Falk Dübbert ...

Deutscher wird es nicht

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Ich habe heute die Wochenendliste abgearbeitet. Letztlich war es ein furchtbar langweiliger Samstag, der aus Einkaufen, Autowaschen und Schwimmen bestand.

Beim Schwimmen habe ich gemerkt, dass drei Tage Abstand vom Krafttraining für Brust (ja – auch Männer haben sowas – genau wie Gefühle) und Oberarme noch nicht ausreichend sind. Das hatte ich eigentlich auf dem Schirm und den Drei-Split-Trainingsplan so verteilt, dass Montags die Arme dran sind. Aber diese Woche war ich Montags zu verpeilt und hatte Teile auf Mittwoch vertagt. Das war eine dumme Idee wie im Grunde die ganze Idee mit dem Krafttraining … und der Diät, dem Sport und überhaupt dem Wieder-Fit-Werden.

Um der Sache ein wenig die Schärfe zu nehmen: Ich sehe das als zu erwartende Umstellungsphase an. Mein Körper ist es schon lange nicht mehr gewohnt, soviel Leistung liefern zu müssen und ja – die Uhr blieb nicht stehen, sechs Wochen reichen in der Regel nicht mehr, um auf Leistung zu kommen. Die letzte Anpassung benötigte eher zwölf. Ich gehe davon aus, dass dieser Schritt auch wieder zwölf Wochen benötigen wird. Danach sollte ich in Lage sein drei dichte Kraftsport-Einheiten mit Maximalkraft und vier Ausdauereinheiten von je 90 Minuten bzw. 120 Minuten Dauer zu leisten.


Im Januar schalte ich nochmal um und lege das Krafttraining „nach vorne“. Morgens wird man mich im zwei Stunden im Studio treffen, dann zehn Stunden bei der Arbeit und anschließend bei der Ausdauer-Einheit des jeweiligen Tages. Kampfsport hat bis August fast Pause.

Das Krafttraining zielt dann nicht mehr auf Maximalkraft sondern Kraftausdauer. Ich werde also die Gewichte nicht mehr in dem Maße steigern, wie jetzt sondern die Anzahl der Wiederholungen. Das Ziel ist, die mittelschnellen Muskelfasern (Typ 2a) aufzubauen bzw. deren Niveau zu halten. Langsame Muskelfasern kommen bei den Ausdauereinheiten hoffentlich von alleine.

Ich weiß, dass ich das schon mal geschrieben habe. Ich will das nur noch mal festhalten, damit ich die Veränderung meines Plans hinterher nachvollziehen kann.
Um auf den heutigen Tag zurückzukommen: aus den geplanten 80 mal 25m wurden nur 4×16 mal 25m, obwohl ich freie Bahn gehabt hätte. Die Bahnen waren langsam und schlecht: ich lag über 18 Zügen pro Bahn ohne Abstoßen. Wasserlage und Atemtechnik waren schluderig. Ab kommender Woche bin ich mir sicherer, was ich im Kraftbereich tun und erreichen will und mit mehr Abstand wird meine Schulter auch beim Kraulen mitspielen. Momentan ist mein Körper nur mäßig überzeugt, dass er die Aktion gut findet.

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