme, oder die Länge des Schulwegs geht. Da Wahlen in Deutschland wie ein mehrfach durchlaufender Medianfilter funktionieren, kann man sie auf Kommunal-Ebene auch einfach sein lassen oder alle 20 Jahre abhalten. 

11.03.18
von Falk Dübbert
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Flugtaxis und Realitäten

Wer an autonome Flugtaxis in naher Zukunft glaubt, ist um seinen Positivismus echt zu beneiden. Man könnte auch sagen, dass Politiker mal den Bezug zur Realität verloren haben.

In der Realität normaler Menschen jedoch werden selbst Spielzeug-Drohnen mit dem Gewicht eines Stücks Butter zu Tode reglementiert.

Die Info-Seite der Polizei (aus dem Problem-Bären-Land) zu Solowheels kann man nur als unverholene Drohung auffassen. 

Solange die CSU sich also als Fortschritts-Verhinderungs-Partei geriert, sollte vielleicht doch der Breitbandausbau im Fokus der Staatsministerin für Digitalisierung liegen. 

Danach können wir uns darüber unterhalten, ob ein Flugtaxi auf eine komplexe Infrastruktur mit Best-Effort-Datentransport angewiesen sein müssen darf. 

 

4.03.18
von Falk Dübbert
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Neue Notfalltasche

Sorry, wenn ich heute mal wieder alte Bilder recycle, aber heute habe ich echt noch den Blubber.

Ich bin aktuell dabei eine neue Semi-Rigid Notfalltasche (neues Auto = neue Tasche) zusammenzustellen und habe ein paar Änderung an der Stückliste:

alte Tasche neue Tasche

Guedel-Tuben-Satz

weiß bis lila

Guedel-Tuben-Satz

orange bis lila

Wendel-Tuben-SatzWendel-Tuben-Satz

Beatmungsbeutel
Söhngen P2 mit Reservoir und 
Masken 3 u. 5

Beatmungsbeutel
Ambu Mark IV mit Reservoir und 
Masken 3 u. 5

Absaugpumpe HUM
mit Behälter und Kathetern

Absaugpumpe Ambu
mit Behälter und Kathetern
Sauerstoffflasche 2L, StahlSauerstoffflasche 0,3L, Stahl
Stiffneck klein und großStiffneck klein und groß
Finger-PulsoximeterHandpulsoxy mit Fingersensor
EKG Nihon KohdenEKG Schiller
OhrthermometerOhrthermometer
BZ-MessgerätBZ-Messgerät
RR-MessgerätRR-Messgerät
Halogen Otoskop, schwarzLED-Otoskop, blau
Stetoskop, Littmann, schwarzStetoskop, Littmann, all-black
SAMsplint-SatzSAMsplint-Satz
Brandwunden-KitBrandwunden-Kit
VerbandssatzVerbandssatz
Klemmen, Pinzetten, etcKlemmen, Pinzetten, etc.
HygienesatzHygienesatz
OctenidinOctenidin

Ein paar werden fragen, wo der Defi geblieben ist. Zwar habe ich meinen Defi in den vergangenen fünf Jahren auch mehr als einmal eingesetzt (am häufigsten um ein EKG zu sehen, als das Taschen-EKG noch nicht da war), aber die Therapeutische Bandbreite ist doch sehr schmal.