Falk Dübbert general

28.09.18
von Falk Dübbert
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Verhaltensweisen, die ich behalten werde und solche die ich am Dienstag ablegen werde

  • gesteigerte Schlafdauer und Beruhigung vor dem Schlafen
    Der Raubbau lag vermutlich in erster Linie darin, dass ich diese Punkte nicht berücksichtigt habe.
  • Süß-Verzicht
    Ja. Tut mir gut.
  • Gesteigerte Sportmenge und Steuerung des Gewichts durch Sport
    Anders werde ich nicht mehr fit.
  • Gesteigerte Trinkmenge
    Ja ist wichtig und richtig
  • Meditation
    Hat mir früher schon mal geholfen. Hilft mir jetzt auch wieder. Die erste Version hieß noch "autogenes Training".
  • Kalorienzählen
    Ich sage mal zum Teil. Ich muss weiter abnehmen, aber jetzt wo das erste Zwischenziel erreicht ist, kann es etwas langsamer angehen lassen.  Selbst mit den 1400kcal am Tag, auf die ich seit Anfang September zurückgegangen bin, sagt mein Körper das große F zu mir. Ein Tagesverlust von 700kcal ist bis Ende Januar ausreichend. Danach kalkuliere ich sogar mit nur noch 420kcal pro Tag.
  • Fleischverzicht
    Der Fleischverzicht ging bei mir so richtig schief. Der Lithium-Mangel, der sich in fast einer depressiven Episode niederschlug war recht heftig. Lithium ist recht einfach zu substituieren, aber neben der Energiedichte nimmt an der Spitze der Nahrungspyramide auch die Komplexität der Verbindungen zu. Das bedeutet, dass die Möglichkeiten von Stoffen, die fehlen könnten, immer unübersichtlicher werden, je höher man geht und der Mensch ist halt der Spitzenpredator.

23.09.18
von Falk Dübbert
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Der Wochenrückblick 38 KW

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Eigentlich wollte ich den Wochenrückblick als Podcast hochladen, aber ich bin gerade noch zu sehr durcheinander und kann die Konzentration nicht halten, außerdem bin ich doch zu K.O.

Mein großes “Projekt U.Hu” neigt sich nach einer Achterbahnfahrt dem Ende zu. Mir ist nach den letzten sieben Wochen klar, dass ich am Ende der kommenden Woche nicht wieder in das alte Muster aus der Zeit davor fallen kann, darf oder will. Das hat zwei Ebenen. Zum einen die unmittelbare, die sich auf meine bisherigen Schlaf-, Sport-  und Ernährungsgewohnheiten bezieht. Die andere ist komplizierter und eigentlich kein Thema für hier.

Außerdem war die letzte Woche auch sportlich ein Durchbruch für mich. Meine Laufleistung hat einen Sprung gemacht und ich habe deutlich an Definition zugelegt. Aus der cineastisch belasteten Damenwelt kam der Vergleich "Kirk Douglas in Spartacus". Das tat wirklich gut, da der damalige Douglas meiner Ansicht nach noch ehrlich sportlich war, während gerade US-Schauspieler seit den 90ern zu sehr Body-Builder sind.

Die Willenskraft reicht beim Laufen mittlerweile wieder aus um 6 Minuten pro km zu unterschreiten und ich konnte diesen Erfolg von Montag sogar zweimal reproduzieren. Heute habe ich aber eine Pause eingelegt. 

 

20.09.18
von Falk Dübbert
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Meine S.M.A.R.T.en Ziele

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Das bin ich heute Abend. Leider hatte ich nur einen Kiesel als Stativ und das Smartphone als Kamera. Die Sonne hat für diesen Farbkitsch gesorgt. Aber das Bild dient nur als Bild und ist gar nicht das Thema.

Momentan führe ich ein sehr zukunftsbezogenes Leben. Ich habe eine Kurzversion einer Bucket-List und hake gerade die Ziele wie auf einer Einkaufsliste ab. Leider sind einige Ziele eher langfristig  zu erreichen, weswegen ich die Strecke dahin aufteilen muss. Gute Ziele sollen

  • S – spezifisch

  • M – messbar

  • A – erreichbar (achievable),

  • R – realistisch,

  • T – zeitlich begrenzt (time-framed) sein.


sein. 

