Falk Dübbert macht Sachen

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Gute Vorsätze für 2020

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Ich nerv euch ja schon länger mit Folien, Plänen und Regeln. Aber so im Kompakten:
  • Ich möchte meine physische Leistungsfähigkeit auf 80% meines 1997er Niveaus steigern.
  • Ich möchte meine kognitive Ausdauer so weit steigern, dass ich pro Tag wieder zwölf Stunden Stoff geben kann.
  • Ich möchte einen 3D-Workflow nachbilden und dabei verstehen lernen.
  • Ich möchte über den Amateurfunk wieder in die Elektronik und das Device-Hacking einsteigen.
  • Ich möchte den Überblick über alle meine Sachen gewinnen.
  • Ich möchte die Reibungsverluste meines Media-Workflows abbauen.

physische Leistungsfähigkeit

Mein Körper macht mir so langsam Sorgen, Training schlägt nur sehr langsam an, und die Ausdauer…
Die Ziele sind Abnehmen, allgemeine Fitness und im Speziellen Kraftausdauer. Das Programm dazu habe ich bereits gezeigt. In 2020 gebe ich mir im Homeoffice eine ganze Stunde Mittagspause. Das ist genug Zeit, um frisch zu kochen und zu verzehren. Ich fange die ersten drei Monate mit einfachen Sachen an und passe die Mahlzeiten und das Training an den Bedarf und die verfügbare Leistung an. Das wichtigste dürfte sein, zunächst mal zu Hause verarbeiteten Lebensmitteln aus dem Weg zu gehen.

kognitive Ausdauer

Das Hirn ist leider kein willkürlicher Muskel, den man gezielt trainieren kann, aber ich hoffe mit Licht- und Sauerstoff-Therapie (ja ich weiß Studienlage so dünn wie das Telefonbuch von Pusemuckel) und dem Ausdauersport den grauen Kasten etwas mehr durchlüften zu können. Da zu kommen geplante Kontextwechsel, also in der Freizeit Dinge anzufassen, die wenig mit meiner Arbeit zu tun haben und zumindest vier oder fünf Disziplinen der Intelligenz ansprechen.

3D-Workflow

Von dem 3D-Drucker habe ich ja schon geschrieben. Damit ich den mentalen Aufwand klein halten kann und keine nichtdinglichen Transferleistungen erbringen muss, habe ich am hinteren Ende angefangen und zunächst mit dem Kaufdrucker und jetzt mit dem Makerbot-Clon rumgespielt… Und den Drucker als erstes zerstört (nicht ganz geplant) um ihn besser als jemals zuvor wieder aufzubauen. Nächster Schritt ist, dass ich mich in eine 3D-Software einarbeite und Modelle selbst verändern und erzeugen kann.
Der letzte Schritt ist dann ein 3D-Scanner und ein VR-Headset (vermutlich Vive Pro). Das ist zwar komplett orthogonal zum meiner bisherigen IT-Schiene, aber ich glaube, dass Wissen in dem Bereich, wenn man es sich dokumentierbar über Spielereien und Liebhaberei hinaus erarbeitet, durchaus wertvoll sein kann. Professionell ist weniger der Workflow an sich interessant, sondern eher Fragestellungen nach den entstehenden Datenmodellen, den Server- und Rechnertypen und welche Dienste dahinterstecken und welches Pferdle das Rennen macht.

Amateurfunk, Elektronik und Device-Hacking

Amateurfunk ist normalerweise mit großer und schwerer Hardware verbunden. In der Regel ist die Schwelle zwischen Spreu und Weizen der Zugang zu einem Antennenmast mit Rotor oder einem Grundstück mit der Größe und der Möglichkeit zur Aufhängung einer oder mehrerer Langdraht-Antennen. Ohne wenigestens eins dieser Elemente erfordert Amateurfunk schon sehr viel Idealismus. Ich wohne derzeit in einem Erdgeschoss in einem professionell verwalteten Haus ohne Möglichkeit der Individualisierung. In der Tendenz werde ich hier keine Aktivitäten über eine Balkon-Klemmantenne hinaus versuchen, aber ich möchte die „Fühlung“ nicht verlieren. Ich mache mir keine Illusionen oder Hoffnungen mit einer Outback3000 oder einer X30 und 10W auf den DO-Bändern viel zu erreichen, aber schlechter Empfang ist besser als keiner.

Überblick über das Inventar

Die letzten beiden Umzüge führten zu „ewigen Kartons“. Mittlerweile bin ich ziemlich weit gekommen, meinen persönlichen Kram zu sortieren. Jetzt beginnt die Phase, wo ich die Sachen nicht nur sortiere, sondern einem Entscheidungs- und Überarbeitungsprozess unterziehe. Die Ausrüstung für PA, Fotografie, Amateurfunk, Filmemachen und Heimwerken wird in Zukunft kleiner, dafür aber moderner und zuverlässiger sein.
Zu jedem Ding gibt es zur Zeit noch ein Verzeichnis mit einem Zettel über Standort und Zustand, sowie der verfügbaren Dokumentation. Das werde ich in ein Asset-Tracking überführen. Allerdings steht mir der Sinn aktuell nach headless oder flatfile-Software und irgendwie will die verfügbare Software immer nur PCs, Server und Switche oder gleich einen Konzern verwalten, dass ich fast glaube mit einem Wiki besser zu fahren.

Reibungsverluste im Mediaworkflow

Momentan knirscht und knarzt es noch. Da liegt aber eher an der Gesamtsituation. Sobald ich einen Ablauf gefunden habe sollten 1,5 Videos und ein Podcast in der Woche machbar sein. Ich habe ja noch. zwei. Tage. Zeit. Oh…

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