Falk Dübbert macht Sachen

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Den Alltag wuppen.

vor 3 Tage


Der Umzug ist nun schon fünf, fast sechs, Monate her und erst jetzt bin ich so weit, wie ich im Mai sein wollte.
Immerhin habe ich die Algen auf dem Balkon kleinbekommen. Sollte es am Wochenende noch mal richtig schön sein, werde ich die Bretter noch mal gut ölen, damit sie gut über den Winter kommen. Dann kommen ein paar Dinge vom Balkon in den Keller und ich werde dort eine „Spalte“ Kartons auflösen, damit die nächste Regalsektion ihren Platz findet.


Der Maxime „Nichts in public clouds, wo Du die Verschlüsselung und das Patchregime nicht im Griff hast“ folgend habe ich meine Cloud-losen Fitness-Tracker und Sportuhren reaktiviert.
Die Software des China-Gadgets ist zwar so chinesisch, wie so was sein könnte, aber ich kenne außer mechanischen Schrittzähler einfach keine ohne Cloud-Zwang. Die Erfahrungen mit dem Microsoft-Band und Bayer Blutzucker-Messgerät haben das Ende der Cloud-Akzeptanz in Gesundheitsdingen bei mir besiegelt.
Um wieder positiv zu werden: Bis Oktober möchte ich nach und nach meine Ziele angehen. Da mir die tiefhängenden Früchte ausgehen, kommen nun die Ziele dran, die eine Verhaltensmodifikation und eine Lebensstilumstellung erfordern.

Falk Dübbert

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Non-Digitalisierung

vor 105 Tage

In meinem Umfeld gelte ich aufgrund meines Jobs, Studiums und meiner Hobbys als digital native, dabei hänge ich echt hinterher. Außer Twitter und Youtube konsumiere ich keine Social-Media, habe kein Whatsapp und mein Smartphone ist auch stets gut abgehangen, wenn ich nicht sogar ein Nokia C5 zu Felde führe.

So gesehen verwundert es mich kaum, wenn die Leute von mir die neueste Unterhaltungstechnik erwarten. Aber einen Streaming-Player wird man bei mir nicht finden, solange man von den Raspberrys mal absieht.

Auch wenn die winzige Digitalendstufe ein sehr gutes Bild abgegeben hat, setze ich bei der Refugium-HiFi auf sehr klassische Technik.

Der CD-Player ist ein Kenwood DP-1100-SG

Wer einmal in diese 30 Jahre alten Monster hineingeschaut hat, weiß welchen irrsinnigen Aufwand Kenwood damals getrieben hat. Getrennte Analogteile mit eigenen Stromversorgungen und Trafos unter Mublech-Hauben. (https://www.flickr.com/photos/65271786@N00/2690751582/in/photostream/lightbox/). Dazu kommen solche Kabinettstückchen wie ein Motor, der ein Leitplastik-Poti dreht, damit der variable Vorverstärker-Ausgang kein digitales Poti enthalten muss. Dieser Perfektionismus ist nahezu pathologisch.
Der DAC ist ein Burr Brown (TI) PCM56P mit einem Digitalfilter SM5804D von Nippon Precision Circuits. Früher zählten diese Namen alle was. Heute haben die DACs andere Lösungen parat.

·      An den Platz des Verstärkers rückt ein Kenwood KA-747. Das ist ein Midi-Size Verstärker, der zusammen mit dem DP 1100 auf der 80cm Kommode Platz finden sollte. Als Schöpfung der Mitt-80er ist er mit wenigen Ausnahmen komplett diskret aufgebaut und schaltungstechnisch ein Klasse-AB-Verstärker mit jeweils nur einem Abgleichpunkt pro Kanal. Die Schaltung ist so wunderbar einfach, als hätte sie jemand aus Bausätzen zusammengesetzt.

·      Zu den Boxen führe ich 2×2×2,5mm² Kupfer. Aktuell ist es kaum möglich echte Kupferkabel in ansprechendem Design und mit guter Flexibilität im normalen Bereich zu bekommen und nicht jeder möchte H07RN-F im Wohnraum haben. Aus dem Grund werde ich echtes „High-End“-Kabel mit Geflechtschlauch und so verlegen. Den Beipack-Zettel mit dem Homöpathie-Style Wirkungsquatsch ignorieren wir mal. Eigentlich müsste man Typen, die mit solchen Argumenten verkaufen, bewusst ignorieren.
Bei Lautprecherkabeln zählen Drahtstärke, Länge und Isolation. Es ist egal, ob es „feldoptimiert“ oder laufrichtungsrichtig oder von tibetanischen Mönchen mit Gebetsmühlen handgeklöppelt wurde. Auch die Kapazität und Induktivität spielt angesichts der beiden angeschlossenen Teilnehmer Verstärker und Box keine Rolle.

·      Die Boxen sind und bleiben Heco Superior 740 allerdings mit neuen Hochtönern. Meine Reparatur mit Sekundenkleber hielt immerhin fast 6 Jahre.
 

Ich plane später die originalen Hochtöner mit neuen Kalotten zu versehen.  Dazu muss ich aber auf mein Werkzeug, insbesondere die UV-Lampe zugreifen können.
 Eigentlich sind die Superior für den Raum zu groß, denn normalerweise würde man bei so kleinen Hörabständen um 1,5m zu kleineren Zwei-Wege-Boxen oder symmetrisch aufgebauten Boxen greifen, bei denen auf der Hörposition der Wellengang weniger wellig erscheint, weil die Wellen der einzelnen Treiber zueinandergefunden haben. Das ist aber eine akademische Betrachtungsweise.

Falk Dübbert

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