Falk Dübbert ...

Ein paar Rätsel hat sie mir doch aufgegeben

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Vor anderthalb Jahren war mir meine alte Stihl 031AV mitten im Baum gestorben und war danach immer nur sekundenweise wieder zur Arbeit zu überreden. Ich habe damals den Rest mit der kleinen gesägt und die Existenz der Säge verdrängt.

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Da ich dieses Jahr ein paar Bäume umlegen will/muss und vor allem keine neue 3PS-Säge kaufen will, habe ich dir große Säge zerlegt, gereinigt, alle Membranen und Schläuche getauscht und zusammengebaut. Ergebnis: immer noch tot.

Erst als ich mir die Zündspule und die Leitungen zum Unterbrecher genauer ansah, war mir die eigentliche Ursache klar. Die Kabel waren direkt an der Spule abgefault und nur noch grüner Krümelkram. Also habe ich gepfuscht indem ich einen Bilderhakennagel in den Rest-Stumpf getrieben habe. An diesem habe ich die Drahtreste und ein neues Kabel angelötet. Jetzt muss man nur noch zweimal ziehen und sie läuft.

Eine 36 Jahre alte Säge ist natürlich von Komfort und Sicherheit nicht das, was man sich heute unter Kettensäge so vorstellt. Die Kettenbremse wird nur durch den Handschutz ausgelöst und wirkt nur auf die Kupplungsglocke. Kolben, Pleuel und Kurbelwelle sind noch sehr schwer, weswegen die Säge stark vibriert und beim Beschleunigen durchaus ihr Moment hat.

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