Falk Dübbert ...

Warum hast Du Strahlenmessgeräte in Deinen Schränken?

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Ich habe ein ( nicht ganz so neues) Hobby: Strahlenmessgeräte. Die Sammlung geht von kruden Eigenbauten über diverse Dosimeter und Geiger-Müller-Zähler wie dem eher berüchtigten als berühmten RKSB-104 und dessen Nachfolgern (Radex und SOEKS) oder dem KSMG bis zur Königsklasse großer Proportionalzähler und Ionenkammern.

Eine trag- und kalibrierbare Ionenkammer ist auch das aktuelle Ziel meiner eingeschlafenen Entwicklung. Fa. Fluke kann es mit dem Desi 481  und es ist recht imposant, was das Gerät so kann - unter anderem die Aktivität von Kaffee über dem Eigenrauschen anzeigen. Aber zurück zu dem Grund warum ich mir zwei 50L Kisten mit Messtechnik leiste, die man nie braucht.

Das Problem ist das mit dem "nie brauchen". Radioaktivität hat keinen Geschmack oder Geruch und sehen oder anders fühlen kann man sie auch nur ganz selten - und dann auch nur kurz.

Wenn man sich öfter Häuser aus den 50ern bis 70ern anschaut, ist Uranglasur gar nicht so selten, wie die Wikipedia es glauben machen möchte. Und alte Uhrenzeiger oder nachleuchtende Lichtschalter sind eigentlich immer ein Treffer. Auch in so mancher Porzellankiste bin ich schon fündig geworden. Außerdem findet man gerne mal mal einen Alpha- und Betastrahler in neuem chinesischem oder russischem Werkzeug. Die WIG-Elektroden, die dem Inverter eines Kumpels beilagen, haben wir entsorgt. Anschleifen wäre keine gute Idee gewesen.

Alte Objektive knattern auch mal gerne und es ist nicht nur das gelbe Takumar betroffen.

Die Leute haben vor Radioaktivität eine Heidenangst, aber kaum einen Überblick, wo sie lauert.

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