Falk Dübbert ...

Erster Zielcheck und weitere Ziele in 2016

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Zunächst mal der Zielcheck:

"1.1. neue Webseiten: www, foto, video, tasks - alles selfhosted, alles sauber SSLd"

Zumindest das mit dem sauberen SSL ist jetzt mit 14 Tagen Verspätung umgesetzt. Ich habe mich für ein chinesisches Multi-Domain Gratis-Zertifikat von WoSign entschieden.
Meine Sicht auf Letsencrypt hat sich um 180° gedreht. War ich am Anfang noch begeistert, dass es neben dem nicht ganz so vertrauenswürdigen StartSSL mit dem idiotischen Clientzertifikat eine Alternative geben sollte, bin ich jetzt Letsencrypts schärfster Kritiker und setze deren Zertifikate, wo ich es kann, auf untrusted, was auch das Ende meiner Aktivitäten in der Diaspora und GnuSocial bedeutet. Die Honks von LE haben es verbockt und sie bullshitten uns an. Ich finde fefes Bezeichnungen einfach noch zu freundlich. Genug gerantet.

"1.2. offizieller Trainingsbeginn + Ziel: Uhu"
Training werde ich anfangen können bzw. habe ich bereits, aber UHu wird ziemlich sicher nichts, wenn ich keine "7kG in 7 Tagen"-Diät reinhaue.

1.3. "Ich habe wieder ein Mountainbike"
Das Mountainbike wird vermutlich schon Mitte Februar fertig. Rahmen und Gabel und Dämpfer als preisbestimmende Bauteile sind vollständig, die Laufräder werden allerdings noch etwas brauchen, da mein Zentrierständer keine Steckachsen-Räder aufnehmen kann.

Jetzt die neuen Ziele:

In einem theregister-Artikel habe ich Mitte 2015 was über Mozillas Great-or-Dead gelesen und wie es eventuell den Firefox retten könnte.

Great-or-Dead ist genau das richtige für einen hyperaktiven, bipolar gestörten Freak mit der Aufmerksamkeitspanne eines Kolibris und es hört sich genau so als hätte eine so beschriebene Person sich das ausgedacht.
In einer Firma würde ich das nie so machen, weil es dazu führt, dass das Lösungsvokabular sofort schmilzt. Programmierer werden, um immer Fortschritte auf dem Scoreboard zeigen zu können, zunächst einfache Tickets angehen und bei den restlichen mechanisch erstellbare Lösungen anstreben. Somit wird der Programmierer sein eigener Micromanager, da die Arbeit an sich ohne nennenswerte Gestaltung nicht mehr gemanagt werden muss. Die Alternative zu permanenten Fortschritt wäre ja der Verlust des Projekts.

Privat finde ich die Idee als Strukur-gebende einfach klasse. Bislang hatte ich immer den zweiten Preis akzeptiert und immer "nur genug" genommen. Jetzt im Mercedes-Stil "das Beste oder nichts" loszulegen wäre auch verkehrt. Vielmehr reicht mir "großartig". Bei den Fahrrädern und der Sportausrüstung habe ich damit angefangen. Aktuell bin ich dabei, das bei meinen anderen Hobbys (Foto, Video, Funk, VA-Technik) nachzuziehen.

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