Falk Dübbert ...

Drei oder vier Tage sagen noch nicht viel

| Keine Kommentare

Diesmal ohne Hilfsmotor: Mein MTB.

Das Training hat begonnen und "Ja!" dieses mal soll es kein Rohrkrepierer werden. Das erste Prozent Training liegt hinter mir.  Bei 5% werde ich das nächste mal über die gemachten Erfolge bloggen. 

Bis Januar will ich Gewicht reduzieren, Kraft aufbauen und meine Belastungshärte steigern und alles auf einmal. Anders formuliert: ich will gute 22 Jahre in die Vergangenheit reisen. 
Darüber hinaus will ich mit etwas härterer Gangart im Dojo meine Schmerzschwelle deutlich anheben. Mein Freundeskreis muss also wieder damit leben, dass ich auch im Sommer etwas mehr blaue Flecke an Oberarmen und Schienbeinen als sonst haben werde. 

Ich sehe jetzt schon viele Trainer und Leute mit bestimmt guter Ahnung das Gesicht verziehen "Och Junge! Am Anfang nicht so hart! Das wird so nichts.", aber halbe Sachen kann ich nicht - konnte ich noch nie. Trainingstheoretisch ist der Trainingsplan auf den ersten Blick ohne jegliche Periodisierung genauso scheiße, wie das, was der "Trainer" bei einem billig-Fitness-Studio verzapfen würde. Die Periodisierung findet bei mir aber intern statt. 

Ich baue jetzt als erstes den zeitlichen Umfang auf. Für aktive Regeneration ist gesorgt und es gibt 1,5 Pausentage pro Woche. 10 Trainingseinheiten in vier Sportarten verteilen sich so auf die Woche, dass zwischen zwei gleichen Trainings immer mindestens 46 Stunden liegen. Ich variiere die Intensität, sobald ich die Umfänge zeitlich schaffe. Dabei werde ich einen X(n+1)=X(n)+1+1+1-2-Rhythmus fahren. Das heißt: Ich steigere die Intensität drei Wochen in Folge und falle in der vierten um zwei Steigerungen zurück. 

Ich werde bis Oktober intensiv loggen und monitoren. Das heißt: ich erfasse zum Beispiel beim Laufen alle Datenpunkte bis hin zur Schrittlänge und links-rechts-Balance und beim Radfahren neben der Geschwindigkeit auch die Leistung, die Kraftentfaltung und auch hier die links-rechts-Balance. Ab Oktober messe ich die Leistung auf dem Rad nur noch alle acht Wochen, dafür dann messe ich aber im Wechsel 4 Wochen später meine Laktatwerte unter Belastung, so dass ich sehen kann ob, ich mit meinem Training zu weit gehe. 

Keine Kommentare

    Kommentarfunktion für diesen Artikel geschlossen.