Falk Dübbert ...

Die Schlacht von in drei Jahren jetzt schon kämpfen.

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Bei mir steht wider mal ein großer Wechsel an. Es sind eigentlich drei. Zum einen ist da der große Wechsel von Windows 7 nach Mac OS X (Sierra oder so – keine Ahnung. Die Kartons sind noch zu.)

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Das Offensichtliche, also die Hardware und die Betriebssysteme, sind dabei weniger das Problem, als der lange Schwanz an Anwendungssoftware und anderer Hardware, den die Abkehr vom PC mit sich zieht.

Diese Abkehr oder die vom Server als Silo dürfte der Brocken mit dem größten Aufwand sein. Die neuen Rechner sind nicht nur optisch “schlanker”, sondern auch technisch. Ich verlagere also mehr meiner Daten auf Server und Web-Dienste.

  • Die Dateien und viele eingescannte Dokumente kommen nun nach und nach parallel in ein SeedDMS und als Rohdaten in eine Dedup-Appliance, da sich in meinem NAS immer noch solche Genialitäten wie “Laufwerk_C_blaues_Notebook_2004” anfinden. Es soll danach so sein, dass ich nur noch die letzten 11 Monate im normalen Cloud-Storage vorhalte und der Rest per C-Name auf dem Webserver im Haus landet.
  • Als E-Mail-Archiv setze ich nach vier Iterationen (Sorry, liebe Ex-Kollegen… bis ich Piler auf Niveau konnte, waren wir mit Exclaimer schon lange fertig.) auf Piler.
  • Die Bildverwaltung stelle ich auf View-NX und Capture-NX um, wobei ich weiterhin für die wichtigen Bilder auf RawTherapee als RAW-Prozessor setzen will.
  • Um Office 365 komme ich vermutlich nicht herum, solange ich keine Lust habe, auch noch einen Exchange hochzuziehen.
  • Im Videoschnitt geben sich Davinci Resolve, Lightworks und FinalCutPro gerade ein Rennen, das vermutlich durch die Hardware im Arbeitszimmer entschieden wird: Wird der neue Rechner ein iMac, kann ich dank der Grafikkarte auf Davinci setzen. Sonst “riecht” es nach FinalCut Pro, da mir das Lizenzmodell von LightWorks so eher gar nicht gefällt.
Wenn Du nicht der Kunde bist, bist Du das Produkt.

Die Umstellung ist ein Ausweichen von Windows 10 weg. Wir haben Windows 10 auf den Firmenrechnern und es ist in der Enterpriseversion schon richtig schlecht. Man kann sich ja vieles schönreden, aber im direkten Vergleich Windows 7 zu Windows 10 sehe ich fast nur Nachteile und die wurden mit Anniversary und Creator’s Update eher schlimmer.
Ich könnte die drei Jahre mit Windows 7 aussitzen und mich dann entscheiden. Ich kann aber auch einfach den Stecker ziehen und Herrn Nadella spüren lassen, was ich davon halte, Werbung oder unbestellte Apps zu bekommen und Cortana nur noch mit Aufwand von meinem Rechner verbannen zu können oder eine Datenquelle für Nutzungsstatistiken dritter zu sein.

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