Falk Dübbert Web

12.07.17
von Falk Dübbert
Keine Kommentare

Test mit Marsedit

Wie soll ich sagen? Durchgefallen! 

Es ist schon erstaunlich, dass gerade unter OS X keine vernünftige Offline-Blog-Software zu bekommen ist. Als (Ex-) Windows-Fanboy nannte ich das "das Zufriedenheits-Gen" das Mac-User haben müssen, um mit der zweiten Wahl Software oder dem Mangel an Optionen (Spiegel statt Displays, USB-Ports!) trotzdem zufrieden zu sein. Nun denn:

Scribefire: Wurde 2014 kastriert. Abandonware.

Qumana: Abandonware.

Blogo: Unterstützt nur Blogger, Medium und Wordpress

MarsEdit: Wirkt wie das Ergebnis einer Programmierübung im zweiten Semester Informatik für Theologen. 

Ecto: Unterstützt die Movable Type API nicht. 

Es gibt nicht mal ansatzweise etwas, das auch nur in die Nähe von Open Live Writer kommt für OSX. 

 

16.06.17
von Falk Dübbert
Keine Kommentare

Immer noch creepy

So jetzt ist es passiert und ich habe Google-Konto angelegt.

Mein Lumia macht seit ein paar Tagen komische Dinge und der Test mit dem Iphone zeigte, dass die Empfangsprobleme zum Teil auch auf die Abwesenheit von LTE in meinem Windows-Phone zurückzuführen sind. 

Der jetzige Wagen kann Bluetooth-Technisch nur ein Telefon zur Zeit anbinden und ich brauche zwei (Firma und Privat). Ein Lumia 950 kommt weder preislich noch von der Zwangs-Cortana her in Frage. Der Umstieg auf zwei iphones (6+ und 6s) ist im Grunde auch schon ausgemacht - er wartet halt auf ein Auto mit einer Freisprecheinrichtung, das zwei Telefone gleichzeitig bedienen kann. 

Für den Übergang habe ich einen Androiden, aber ich kann schon soviel sagen, dass Android den dritten Platz in Sachen Bedienbarkeit erreicht. 

Zu viele Google Apps sind nicht deinstallierbar. 
Zu viele Apps wollen Zugriff auf "Identität". 

Zum Glück sind es nur ein paar Wochen.

7.06.17
von Falk Dübbert
Keine Kommentare

Und dann wurde es eklig.

Ich habe heute eine Stunde Zeit investiert und eine Anzeige gegen den Admin-C der Domain "twitter.de", hilfsweise gegen unbekannt, wegen der Zugänglichmachung und Verbreitung besonders jugendgefährdender Medien erstattet. 

Auf Twitter spülten sich mit einem Mal wüste Beschimpfungen in meine Timeline. Ein Account wurde angegriffen und einer seiner Beiträge zur Meldung empfohlen. 

Ich werde keinen Link posten und auch meine Tweets, in denen ich das Konto erwähnt habe, gleich löschen. 

Ich beschreibe nur kurz die Handlung: In dem Video sieht man wie eine Frau, evtl. ein Mädchen, bzw. deren Beine mit hochhackigen Plateauschuhen einen Welpen vermutlich zu Tode tritt und man hört das Tier wimmern und schreien. Sie tritt ihm derart auf den Schädel, dass ein Auge heraustritt. Man hört Knackgeräusche. Das sind sehr, sehr intensiv widerliche 37 Sekunden und ich habe schon viel ekliges gesehen. 

Das ist Schund, wie er in Asien zu tausenden gehandelt wird und es erweist sich mal wieder als Trost, dass wir diese Teile des Internets dank unseres Rückstands bei IPv6 nicht erreichen können. Die Urheber sitzen wegen Ihrer Videos eine lebenslange Haft in den Philipinen ab. Sie haben wie in dem vorliegenden Fall Minderjährige dazu gezwungen sich billige Sex-Klamotten anzuziehen und Tiere zu Tode zu treten. Man wird gegen die Existenz dieser Filme nichts machen können. Gerade an der Grenze von fernen und nahem Osten gibt es einen Markt für diesen Fetisch. 

Allerdings ist es etwas anderes, wenn dieses Video 48h, nachdem die ersten Meldungen bei Behörden und Twitter eingegangen sind, weiterhin abrufbar ist und der Account, der bereits einmal wegen für US-Verhältnisse strafbaren Rassismus gesperrt wurde, immer noch existiert. Ich mache mir keine Illusionen, dass sich hinter dem Konto, mit dem das Video hochgeladen wurde, irgendwas anderes als ein minderjähriger Jugendlicher oder ein Troll-Bot verbirgt, aber Twitter machte ja nicht das falsche sondern: NICHTS.

Twitter Deutschland weiß seit 36 Stunden von der Existenz dieses verstörenden Materials.

Sie haben mit @bonkekolja bewiesen, dass sie Accounts wegen Nichtigkeiten schnell löschen und auf ewig sperren können.
Aber bei dieser strafrechtlich relativ eindeutigen Sache sitzen sie die Sache aus. 

Genau so schafft man Argumente für das Maas'sche Netzdurchsetzungsgesetz und ich habe ein wenig Sorge, dass meine Anzeige hinterher Munition für ein HateSpeech-Gesetz sein wird, aber andererseits möchte ich, dass hinterher eine Papierspur existiert, anhand derer man nachvollziehen kann, dass Twitter hier nicht nur ein wenig gebummelt hat. 

Und in meinen Augen hat Twitter mit dem heutigen und anderen Verhalten zu 50% Mitschuld an einem vermutlich eintretenden NetzDG

2.10.16
von Falk Dübbert
Keine Kommentare

Angespannte Ruhe.

WP_20161002_17_35_25_Pro

 

Das ist zwar jetzt ein Pre-Commit-Statement, aber ich hau es jetzt raus, damit ich das ganze nicht wieder heimlich einstampfe (Soziale Kontrolle…).

Ich hatte schon mal vorgehabt, das Blog deutlich aufzuwerten, und es dann verworfen, weil recht viel Frust vor mir hergeschoben hab.

Mit dem Gefühl im Knie kommt aber auch das Sendungsbedürfnis wieder. Also:

Hier geht am 1.11. die Post ab!