Falk Dübbert ...

Serienfinale von “Person of Interest” [Spoiler für deutsche Zuschauer]

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Es gibt Serienfinale, die sind ein Feuerwerk und ein Denkmal für die Serie (Fringe, Magnum) dann gibt es Finale, bei denen das Ende fad und unbefriedigend ist.

Mit dem Tod von zwei tragenden Rollen kann man davon ausgehen, dass die fünfte mit13 Folgen recht kurze Staffel von Person of Interest die letzte war.

während die vierte Staffel noch den einen oder anderen Höhepunkt zu bieten hatte, war die fünfte eher eine pflichtbewusste Zu-Ende-Führung.

Das Staffelende der vierten Staffel hatte nur noch den Samaritan-Handlungsstrang übriggelassen.

Die Drehbücher sind schwach. Und die Produktion in der Hälfte der Folgen stümperhaft. Zum Teil wirkt es so, als hätte man die Hälfte der Requisiten schon abgebaut und noch weitergedreht.

Andere Folgen sind für den Plot einfach zu klein produziert und man fragt sich schon an einigen Stellen ob Abrams und Familie Nolan schon so pleite sind.

Es gibt fast keine Folge, in der nicht spontan ein unerwarteter Verbündeter auftaucht und den Tag rettet oder ein Hauptcharakter stirbt und alle schulterzuckend weitermachen.

Es wird ein allzu offensichtlicher Grundstock für einen billigeren Spin-Off gelegt, falls jemand mit etwas Geld die Idee als vertikale Vorabend-Serie mit Jimmi Simpson,

Annie Ilonzeh und James Carpinello neu auflegen will.

In den letzten drei Folgen haben alle Charaktere irgendwie einen Todeswunsch man nimmt keinem ab, dass er oder sie wirklich noch an irgendetwas glaubt.

 

Ja ich bin enttäuscht. Nicht so sehr wie bei X-Files, aber doch enttäuscht.

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