Falk Dübbert

mein privates blog

vor 13 Stunden
von Falk Dübbert
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Twitter blendet mich aus.

Das Thema #twittersperrt und #shadowbanning hat Twitter ja schon eine Einladung zu schlechtem Pumpkannenkaffee in den Bundestag eingebracht.
Insgesamt scheint die Lernkurve eher flach zu sein. 

Aktuell blendet Twitter mich aus. Ich erscheine weder in den Suchergebnissen zu Hashtags noch kann man mich auf der Suche nach meinem Namen finden. 

66t.jpg (640 × 400)

Der erste Ansatz war "F... euch! Twister ist eh besser." aber im Grunde will ich PR-Leute und alle, die sich mit denen abgeben, nicht mit sowjetischen Propaganda-Methoden (erst die Definition zu entgleisen, dann eine viel zu enge Privat-Definition einführen und das verneinen) durchkommen lassen. Vor allem wenn es so schlechte Programmierer sind, die am Anfang Offenheit predigen bis der Shareholder-Value was anderes verlangt. Also Schmeissfliegen-Taktik:

Twitter behauptet es wären "Fehler im Spam-Filter". Dann können die das ja auch ohne Gesichtsverlust lösen. Solange aber werde ich hier Screenshots und ggf. Antworten von Twitter posten. Bislang versuchen sie es mit Aussitzen. Damit Google das auch findet #searchban und #searchsuggestionban.

Update 20.6.2019:

vor 3 Tage
von Falk Dübbert
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Geduld. Geduld. Geduld.

Viele Dinge werden durch Warten gut. 

Wichtig ist, die Dinge, die mit Geduld besser werden und die Dinge, die einen Tritt benötigen, von einander unterscheiden zu können. Dazu kommen noch die Dinge, die mit Hartnäckigkeit verfolgt werden müssen.

Meine verlustig geglaubten Palmen, die mir meine langen Abwesenheiten und den Lichtmangel nach der Modernisierung in der alten Wohnung übel nahmen, treiben wieder aus. Das ist ein kleines Highlight. 

vor 8 Tage
von Falk Dübbert
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Minore Updates am Blog

Ein Blogger schreibt mit einem Blogtool über das Bloggen mit einem Blogtool. Das ist so 2003, dass es wieder schön ist. Ich glaube ich installiere gleich XP auf einem Notebook und Debian Sarge auf dem Server. 

Im Zuge der Vorbereitung eines größeren Aufwaschs, ziehe ich gerade ein paar Vernachlässigungen gerade. Eigentlich wollte ich so schnell wie möglich in Richtung neues Template weiterziehen. Der Code, den mein aktuelles Template „Yoko“ von Elmastudio erzeugt, ist deutlich angejahrt. 

Textpattern, das darunterliegende CMS, kann mittlerweile aus jeder HTML Seite ein Template oder Theme machen; oder besser gesagt, man kann mit wenig Code-Kenntnissen aus fast allem ein Template oder Theme erzeugen. 

Yoko war schön. Als ich auf Textpattern umstellte, war es auch modern. Zum Herbst hin will ich aber meinen Blog-Stil neu erfinden und Yoko hat mit 4k und Medieneinbindung große Probleme. Da die Zeit der Textwüsten vorbei sein soll und ich die meisten Inhalte von anderen Seiten einbetten möchte, wird das zum Showstopper. 

Aktuell läuft ein Log-basierter Kuratierungs-Prozess: Alle Artikel, die im letzten Jahr keinen Zugriff erhielten, werden gelöscht. Die anderen, die nicht zu den neuen Themen passen, kommen ins „Archiv“ und der Rest bleibt, wo er ist.

vor 9 Tage
von Falk Dübbert
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Konzentration, Code-Qualität oder: Menü geht wieder.

Eigentlich habe ich es geschafft, viele Variablen aus meinem Leben zu streichen. Ich bin ja schon seit Juli 2018 an dem Thema. Ich habe toxische „Freundschaften“ beendet, Mitgliedschaften gekündigt und vieles andere getan, damit ich nur nach vorne schauen muss. 

Aber dennoch bin ich noch nicht auf dem Niveau der Fokussierung, den ich vor 22 Jahren mal hatte. Damals konnte ich alle Gedanken außer den an eine Bewegung aus dem Kopf drängen. 

Vor ein paar Tagen stellte ich fest, dass das Top-Menü meines Blogs verschwunden war. Ich war im ersten Anlauf auch auf dem richtigen Weg und hatte ein Cache-Problem vermutet.

