Falk Dübbert ...

Erstes Schwimmtraining

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Ich war gestern im Schwimmbad. In Blankenese. Normalerweise trifft man vor allem hier vor allem auf die Generation 60+ und die, die schwimmen "müssen". Gestern war jedoch hauptsächlich eine Gruppe anwesend: politisch korrekt soll ich sie der 32C3-SJW-Keynote-Sprecherin nach als "Neuankömmlinge" bezeichnen.

Die Gruppe 60+ war gestern fast komplett abwesend. Wie ich später erfuhr, kommen die eher nur noch vormittags und mittags oder ganz spät abends.

Neben dem allgemeinen Lärmpegel, den man einfach der Jugend zuschreiben konnte, war es die Art und Intensität der öffentlich aufgeführten Rangelei gepaart mit der einer wirklich agressiv vorgetragenen Inanspruchnahme sämtlicher Ablageflächen, die mich störten. Da wurden durchaus fremde Sachen einfach weggeschoben. Nachdem ich vier Minuten lang versuchte den Funkionsumfang meiner Sporttasche auf Spint, Ablageplatz und Sitzgelegenheit zu erweitern, platzte mir der Faden und im besten Kasernenhofportepeeunteroffizierston haute ich ein "Geht das auch ein bisschen leiser?" raus. Ich hätte eigentlich nicht mit einem dauerhaften Erfolg gerechnet, aber nach einer kurzen Phase des gegenseitigen Anstarrens, räumten die heranwachsenden Südländer das Feld. Dabei waren sie still bis auf den größten. Der hatte nun Schluckauf.

Der Herr gegenüber sagte "Danke.".

Ich mache dem Personal hier durchaus einen Vorwurf. Es waren drei, zeitweise vier Bademeister in der Halle, obwohl dort die Hälfte als Vereinsschwimmzeit abgesperrt und die acht anderen Gäste durch eine Person ausreichend beaufsichtigt wajren. Bislang war Blankenese von anderen, älteren, Gästen besucht, aber nun sind dort die gleichen Aufgaben vertreten wie in jedem Freibad im Sommer.

Ja das ist anstrengend und ja es gibt eine Sprachbarriere. Andererseits erhöht das städtische Bäderland die Preise kontinuierlich jedes Jahr und ist mittlerweile auf dem Preisniveau der Privaten angekommen.

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