Das ist ein Allgemeinpätzchen aus einem Management-Handbuch, aber ich habe es trotzdem ausgedruckt und in Sichtweite meines Schreibtisches aufgehängt. Aus diversen Projektplanungs-Schulungen, Vorlesungen und Erfahrung der letzten Jahre weiß ich, dass A und R die Punkte sind, die am Ende das Problem darstellen. 

Ein paar der smarten Fernziele sind:

  • bis Ende Dezember 90kg Körpergewicht dauerhaft unterschreiten
  • bis Ende März 12km in unter 50 Minuten Laufen können
  • bis Ende März 40km in unter 50 Minuten auf dem Rennrad fahren können
  • bis Ende März 2000m in 40 Minuten schwimmen können  
  • bis Ende Dezember 25 Klimmzüge am Stück schaffen können
  • bis Ende Dezember 80kg auf der Langhantel 20x am Stück heben können
  • bis Ende März 420 Sekunden ohne technische Hilfsmittel unter Wasser bleiben können
  • bis Ende März weniger als 10.000 Dinge in meiner neuen Wohnung haben und über alle Dinge bescheid wissen
  • bis Ende März 500 Follower auf Twitter, die keine (Porno-) Bots sind
  • bis Ende März 500 Abonnenten auf meinem Youtube-Kanal, den ich ab Oktober mit einem Video pro Woche bespielen werde
  • bis Ende Dezember dauerhaft und auch nach dem Sport einen Nüchternblutzucker von 90 mg/dl bis 100 mg/dl haben
  • ab Oktober 42 Stunden pro Woche schlafen
  • ab Oktober ein IT-Sachbuch IT und ein anderes Buch pro Monat gelesen haben 

Diese smarten Ziele sind natürlich alle nicht auf einen Schlag erreichbar. Also habe ich für den Meilenstein im Oktober kleinere Ziele festgelegt.

  1. Das erste Teilziel dürfte hinlänglich bekannt sein und heißt UHU.
  2. Ich möchte 10km reproduzierbar in unter 60 Minuten laufen
    (das klappte in letzter Zeit bislang nur einmal und ich brauchte danach drei Tage Erholung)
  3. Meine Rennrad-Trainingsrunden mit über 30km/h Durchschnittsgeschwindigkeit absolvieren
  4. 1000m reproduzierbar in unter 22 Minuten schwimmen können
  5. 10 Lattzug-Pulls mit 75kg reproduzierbar
  6. 120 Sekunden unter Wasser (ja. so schlecht bin ich mittlerweile)
  7. pro Woche einen Tag entrümpeln, dabei je 200kg abbauen 
  8. 35 Tweets mit Bild oder Video pro Woche absetzen
  9. ein Video pro Woche produzieren
  10. die Leseliste gepflegt und 50 Bücher eingetragen haben

 

15.09.18
von Falk Dübbert
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Mittelfristige Projekte

September: 

  • Projekt UHU abgeschlossen 
  • Papierkisten sortiert und nicht benötigtes vernichtet 
  • NAS aufgeräumt
  • Workstation abgebaut und verschenkt
  • veraltete Technik entsorgt
  • 2 neue Fotos von mir gemacht

Oktober: 

  • ein Iphone repariert
  • 3 neue Fotos von mir gemacht
  • 4 Kettensägen fit und verpackt
  • Dachboden entrümpelt
  • Rückbau in der Wohnung begonnen 
  • Fahrradständer abgebaut
  • Fahrradträger verschenkt
  • Suzuki auf Winter umgebaut

November:

  • Wohnzimmer entrümpelt
  • Kraftstation abgebaut und verschenkt
  • Boxsack abgehängt und verpackt
  • Lichttechnik verpackt

Dezember:

  • Lager entrümpelt

Januar:

  • 3ZKB Wohnung gefunden

14.09.18
von Falk Dübbert
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Wenn das Symbol und nicht die Taten das Handeln bestimmt.

Diese Woche war wieder so eine, in der ich dem Spruch:

Was ist, wenn 100 Politiker bis zum Hals im Sand stecken?

