Falk Dübbert ...

Ein Teil-Durchbruch, aber neue Probleme

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Bis Ostern verändere ich erstmal nichts am jetzt eingependelten Rhytmus und dem Umfeld, außer dass ich vermutlich die Kalorienzahl noch weiter runterschraube.

Ich will nicht in das “Fettlogik-Überwinden”-Horn stoßen, dass Diäten unter dem Grundumsatz gar keine negativen Auswirkungen haben und so weiter. Die letzten drei Wochen waren ziemlich heftig und

  • Leben aus dem Koffer ohne richtiges Wochenende
  • Eisenharter Trainingsplan
  • Crashdiät / Zuckerentzug
  • Koffeinentzug

Sind eigentlich Dinge, von denen man sich höchstens eins zur Zeit antut und mein Körper signalisierte auch recht heftig, dass er von Teilen dieses Vorhabens nicht viel hält.
Auf der anderen Seite habe ich jetzt aber wieder einen natürlichen vorhersehbaren 5,25-Stunden-Schlaf.
Ich komme von drei Stunden und war vorher auf Koffein und Zucker, weil ich eine Zeit lang meinen Tagesrhythmus extrem verbogen hatte.
Polyphasischer Schlaf funktioniert, solange man für das Erledigen seiner Arbeit bezahlt wird und nicht zehn Stunden am Stück funktionieren muss. Wenn man aber polyphasische Modelle mit herkömmlichen Arbeitszeitmodellen kombinieren möchte, kommt es zu seltsamen Wechselwirkungen. Im Wesentlichen stellt man sich auf alles das um, was in Ernährungsratgebern als schlecht bezeichnet wird: Viel Kaffee und Zucker.

Ich hatte über die letzten 12 Wochen versucht, das mit lächerlich viel Sport aufzufangen. Bis ich vor vier Wochen den Stecker zog…
Die erste Phase mit dem Kaffeeverzicht ging am Anfang genauso auf die Waage wie eine Rauchentwöhnung.
Ich bin aktuell wieder “adipös”, weil ich in drei Wochen die “Arbeit” von fast zwölf Wochen vernichtet habe.

Daher habe ich zwei Wochen nach dem Kaffee-Verzicht auch alle Zuckerquellen eliminiert. Ein bisschen war es auch eine Panikreaktion, denn statt der projizierten  1,5kG runter ging es fast 3kG bergauf.

Ergo ging es an Eingemachte. Zum Frühstück gibt es nun zwei Scheiben Vollkornbrot mit Frischkäse und Gemüse. Je nach der geplanten Sporteinheit am Nachmittag kommt noch ein WENIG Rührei hinzu. Zum Mittagessen esse ich normal. An Tagen mit HIIT oder kombinierten Einheiten mit Krafttraining und lasse ich auch Nudeln oder Fastfood zu.

Allerdings wäre die Einsamkeit eines Hotelzimmers mit Mineralwasser nicht zu ertragen, wenn ich schon nicht mal mehr naschen darf/kann/will. Deswegen ist nun wieder Süßstoffhaltige Limonade im Spiel.

Auf der positiven Seite kann ich vermelden, dass meine Regenerationzeiten kürzer sind und dass ich erstmals größere Trainingserfolge im Sinne von Zeitverbesserungen verspüre.

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