Falk Dübbert ...

Hamburger ÖPNV, Münchner ÖPNV

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Ich bin heute in der S-Bahn S1 angepöbelt und bespuckt worden und es ist bezeichnend, dass es in Hamburg passiert ist. Da ich auf dem Weg zum Flug war, hatte ich weder Kubotan noch Pfefferspraygel dabei, ohne die ich mittlerweile eigentlich nicht mehr in die Stadt fahre, und musste den Täter ziehen lassen. In der Folge hatte ich den ganzen Vormittag den Wunsch mich zu waschen. 

In der S3 wird man ab Hammerbrook entweder angebettelt, oder muss unglaublich schlechte Akkordeonspieler ertragen um danach agressiv angebettelt oder beklaut zu werden. Ich kann nicht erkennen, dass da wirklich eingegriffen werden würde. Alle einstelligen Hamburger S-Bahnen stinken Abends viel zu häufig rund um St. Pauli nach Bier, Erbrochenem und Urin. 

In Stuttgart, München und Zürich sind solche Zustände nicht denkbar. Ich will auch gar nicht in die Analyse gehen, aber in der Tendenz beträgt die gefühlte Kontrolldichte in Hamburg ein Zehntel der in süddeutschen Städten. In Hamburg sieht man Ordnungskräfte eigentlich nur zwischen Jungfernstieg und Berliner Tor, während in München die sichtbare Präsenz deutlich höher ist und auch eher eine Null-Toleranz-Strategie fährt. 

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