Dann hat der Sand nicht gereicht.

doch wieder beipflichten möchte. Die Antwortlosigkeit auf Chemnitz hat im Grunde den aktuellen Erfolgstypen Mensch schön gezeigt: Angepasst, seine Worte abwägend und zu keiner Initiative fähig. Alle sind nur noch dabei zu spät zu reagieren.

Beispiel: Martin Schulz, der mir bislang nur als mit Verlaub antisympathischer EU-Apparatschik, aufgefallen ist, versuchte seinen Berlusconi-Moment zu wiederholen und schlug verbal auf die AfD ein. Es trifft nicht die falschen, aber es bringt niemanden vorwärts. Außer medialem Schulterklopfen wird nichts dabei herauskommen. 

Aber vielmehr regen mich die SPD nahen Claqueure auf, die auch Tage danach Schulz und Kahrs für ihre billigen Manöver feiern, während im EU-Parlament Abgeordnete von CDU, Grüne, FDP und der SPD richtig Schaden angerichtet haben. 

Das gleiche Muster präsentierte in den letzten Tagen der Bundesinnenminister Horst Seehofer. Durch Festhalten an Verfassungsschutzpräsident Maaßen richtet er weiterhin enormen Schaden durch massiven Vertrauensverlust in die Institutionen an, "rechnet" aber mit der AfD ab. 

Damit das hier nicht in den falschen Trichter gerät: ich halte von AfD nichts bis weniger als nichts. Sie ist nicht mehr als die Rep, DVU oder NPD in neuem Gewand und sicher nicht im Spektrum der demokratischen Parteien. Aber aktuell wird sie meiner Ansicht als Alibi für das Nicht-Angehen größerer Probleme genutzt. 

10.09.18
von Falk Dübbert
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Hier fehlt was.

Heute habe ich beruflich Ärger wegen eines Twitter-Posts bekommen, obwohl ich mich darin lediglich und das erkennbar überzeichnend über meine persönliche Situation beschwert hatte.


Ich möchte das und die Zulässigkeit einer Suche nach den privaten Feeds und Blogs von Auftragnehmern im Lichte DSGVO jetzt auch nicht weiter bewerten und halte es weiterhin so, dass ich weder meinen aktuellen noch ehemaligen Arbeitgeber oder etwaige Auftraggeber nenne oder erkennen lasse.

Normalerweise checkt ein Google-Count-Bot auch täglich nach, ob diese Verbindungen außerhalb zweier Walled Gardens herstellbar sind. Trotzdem landen auch hier alle interpretierbaren Texte jetzt gerade in der Tonne.

Es fühlt sich falsch an, zumal die Besuchsstruktur des Blogs ein ziemlicher Longtail-Blog ist.

10.06.18
von Falk Dübbert
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Hausaufgaben

Diese Woche habe ich angefangen, viele alte Zöpfe abzuschneiden. Es war so viel, dass die Leute am Recyclinghof mich gefühlt nur noch durchwinken, weil sie meinen Satz "Ich habe Pappe, Papier, Holz, Elektrokleingeräte und etwas Sperrmüll." (Zauberformel gegen Gebühren) schon kennen.

Jetzt kommt die problematische Phase, bei der ich "früher" immer versagt habe, weil ich die Aufmerksamkeitsspanne eines 10-Jährigen nur im Sekundenbereich überbiete und das Durchhaltevermögen einer Eintagsfliege habe, sobald mir etwas langweilig ist. Jetzt muss ich die Kisten -vor allem die mit dem Papierkram - sortieren, Kleinteile die noch einen Wert darstellen könnten verkaufen oder verschenken und alte angefangene Projekte erneut bewerten und über ihre Zukunft entscheiden.

Den Tiki-Küstenmacher zu machen, macht meines Erachtens keinen Sinn. Die Ideologie hinter allen Lebensratgebern aus der Richtung ist meiner Ansicht zur Hälfte Autotherapie, in dem man seine persönliche Situation bestehend aus Leasingauto, Mietwohnung und Ikeamöbeln zu einem Ideal verklärt.

Tatsächlich stimmt die Richtung zwar, denn ich möchte vor allem mein Inventar erkennen und erfassen. Dabei wird auch einiges auf Auktionsseiten landen.