Ich hatte im Zuge eines Updates das Plugin aks_cache aus dem Textpattern entfernt. Mein Template „Yoko“ macht aber extensiv Gebrauch davon. Ich hätte den Code halt durchsehen und alle mit aks_cache geklammerten Objekte auf den neuen Cache-Mechanismus umstellen sollen. Das Problem ist, dass mir dieser Umstand mit aks_cache eigentlich mal präsent war, also sein müsste…

vor 11 Tage
von Falk Dübbert
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Non-Digitalisierung

In meinem Umfeld gelte ich aufgrund meines Jobs, Studiums und meiner Hobbys als digital native, dabei hänge ich echt hinterher. Außer Twitter und Youtube konsumiere ich keine Social-Media, habe kein Whatsapp und mein Smartphone ist auch stets gut abgehangen, wenn ich nicht sogar ein Nokia C5 zu Felde führe.

So gesehen verwundert es mich kaum, wenn die Leute von mir die neueste Unterhaltungstechnik erwarten. Aber einen Streaming-Player wird man bei mir nicht finden, solange man von den Raspberrys mal absieht.

Auch wenn die winzige Digitalendstufe ein sehr gutes Bild abgegeben hat, setze ich bei der Refugium-HiFi auf sehr klassische Technik.

Der CD-Player ist ein Kenwood DP-1100-SG

Wer einmal in diese 30 Jahre alten Monster hineingeschaut hat, weiß welchen irrsinnigen Aufwand Kenwood damals getrieben hat. Getrennte Analogteile mit eigenen Stromversorgungen und Trafos unter Mublech-Hauben. (https://www.flickr.com/photos/65271786@N00/2690751582/in/photostream/lightbox/). Dazu kommen solche Kabinettstückchen wie ein Motor, der ein Leitplastik-Poti dreht, damit der variable Vorverstärker-Ausgang kein digitales Poti enthalten muss. Dieser Perfektionismus ist nahezu pathologisch.
Der DAC ist ein Burr Brown (TI) PCM56P mit einem Digitalfilter SM5804D von Nippon Precision Circuits. Früher zählten diese Namen alle was. Heute haben die DACs andere Lösungen parat.

·      An den Platz des Verstärkers rückt ein Kenwood KA-747. Das ist ein Midi-Size Verstärker, der zusammen mit dem DP 1100 auf der 80cm Kommode Platz finden sollte. Als Schöpfung der Mitt-80er ist er mit wenigen Ausnahmen komplett diskret aufgebaut und schaltungstechnisch ein Klasse-AB-Verstärker mit jeweils nur einem Abgleichpunkt pro Kanal. Die Schaltung ist so wunderbar einfach, als hätte sie jemand aus Bausätzen zusammengesetzt.

·      Zu den Boxen führe ich 2×2×2,5mm² Kupfer. Aktuell ist es kaum möglich echte Kupferkabel in ansprechendem Design und mit guter Flexibilität im normalen Bereich zu bekommen und nicht jeder möchte H07RN-F im Wohnraum haben. Aus dem Grund werde ich echtes „High-End“-Kabel mit Geflechtschlauch und so verlegen. Den Beipack-Zettel mit dem Homöpathie-Style Wirkungsquatsch ignorieren wir mal. Eigentlich müsste man Typen, die mit solchen Argumenten verkaufen, bewusst ignorieren.
Bei Lautprecherkabeln zählen Drahtstärke, Länge und Isolation. Es ist egal, ob es „feldoptimiert“ oder laufrichtungsrichtig oder von tibetanischen Mönchen mit Gebetsmühlen handgeklöppelt wurde. Auch die Kapazität und Induktivität spielt angesichts der beiden angeschlossenen Teilnehmer Verstärker und Box keine Rolle.

·      Die Boxen sind und bleiben Heco Superior 740 allerdings mit neuen Hochtönern. Meine Reparatur mit Sekundenkleber hielt immerhin fast 6 Jahre.
 

Ich plane später die originalen Hochtöner mit neuen Kalotten zu versehen.  Dazu muss ich aber auf mein Werkzeug, insbesondere die UV-Lampe zugreifen können.
 Eigentlich sind die Superior für den Raum zu groß, denn normalerweise würde man bei so kleinen Hörabständen um 1,5m zu kleineren Zwei-Wege-Boxen oder symmetrisch aufgebauten Boxen greifen, bei denen auf der Hörposition der Wellengang weniger wellig erscheint, weil die Wellen der einzelnen Treiber zueinandergefunden haben. Das ist aber eine akademische Betrachtungsweise.

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