Falk Dübbert ...

Wenn das Symbol und nicht die Taten das Handeln bestimmt.

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Diese Woche war wieder so eine, in der ich dem Spruch:

Was ist, wenn 100 Politiker bis zum Hals im Sand stecken?

Dann hat der Sand nicht gereicht.

doch wieder beipflichten möchte. Die Antwortlosigkeit auf Chemnitz hat im Grunde den aktuellen Erfolgstypen Mensch schön gezeigt: Angepasst, seine Worte abwägend und zu keiner Initiative fähig. Alle sind nur noch dabei zu spät zu reagieren.

Beispiel: Martin Schulz, der mir bislang nur als mit Verlaub antisympathischer EU-Apparatschik, aufgefallen ist, versuchte seinen Berlusconi-Moment zu wiederholen und schlug verbal auf die AfD ein. Es trifft nicht die falschen, aber es bringt niemanden vorwärts. Außer medialem Schulterklopfen wird nichts dabei herauskommen. 

Aber vielmehr regen mich die SPD nahen Claqueure auf, die auch Tage danach Schulz und Kahrs für ihre billigen Manöver feiern, während im EU-Parlament Abgeordnete von CDU, Grüne, FDP und der SPD richtig Schaden angerichtet haben. 

Das gleiche Muster präsentierte in den letzten Tagen der Bundesinnenminister Horst Seehofer. Durch Festhalten an Verfassungsschutzpräsident Maaßen richtet er weiterhin enormen Schaden durch massiven Vertrauensverlust in die Institutionen an, "rechnet" aber mit der AfD ab. 

Damit das hier nicht in den falschen Trichter gerät: ich halte von AfD nichts bis weniger als nichts. Sie ist nicht mehr als die Rep, DVU oder NPD in neuem Gewand und sicher nicht im Spektrum der demokratischen Parteien. Aber aktuell wird sie meiner Ansicht als Alibi für das Nicht-Angehen größerer Probleme genutzt. 

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