Falk Dübbert ...

Fortschritte und Ernüchterung

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Die ersten sechs Wochen kombiniertes Intervall+Krafttraining liegen hinter und ich konnte schon einiges an Fortschritten verbuchen. Das Laufband habe ich schon “besiegt” zumindest im Intervall-Profil konnte ich mit 10,8 km/h den Endgegner besiegen.
Ab Montag steht dann zwei mal Cardio an (1x vor und 1x nach dem Kraftraining) und an den D-Tagen kommt Ausdauer pur.


Beim Krafttraining sind die Scheiben mehr geworden und zwar überall. Außerdem muss ich keine Freihantel-Übungen mehr durch Maschinenübungen ersetzen. Dennoch ist noch viel Strecke zu gehen, bis ich meine alte Fitness erreiche. Bei Bizeps und Trizeps schaffe ich gerade mal ein Drittel. Andererseits kommen die Fortschritte schneller als ich dachte. Wenn ich die Fortschritte jetzt mit den Übungsbüchern aus den 90ern vergleiche, bleibt von der Annahme, dass sich die Erfolge jenseits der 30 nur halb so schnell einstellen, nicht viel übrig. 1995 waren es 14 Wochen, bis ich die Grundfitness hatte, die ich jetzt habe. Das mag zum einen daran liegen, dass ich dank diesem Internet, das prima geeignet dazu ist, sich mit Compuserve zu verbinden, natürlich fachlich höher fliege. Damals hatte ich lediglich einen Kassat und ein von der Stadtbibliothek ausgemustertes Trainingsbuch.


IMG_0409 (1) Bei den Beinen habe ich keine Probleme, weil mein Körper sich noch gut daran erinnern kann, über hundert Kilo stemmen zu müssen. Die Gewichte und Wiederholungszahlen liegen allesamt auf hohem bis sehr hohem Niveau, auch wenn ich nach den Übergängen von isolierten Maschinenübungen zur jeweiligen Freihantelübung, die zugehörige Stützmuskulatur jeweils merkte. Die nächste Phase im Training beinhaltet die erste Umstellung von Kraft- und Muskelaufbau auf Kraftausdauertraining.
Das ist der Schritt, bei dem man die Komfortzone der üblichen Fitness-Trainer verlässt, da deren Zielgruppe primär auf Optik trainiert und beim Kraftausdauertraining die Luftballon-Muskeln wieder dünner werden, was aber auch daran liegt, dass ST-Fasern eine andere Leistungsdichte aufweisen als FT-Fasern und die Typ-I-Fasern durch ihre höhere Kapillardichte und bessere aerobe Energiebereitstellung weder lokale Reserven noch große Mengen in den Fasern eingelagertes Wasser brauchen.


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Noch fehlen aber gut die Hälfte bei den anzustrebenden Maximalkraft-Werten. Erst dann gehe ich das Training ruhiger an. Solange ich soviel Muskelmangel ausgleichen muss, bleibt es auch bei Eiweiß-reicher Ernährung. Ob Eiweiß-shakes mit Weizen und Soja-Isolat besser sind als eine Ernährung mit taglichem Fleisch lasse ich einfach mal offen.

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